CH164087A - Verfahren zur Herstellung von Laurinalkohol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Laurinalkohol.

Info

Publication number
CH164087A
CH164087A CH164087DA CH164087A CH 164087 A CH164087 A CH 164087A CH 164087D A CH164087D A CH 164087DA CH 164087 A CH164087 A CH 164087A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lauric acid
hydrogenation
lauric
production
alcohol
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Publication of CH164087A publication Critical patent/CH164087A/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     Lanrinalkohol.       Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur  Herstellung eines     Dodecylalkohols    beschrie  ben,     bei    .dem man einen Ester der     Laurin-          säure    unter Anwendung von     Hydrierungs-          katalysatoren    bei Temperaturen zwischen  150 und 400   C mit einem Überschuss an  Wasserstoff bis zur Umwandlung der     Carb-          oxylgruppe    in die     -CH=OH-Gruppe    behan  delt.  



  Es wurde gefunden, dass man in analoger  Weise     Laurinalkohol    erhalten kann, wenn  man     Laurinsäure    unter Anwendung von     Hy-          drierungskatalysatoren    bei Temperaturen  zwischen 150 und 400' C mit Wasserstoff  so lange behandelt, bis wesentliche Mengen  .der     Laurinsäure    in der     Carboxylgruppe    re  duziert worden sind. Die für das vorliegende  Verfahren geeigneten Katalysatoren .sind die  gleichen wie die für das Verfahren des  Hauptpatentes anwendbaren.

   Auch hier kön  nen sowohl die einfachen     Hydrierungska.ta-          lysatoren,    zum Beispiel die Metalle der Ei-         sengruppe,    zum Beispiel Kobalt, in sehr fein       verteilter    Form verwendet werden, als auch  durch     besondere    Massnahmen aktivierte Ka  talysatoren oder     Mischkatalysatoren,    zum  Beispiel     Kupfer-Mangan,    Kupfer-Zink oder  Chrom-Kombinationen.

   Im Falle der Hydrie  rung     Laurinsäure    enthaltender Produkte,  die Kontaktgifte enthalten, ist es zweck  mässig, giftfeste     Katalysatoren,    beispiels  weise solche, die     Molybdän    oder seine Ver  bindungen für sich oder in Mischung mit  andern Stoffen enthalten, zu verwenden.  



  Das Verfahren gemäss der     Erfindun7     kann sowohl bei gasförmigem, als auch flüs  sigem Zustand der     Laurinsäure    ausgeführt  werden.     Man    kann hierbei auch in Gegen  wart von     Lösungs-    oder     Verdünnungsmitteln     arbeiten.

   Für das vorliegende Verfahren  eignen sich als Ausgangsmaterial auch Pro  dukte, die wesentliche Mengen     Laurinsäure     enthalten, beispielsweise die durch Versei  fung von Kokosfett oder     Palmkernfett    er-           hältlichen        Fettsäuregemische.    Oftmals ist es  zweckmässig, bei der Hydrierung in gasför  miger Phase dem Wasserstoff oder dem zu       hydrierenden.    Produkt andere Gase oder  Dämpfe, zum Beispiel Wasserdampf, Alko  holdampf,     Stickstoff,    Kohlensäure     etc.,    zu  zusetzen.

   Bei dem vorliegenden Verfahren  entstehen häufig als Nebenprodukte wachs  artige Produkte von sehr wertvollen Eigen  schaften, welche den entstandenen hochmole  kularen Alkohol und die noch nicht redu  zierte     Laurinsäure    als Komponenten aufwei  sen. Diese wachsartigen Produkte können  als. Ersatz von Bienenwachs und     tiergleichen     verwendet oder ebenfalls in Alkohole um  gewandelt     werden.     



  <I>Beispiel:</I>       Laurinsäure    wird mit 3 % eines     Kataly-          sators,    welcher aus     gobaltkarbonat,    das 2       galiumnitrit    enthält, durch 36stündiges Re  duzieren im Wasserstoffstrom bei<B>350'</B> C  dargestellt wird, versetzt und sodann bei  <B>135</B>   C mit Wasserstoff von 200     Atm.    Druck  behandelt, bis keine Wasserstoffaufnahme  mehr erfolgt.

   Das erhaltene Rohprodukt     wird     durch     Filtration    vom Katalysator getrennt,  wobei es zur Erzielung eines guten Vakuums  nötig ist, den Katalysator restlos zu entfer  nen, .da er sonst auf das     Destillationsprodukt     dehydrierend     einwirkt.    Die Destillation des  Reaktionsproduktes liefert hauptsächlich       Laurinalkohol    vom Siedepunkt 140 bis 150   C  bei 20 mm Druck (Schmelzpunkt zirka  <B>23'</B> C). Das bei der Destillation eventuell  zurückbleibende Wachs, der     Laurinsäureester     des     Laurinalkohols,    kann erneut der Reduk  tion unterworfen werden, so dass die Aus  beute an Alkohol praktisch vollständig ist.

