CH168013A - Verfahren zur Darstellung von 1-Phenyl-3-methyl-4-isobutylpyrazolon. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 1-Phenyl-3-methyl-4-isobutylpyrazolon.

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CH168013A
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phenyl
methyl
isobutylpyrazolone
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hydrogenated
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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  Verfahren zur Darstellung von     1-Phenyl-3-mothyl-4-isobutylpvrazolon.            1-Phenyl-3-methyl-4-alkylpyrazolone    und  die entsprechenden     Aralkylpyrazolone    sind  auf dem bekannten Weg über die     Monoalkyl-          acetessigester    beschränkt zugänglich, weil die       Monoalkylierung    des     Aoetessigesters    nur bei  den niedrigsten Gliedern befriedigende Aus  beuten liefert. Auch die     Monoalkylierung    der       4-Stellung    des     1-Phenyl-3-methylpyrazolons     verläuft nicht einheitlich.  



  Es wurde nun gefunden,     dass    die ans<B>Al-</B>  dehyden oder     Ketonen    nach     Knorr    (Annalen  der Chemie<B>238, 1887, S. 181)</B> sich bildenden       Alkyliden-    und     Aralkylidenderivate    des     1-          Phenyl-3-methylpyrazolons    durch katalytische  Hydrierung in die     4-Alkylpyrazolone        überführ-          bar    sind, ohne     dass    die im     Pyrazolonkern    vor  handene Doppelbindung angegriffen wird.

   Die       1-P12enyl-B-methyl-4-alkyl-    und     -4-ai,alkyl-          pyrawlone    fallen nach dieser Arbeitsweise in  sehr reiner Form und in sehr guter Aus  beute an.  



  Besonders vorteilhaft ist es, derart zu ar  beiten,     dass    man die     Alkyliden-    und Aralky-         lidenpyrazolone    im Augenblick ihrer Bildung  aus     Pyrazolon-    und     Oxoverbindungen    hydriert,  also die Hydrierung unmittelbar nach Ein  tritt der Kondensation vornimmt. Die Kon  densation des     1-Phenyl-3-methylpyrazolons     mit     Oxoverbindungen    verläuft nämlich nicht  einheitlich.

   So     lässt    es sich zum Beispiel bei  der Kondensation mit Aceton nicht vermei  den,     dass    ein ziemlich grosser Teil des Aus  gangsstoffes in     dasIsopropyliden-(bis-phenyl-          methylpyrazolon)    übergeht. Noch ungünstiger  reagieren die Homologen des Acetons.

   Ar  beitet man aber so,     dass    man das     1-Phenyl-          3-methylpyrazolon    mit einer     Oxoverbindung     bei Gegenwart von Wasserstoff und einem       Hydrierungskatalysator    erhitzt, so entsteht  als einziges Produkt der Reaktion das ent  sprechende     1-Pheriyl-S-methyl-4-alkyl-    oder       -aralkylpyrazolon    in einem Arbeitsgang mit  nahezu quantitativer Ausbeute.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Darstellung von     1-          Phenyl-3-methyl-4-isobutylpyrazolon,    welches      dadurch gekennzeichnet ist,     dass    man     1-Phe-          nyl-3-methyl-4-isobutylidenpyrazoloti    kataly  tisch hydriert. Besonders vorteilhaft ist es,       einl-Phenyl-S-methyl-4-isobutylidenpyrazolon     katalytisch zu hydrieren, das unmittelbar zu  vor gebildet worden ist.  



  Das     1-]Phenyl-3-methyl-4-isobutylpyrazo-          lon    schmilzt bei     118-1190.    Es ist in den  üblichen organischen Lösungsmitteln in der  Wärme leicht, in der Kälte ziemlich schwer  löslich; aus     derLösung    in     verdünntenAlka-          lien    wird es durch Säuren wieder ausgefällt.  Es bildet ein Zwischenprodukt für die Dar  stellung von Arzneimitteln.  



  <I>Beispiel:</I>  Eine Suspension von 20 Teilen     1-Phenyl-          3-methylpyrazolon    in 40 Teilen     Isobutylaiae-          hyd    wird unter Zusatz von Nickelkatalysator  bei<B>10</B>     Atm.    Wasserstoffdruck auf 110-120<B>0</B>       erhitzt,        bis        etwa        120        %        der        nötigen        Menge     Wasserstoff aufgenommen sind.

   Es entsteht       .hiebei    zunächst das     1-Phenyl-S-methyl-4-iso-          butylidenpyrazolon,    das unmittelbar nach  seiner Bildung hydriert wird. Man filtriert  dann vom Katalysator ab, verdünnt mit Äther,  schüttelt mit verdünnter Natronlauge aus und  fällt das     entstan        dene        1-Phenyl-3-methyl-4-          isobutylpyrazolon    aus der stark verdünnten,    eiskalten, alkalischen Lösung mit     tssigsnure     aus.

   Durch     Aureiben    mit Äther und     Umkri-          stallisieren    aus verdünntem Methylalkohol  wird die gewonnene Verbindung gereinigt.  Sie kristallisiert in derben Prismen vom  Schmelzpunkt<B>118-119</B>     0.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Darstellung von 1-Phenyl- 3-methyl-4-isobutylpyrazolon, dadurch ge kennzeichnet, dass man 1-*Phenyl-3-methyl- 4-isobutylidenpyrazolon katalytisch hydriert. Das 1-Phenyl-3-methyl-4-isobutylpyrazo- lon schmilzt bei 118-1190. Es ist in den üblichen organischen Lösungsmitteln in der Wärme leicht, in der Kälte ziemlich schwer löslich; aus derLösung in verdünntenAlka- lien wird es durchSäuren wieder ausgefällt.
    Es bildet ein Zwischenprodukt für die Dar stellung von Arzneimitteln. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 1-Phenyl-3-me- thyl-4-isobtitylidenpyräzolon katalytisch by- driert, das unmittelbar zuvor hydriert wor den ist.
CH168013D 1931-09-07 1932-08-31 Verfahren zur Darstellung von 1-Phenyl-3-methyl-4-isobutylpyrazolon. CH168013A (de)

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