CH161932A - Hochdruckdampferzeuger. - Google Patents

Hochdruckdampferzeuger.

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CH161932A
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CH
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steam
pressure
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flow
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Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B35/00Control systems for steam boilers
    • F22B35/06Control systems for steam boilers for steam boilers of forced-flow type
    • F22B35/10Control systems for steam boilers for steam boilers of forced-flow type of once-through type

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Description


      Hochdruckdampferzeuger.       Die Erfindung bezieht sich auf     Hoch-          druckdampferzeuger    und besteht in einer  Kombination eines Rohrstranges, dessen  Länge mindestens<B>10,000</B> Mal grösser als der  innere Rohrdurchmesser ist, mit einem die  Strömungsschwingungen dämpfenden,- zwi  schen dem dampferzeugenden Teil und den  Verbrauchsstellen im Dampfweg     eingesehal-          teten    Organ, dessen freier     Durchflussquer-          schnitt    nach Massgabe des Druckes vor dem  Organ so verändert wird,

       dass    bei zu-     bezw.     abnehmendem Dampfdruck sich ein zu-     bezw.     abnehmender     Durchflussquerschnitt    einstellt.  



  Es sind schon Dampferzeuger bekannt,  bei     denendae    flüssige, Arbeitsmittel in einem  kurzen Rohrstrang verdampft und überhitzt  wird, wobei am Austritt aus dem Dampf  erzeuger ein Organ angeordnet ist, welches,       alg    Drosselorgan ausgebildet,     die    Aufgabe  hat, bei veränderlichem Dampfbedarf der  Verbrauchsstellen den Druck im Dampf  erzeuger zu     vergleichmässigen,     Durch die Wechselwirkung der Kombi  nationsbestandteile wird über die Wirkun-    gen der bekannten     Dampferzeuger        hinausder     neuartige Effekt erzielt,

       dass    durch die Ver  längerung des     Rehrstranges    einerseits Vor  teile für den     Verdampfungsvorgang    erzielt  werden, und     dass-    aber anderseits die mit der  Verlängerung sich ergebenden Nachteile aus  geschaltet werden. Die Verwendung eines  Rohrstranges, dessen Länge grösser als der       10,000fache    Wert des Durchmessers ist, er  fordert eine Erhöhung der Geschwindigkeit,  mit der das Arbeitsmittel durch den Rohr  strang geführt wird, um zu verhindern,     dass     ,die Temperatur des Dampfes bei normaler       Beheizung    unzulässig hoch wird.

   Durch die  Erhöhung der Geschwindigkeit wird einer  seits der Vorteil     erzielt"dass    die an den Rohr  wandungen entstehenden Dampfblasen gleich  nach ihrem Entstehen weggespült werden,  wodurch Korrosionserscheinungen unterbun  den werden. Ferner wird eine feine gleich  mässige Mischung des Dampfes mit der Flüs  sigkeit erreicht, wodurch der Wärmeüber  gang von     der    Rohrwand an das; Arbeitsmittel       vergleio'hmä,ssigt    wird.

        Anderseits wird     aberdurclidie    Verlänge  rung des Rohrstranges und durch die     Erhö-          liung    der Geschwindigkeit im Vergleich mit  den bekannten Dampferzeugern mit kurzem  Rohrstrang     und    mit geringer     Strömungsge-          soliwindigkeit    nicht nur die,     elastiselle    Wir  kung der Säule des Arbeitsmittels im Rohr  strang, sondern auch die Elastizität des     Roll-          ress-    selbst     geäudert.    Zufolge der elastischen  Wirkungen ergeben sich, durch kleine Stö  rungen verursacht, Schwingungen,

   die ent  sprechend der ausserordentlichen Länge des  Rohrstranges eine grosse Schwingungsdauer  und demzufolge grosse Amplituden aufweisen.  Die Schwingungen werden dadurch ge  dämpft,     dass    zwischen der     Verdampfungszone     und     den    dampfverbrauchenden Stellen ein  Organ eingeschaltet ist, welches bei hohem  Druck den Strömungswiderstand verkleinert  u     nd    bei geringem Druck dagegen vergrössert,       um,die        Strömungdes    Arbeitsmittels zu     ver-          gleichmäBigen.     



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der Zeichnung     scheina-          tisch        daruestellt.     



       Diedurch    die Speiseleitung<B>1</B> eingeführte  Speiseflüssigkeit wird in dem aus den Zonen  2,<B>3</B> und 4 fortlaufend zusammengesetzten       Rohrstran   <B>g</B> verdampft und überhitzt. Der  erzeugte Dampf strömt durch die Leitung<B>5</B>  zu der     Kraftmaschine   <B>6</B> und wird in dieser  unter Arbeitsleistung auf den     Kondensator-          ,druck    entspannt.

   Im Kondensator<B>7</B> wird der       Abdampf    der     Kraftmasobine   <B>6</B> 'kondensiert  und -die> Flüssigkeit durch die     Kondensat-          pumpe   <B>8</B>     inden        Speiseflüssigkeitsspeieher   <B>9</B>  gefördert, aus welchem die Speisepumpe<B>10</B>       wiederdie    notwendige Speiseflüssigkeit ent  nimmt.  



