CH163765A - Verfahren zur Herstellung von Trichloräthylalkohol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Trichloräthylalkohol.

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CH163765A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung von     Triehloräthylalkohol.       Es ist bekannt, dass die     halogenhaltigen     Aldehyde gegenüber den halogenfreien Alde  hyden insofern eine Sonderstellung einneh  men, als die Versuche zur Reduktion dieser  halogenhaltigen Aldehyde zu den entspre  chenden Alkoholen mit     Magnesiumalkoho-          laten        bezw.        Halogenmagnesiumalkoholaten    in       Gegenwart    von primären     bezw.    sekundären  Alkoholen zu keinem brauchbaren Ergebnis  führen.

   Bei einer solchen Behandlung zerfällt  zum Beispiel das     Chloral    zum kleinen Teil in  Kohlenoxyd und Chloroform, zur Hauptsache  dagegen in     Ameisensäureester    und Chloro  form.  



  Es wurde nun gefunden, dass man die Re  duktion von     Chloral    zu dem entsprechenden  Alkohol in glatter Weise durchführen kann,  wenn man den chlorierten Aldehyd mit       Halogenmagnesiumalkoholaten    behandelt. Die  Behandlung kann entweder ohne Lösemittel  oder aber in Gegenwart von einem Lösemittel,  welches keine     Hydroxylgruppen    enthält, er  folgen.    Bei der Verwendung solcher Lösungs  mittel ist die Gegenwart eines Alkohols nicht  schädlich, da deren sonst nachteilige Wir  kung durch das indifferente Lösemittel auf  gehoben wird. Durch Auswahl entsprechen  der Versuchsbedingungen lassen sich nach  dem neuen Verfahren Ausbeuten erzielen, die  den berechneten nahe kommen.  



  Der     Trichloräthylalkohol    soll als Zwi  schenprodukt in der chemischen Industrie  Verwendung finden.  



       Beispiel   <I>1:</I>  246     Gewichtsteile        Brommagnesiumisopro-          pylalkoholat,    dargestellt durch     Einwirken     von 90 Gewichtsteilen     Isopropylalkohol    auf  200 Gewichtsteile     Athylmagnesiumbromid,     werden in Ätherlösung unter Rühren und  Erwärmen im Dampfbad mit 1,47 Gewichts  teilen     Chloral    versetzt.

   Nach mehrstündigem  Rühren wird mit Eiswasser und verdünnter  Salzsäure versetzt, die Ätherschicht wird ab  getrennt, neutral gewaschen, getrocknet     und         nach dem     Abdestillieren    des Äthers der  Rückstand durch Destillation im Vakuum ge  reinigt. Man erhält den     Triehloräthylalkohol     als farblose Flüssigkeit vom     gpll        @55-5@6     .

         Beispiel   <I>2:</I>       .214    Gewichtsteile     Hydrobenzoin    werden  in     Benzollösung    in eine ätherische Lösung  von 270 Gewichtsteilen     Äthylmagnesium-          bromid    eingetragen und nun unter Rühren  eine Lösung von 147 Gewichtsteilen     Chloral     in Äther     zugefügt.    Zur Beendigung der Re  aktion     wird        entweder    kurze Zeit am Rück  flusskühler gekocht oder einige Tage bei  Zimmertemperatur stehen gelassen. Das Re  aktionsprodukt wird mit Eiswasser und ver  dünnter Salzsäure behandelt.

   Die abgetrennte  ätherische Lösung wird neutral gewaschen  und nach dem Trocknen über     Natriumsulfat     vom     Lösungsmittel    befreit. Aus dem so er-    halteneu Rückstand gewinnt man den     Tri-          chloräthylalkohol    durch     Vakuumdestillatioli     mit den in Beispiel 1 beschriebenen Eigen  schaften.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Trichlor- äthylalkohol, dadurch gekennzeichnet, dass man Chloral mit Halogenmagnesiumalkoho- laten behandelt. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduktion in Gegen wart eines keine Hydroxylgruppen enthalten den Lösungsmittels vorgenommen wird.
CH163765D 1931-03-21 1932-03-19 Verfahren zur Herstellung von Trichloräthylalkohol. CH163765A (de)

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