    Bricht man die Reduktion ab, wenn die Ver-         seifungszahl    auf die Hälfte der ursprüng  lichen Säurezahl gefallen ist, so liegt nahezu  reiner     Laurinsäurelaurylester    vor.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren. zur Herstellung von Laurin- alkohol, dadurch gekennzeichnet, dass man Laurinsäure unter Anwendung von Hydrie- rungskatalysatoren bei Temperaturen zwi schen 150 und 140 C mit Wasserstoff so lange behandelt, bis wesentliche Mengen .der Carbonsäure in .der Carboxylgruppe reduziert worden sind. UNTERANSPRÜCHE: 1..
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man dampf- förmige Laurinsäure hydriert. ?. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man .die Hy drierung unter Anwendung von Druck ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hydrierung unter Druck in flüssiger Phase ausführt. 6. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man .die Ry- drierung unter Verwendung von Lösungs oder Verdünnungsmitteln ausführt. 5.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man durch Verseifung von Kokosfett erhaltene Lau rinsäure verwendet. 6. Verfahren gemäss Patentanspruch da durch gekennzeichnet, dass man aus Palm kernöl durch Verseifung erhaltene Lau rinsäure verwendet.
CH164087D 1930-04-07 1931-03-27 Verfahren zur Herstellung von Laurinalkohol. CH164087A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE164087X 1930-04-07
CH154502T 1930-10-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH164087A true CH164087A (de) 1933-09-15

Family

ID=25716438

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH164087D CH164087A (de) 1930-04-07 1931-03-27 Verfahren zur Herstellung von Laurinalkohol.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH164087A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3135364C2 (de) Grundschmieröl-Zusammensetzung und Verfahren zu ihrer Herstellung
CH164087A (de) Verfahren zur Herstellung von Laurinalkohol.
DE725083C (de) Verfahren zur Herstellung von Cyclohexanol
DE932426C (de) Verfahren zur Herstellung von hoehermolekularen Carbonsaeuren von wachsartiger Beschaffenheit oder deren Gemischen mit Paraffin-Kohlenwasserstoffen
CH169231A (de) Verfahren zur Herstellung von Myristinalkohol.
DE573604C (de) Verfahren zur Herstellung hoehermolekularer Alkohole
DE607792C (de) Verfahren zur Herstellung von Reduktionsprodukten mit Kohlenwasserstoff-oder Alkoholcharakter aus hoeher molekularen Fettsaeuren
DE703837C (de) Verfahren zur Herstellung von Motorenbenzin
CH169233A (de) Verfahren zur Herstellung eines Oktodecylalkohols.
DE894241C (de) Verfahren zur Herstellung sauerstoffhaltiger organischer Verbindungen
DE934787C (de) Verfahren zur Umwandlung von durch katalytische Kohlenoxyd-hydrierung gewonnenem Hartparaffin in Paraffine mit zwischen 40 und 80íÒliegenden Schmelzpunkten
DE896638C (de) Verfahren zur Herstellung von n- und i-Butyraldehyd oder den entsprechenden Alkoholen
DE827361C (de) Verfahren zur Herstellung von Cyclohexan durch Hydrierung von Benzol
DE1643331C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Isopropyl-bzw. 3,5-Diisopropyl-4-aminophenyl-dimethyl-ca rbinol
DE689360C (de)
DE888097C (de) Verfahren zur katalytischen Anlagerung von Wassergas an Olefine
DE939106C (de) Verfahren zur Herstellung von handelsueblichen Paraffinsorten
DE750581C (de) Verfahren zur Umsetzung von Kohlenoxyd mit Wasserstoff zu Kohlenwasserstoffen, gegebenenfalls zusammen mit deren sauerstoffhaltigen Abkoemmlingen
DE942444C (de) Verfahren zur Herstellung von aliphatischen und cycloaliphatischen Mononitrokohlenwasserstoffen
DE881645C (de) Verfahren zur Herstellung von Aldehyden und Ketonen
DE861845C (de) Verfahren zur Darstellung von ª‡-Pyrrolidonen
DE595135C (de) Verfahren zur Herstellung von N-Alkylperhydrocarbazolen
DE629244C (de) Verfahren zur Herstellung von Reduktionsprodukten mit Kohlenwasserstoff- oder Alkoholcharakter aus Fettsaeureestern
AT70880B (de) Verfahren zur Darstellung von 3-Methylbutenol seinen Homologen und Analogen.
DE858395C (de) Verfahren zur Herstellung von hoehermolekularen primaeren Alkoholen