CH163006A - Verfahren zur Darstellung von 1-Phenyl-3-methyl-4-isopropyl-pyrazolon. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 1-Phenyl-3-methyl-4-isopropyl-pyrazolon.

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CH163006A
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pyrazolone
isopropylpyrazolone
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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  Verfahren zur Darstellung von     1-Phenyl-3-methyl-4-isopropyl-pyrazolon.            1-Phenyl-3-methyl-4-alkylpyrazolone    und  die entsprechenden     Aralkylpyrazolone    sind  auf dem bekannten Wege über die     Monoal-          kylacetessigester    beschränkt zugänglich, weil  die     Monoalkylierung    des     Acetessigesters    nur  bei den niedrigsten Gliedern befriedigende  Ausbeuten liefert. Auch die     Monoalkylierung     der     4-Stellung    des     1-Phenyl-3-methylpyrazo-          lons    verläuft nicht einheitlich.  



  Es wurde nun gefunden, dass die aus  Aldehyden oder     Ketonen    nach     Knorr    (Annalen  der Chemie 238, /1887/, S. 181) sich bilden  den     Alkyliden-    und     Aralkylidenderivate    des       1-Phenyl-3-methylpyrazolons    durch katalyti  sche Hydrierung in die     4-Alkylpyrazolone          überführbar    sind, ohne dass die im     Pyrazolon-          kern    vorhandene Doppelbindung     angegriffen     wird. Die     1-Pbenyl-3-methyl-4-alkyl-    und -4  aralkyl-pyrazolone fallen nach dieser Arbeits  weise in sehr reiner Form und in sehr guter  Ausbeute an.

      Besonders vorteilhaft ist es derart zu ar  beiten, dass man die     Alkyliden-    und     Aralky-          liden-pyrazolone    im Augenblick ihrer Bildung  aus     Pyrazolon-    und     Oxoverbindungen    hydriert,  also die Kondensation und unmittelbar darauf  die Hydrierung vornimmt. Die Kondensation  des     1-Phenyl-3-methylpyrazolons    mit     Oxover-          bindungen    verläuft nämlich nicht einheitlich.

    So lässt es sich zum Beispiel bei der Kon  densation mit Aceton nicht vermeiden, dass  ein ziemlich grosser Teil des Ausgangsstoffes  in das     Isopropyliden-        (bis-phenylmethylpyra-          zolon)    übergeht. Noch ungünstiger reagieren  die Homologen des Acetons.

   Arbeitet man  aber so, dass man das     1-Phenyl-3-methylpy-          razolon    mit einer     Oxoverbindung    bei Gegen  wart von Wasserstoff und einem     Hydrierungs-          katalysator    erhitzt, das     1-Phenyl-3-methyl-4-          alkyliden-    oder 4     aralkyliden-pyrazolon    un  mittelbar nach seiner Bildung hydriert, so  entsteht als einziges Produkt der Reaktion      das entsprechende.     1-Phenyl-3-methyl-4-alkyl-          oder        aralkyl-pyraz.olou    in einem Arbeitsgang  mit nahezu quantitativer Ausbeute.  



  Gegenstand der vorliegenden. Erfindung  ist ein Verfahren zur Darstellung von     1-Phe-          nyl-3-methyl-4-isopropylpyrazolon,    welches da  rin besteht, dass man     1-Phenyl-3-methyl-4-          isopropylidenpyrazolon    katalytisch hydriert.  Besonders vorteilhaft ist es, ein     1-Phenyl-3-          methyl-4-isopropylidenpyrazolon    katalytisch  zu hydrieren, das unmittelbar zuvor gebildet  worden ist.  



  Das     1-Phenyl-3-methyl-4-isopropylpyrazo-          lon    kristallisiert in farblosen Nadeln, die bei  117-119   schmelzen. Es ist in den üblichen  organischen Lösungsmitteln in der Wärme  leicht, in der Kälte ziemlich schwer löslich;  aus der Lösung in verdünnten Alkalien wird  es durch Säuren wieder ausgefällt. Es bildet  ein Zwischenprodukt für die Darstellung von  Arzneimitteln.  



  <I>Beispiel 1:</I>  Man verteilt 10 Teile     1-Phenyl-3-methyl-4-          isopropylidenpyrazolon    in 50 Teilen Alkohol,  erhitzt in Wasserstoff bei 10     Atm.    Druck  unter Zugabe von Nickelkatalysator und dau  erndem Rühren auf     80-100 ,    bis keine  Wasserstoffaufnahme mehr. erfolgt, filtriert  vom Katalysator, verdampft den grössten Teil  des Lösungsmittels und setzt zum Rückstand  Wasser zu. Es scheiden sich etwa 10 Teile       1-Phenyl-3-methyl-4-isopropylpyrazolon    ab.

    Durch     Umkristallisieren    aus Aceton oder  Alkohol gewinnt man die Verbindung völlig  rein in Form von farblosen Nadeln mit dem  Schmelzpunkt     117-1190.       <I>Beispiel 2:</I>  ,Man verteilt 20 Teile     1-Phenyl-3-methyl-          pyrazolon    in 40 Teilen Aceton und erhitzt  nach     '-    Zugabe von Nickelkatalysator unter  10     Atm.    Druck mit     Wasserstoff    auf 110-120  .  Es entsteht zunächst     1-Phenyl-3-rnethyl-4-iso-          propylidenpyrazolori,    - das unmittelbar nach  seiner Bildung hydriert wird. Nach Beendi  gung der Umsetzung filtriert man heiss vom  Katalysator ab.

   Aus der erkaltenden Lösung  kristallisiert das     1-Phenyl-3-methyl-4-isopro-          pylpyrazolon    in ausgezeichneter Ausbeute  und Reinheit aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:- Verfahren zur Darstellung von 1-Phenyl- 3-methyl-4-isopropylpyrazolon, dadurch ge kennzeichnet, dass man 1-Phenyl-3-methyl-4- isopropyliderrpyrazolon katalytisch hydriert. Das 1-Phenyl-3-methyl-4-isopropylpyrazo- lon kristallisiert in farblosen Nadeln, die bei 117-119 schmelzen. Es istin den üblichen or ganischen Lösungsmitteln in der Wärme leicht, in der gälte ziemlich schwer löslich; aus der Lösung in verdünnten Alkalien wird es durch Säuren wieder ausgefällt. Es bildet ein Zwischenprodukt für die Darstellung von Arzneimitteln.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 1-Phenyl-3- methyl-4-isopropylidenpyrazolon katalytisch hydriert, das unmittelbar zuvor gebildet wor den ist.
CH163006D 1931-09-07 1932-08-31 Verfahren zur Darstellung von 1-Phenyl-3-methyl-4-isopropyl-pyrazolon. CH163006A (de)

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