  Zur     Beheizung    des Rohrstranges, dient die       Feuerungsanlage   <B>11.</B> Die bei der Verbren  nung entstehenden Abgase strömen durch den  Kanal 12 an weitere Verbrauchsstellen oder  unmittelbar ins Freie.  



  Die Zonen 2,<B>3</B> und 4 sind derart hinter  einander     geschaftet"dass    sie einen fortlaufen  den Rohrstrang bilden, dem am einen Ende  die Speiseflüssigkeit aus der Speiseleitung<B>1</B>    zugeführt und am andern Ende der Dampf  entnommen und in die Dampfleitung<B>5</B> gelei  tet     wir#d.    Die ganze Länge des Rohrstranges  zwischen dem Eintritt des Arbeitsmittels und  dem Austritt des überhitzten Dampfes ist  mindestens<B>10,000</B> Mal grösser als der innere       Rohr-durchmesser.    Eine     solehe    Länge be  dingt,     dass    das Arbeitsmittel mit einer Ge  schwindigkeit durchgeführt wird, beider an  .den Rohrwandungen Dampfblasen nicht mehr  hatten bleiben und Korrosionen daher vermie  den werden.  



  .In der Dampfleitung<B>5,</B> zwischen dem  dampferzeugenden Teil des     Rohrstrauges    und  .den Verbrauchsstellen, das heisst der Kraft  maschine<B>6,</B> ist ein Organ eingeschaltet, des  sen freier     Durchfluss-querschnitt    nach Mass  gabe des     Dampfdruckes    vordem Organ ver  ändert wird. Ein Druckaufnehmer 14, der  unter dem     Einfluss    des durch die Leitung<B>15</B>       ausder    Rohrzone 4 des Dampferzeugers über  mittelten Druckes steht, steuert mittelst des  Hebels<B>16-</B> und des Gestänges<B>17.</B>  



  Sobald in der Leitung<B>5</B> bei einer Be  lastungszunahme ein Druckabfall stattfindet,  wird dieser auf den Rührstrang des Dampf  erzeugers übertragen und würde<B>-</B> falls das  Organ<B>13</B> nicht angeordnet wäre<B>-</B> eine spon  tane Verdampfung im Rohrstrang     verur-          sae,hen.    Der Druckaufnehmer 14 wird<B>je-</B>  doch durch die     Druekverminderung    in dem  Sinne     beeinflusst,        dass    er mittelst des Hebels  <B>16</B> und des Gestänges<B>17</B> den freien     Durch-          flussquerschnitt    des     Organes'13    verkleinert,  so     dass    der Dampf im Organ<B>13</B> gestaut -wird,

    im Rohrstrang des     Da.mpferzeugersdie        Strö-          mungsverhältnisse    unabhängig vom Druck  vor der     Kraftmasehine   <B>6</B> unverändert blei  ben und daher die     Verdampfungsvorgänge     nicht gestört werden.  



  Umgekehrt wird bei einer Erhöhung des  Dampfdruckes vor dem Organ<B>13</B> der     Durch-          flussquerschnitt    vergrössert, so     da3    der Dampf  mit einer geringeren Stauung abgeleitet und  die Druckerhöhung wieder ausgeglichen wird.  



  Durch eine von Hand zu steuernde Vor  richtung<B>18</B> kann der     vom    Organ<B>13,</B> einzu-      stellende     Dampfdrupk    den Betriebs- oder an  dern Verhältnissen entsprechend gewählt  werden. Die Vorrichtung 14 kann als ein  facher Zylinder ausgebildet sein, der einen  vom     Dampfdruek    belasteten Kolben enthält.  Es können aber auch Steuerorgane und  Servomotoren zwischengeschaltet sein, durch  die gegebenenfalls nach jedem Regelvorgang  der     Dam        ±druck    bei allen Belastungsgraden  <B>P</B>     bl          auf    einen bestimmten unveränderlichen Wert       zurüe,k"-eführt    wird.

   Es kann aber auch um  gekehrt die Steuerung so eingestellt werden,       dass   <B>je</B> nach den vorliegenden Betriebsverhält  nissen bei einer hohen     Belastun    ein anderer  Druck als bei einer niedrigen Belastung     ein-          fre'stellt    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hoolldruek-dampferzeuger, gekennzeich-. net durch die Kombination eines Rührstran ges, dessen Länge mindestens<B>10,000</B> Mal grösser als der innere Rohrdurchmesser ist, mit einem die Strömungsschwingungen dämpfenden, zwischen dem dampferzeugen den Teil und den Verbrauchsstellen im Dampfweg eingeschalteten Organ, dessen freier Durchflussquerschnitt nach Massgabe des. Druckes -vor dem Organ so verändert wird,
    dass bei zu- bezw. abnehmendem Dampfdruck sich ein zu- bezw. abnehmender Durchfluss,querschnitt einstellt.
CH161932D 1932-03-24 1932-03-24 Hochdruckdampferzeuger. CH161932A (de)

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