CH169231A - Verfahren zur Herstellung von Myristinalkohol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Myristinalkohol.

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CH169231A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur     Herstellung    von     1Väyr        istinalkoliol.       Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur  Herstellung eines     Dodecylalkohols    beschrie  ben, bei dem man einen Ester der     Laurin-          säure    unter Anwendung von     Hydrierungs-          1>aialysa.toren    bei Temperaturen zwischen  150 und<B>4.00,'</B> C mit einem     ÜberSChuss    an       Wasserstoff    bis zur Umwandlung der       Carboxylgruppe    in die     -CH,.OH-Gruppe    be  handelt.  



  Es wurde nun gefunden.     dass    man       ,L#ryristinalkohol,    der als     Zwischenprodukt    für  die Herstellung von     Textilhilfsmitteln        und          dergl.    Verwendung finden kann, erhalten  kann, wenn man     Myristinsäure    unter An  wendung von     Hydriex@ungskatalysatoren    bei  Temperaturen zwischen 150 und 400   C  mit     Wasserstoff    behandelt. Für das vor  liegende Verfahren eignen sich die gleicher  Katalysatoren, wie sie im     Hauptpatent    be  schrieben sind.

   Auch für das vorliegende  Verfahren können sowohl die einfachen       Hydriernngskata.lysatoren,    z. B. die Metalle    der Eisengruppe, wie Kobalt, in sehr fein  verteilter Form verwendet werden,     ais    auch  durch besondere Massnahmen aktivierte Ka  talysatoren oder Mischkatalysatoren, z. B.  solche, die Kupfer, Kobalt, Mangan, Zink  und Chrom enthalten. Im Falle der Hydrie  rung von     Myristinsäure,    die Kontaktgifte  enthält, ist es zweckmässig, giftfeste Kata  lysatoren, beispielsweise solche, die     Molyb-          dän    oder seine Verbindungen für sich oder  in Mischungen mit andern Stoffen enthalten,  zu verwenden.  



  Die     Myristinsäure    kann gemäss dem Ver  fahren der Erfindung sowohl in gasförmi  gem, als auch flüssigem Zustande reduziert  werden. Man kann hierbei auch in Gegenwart  von     Lösungs-    oder     Verdünnungsmitteln,     z. B. niedrig molekularen     aliphatischen    Al  koholen, arbeiten, wobei jedoch die Anwen  dung von Druck erforderlich ist. Zur Durch  führung des vorliegenden Verfahrens kön  nen auch die ans     Kolcosfeit    oder Palmkern.-      fett erhältlichen     Fettsäuregemische,    welche  wesentliche Mengen     Myristinsäure    enthalten,  verwendet werden.

   Oftmals ist es zweck  mässig, bei ,der Hydrierung in gasförmiger  Phase dem Wasserstoff oder der zu hydrie  renden Substanz andere Gase oder Dämpfe,  z. B. Wasserdampf, Alkoholdampf., Stick  stoff, Kohlensäure     etc.,    zuzusetzen. Bei dem  vorliegenden Verfahren entstehen ebenso wie  bei dem Verfahren des     Hauptpatentes    häufig  als Nebenprodukte wachsartige Produkte  von sehr     wertvollen    Eigenschaften, die den  entstandenen hochmolekularen Alkohol und  die noch nicht reduzierte     Myristinsäure    als  Komponente enthalten.

   Diese     wachsartigela     Produkte können als Ersatz von Bienenwachs  und     dergl.    verwendet oder ebenfalls in     My-          ristinalkohol    umgewandelt werden.         Beispie4   <I>;

  </I>       Myristinsäure    wird mit 3 % eines Kata  lysators, welcher aus     Kobaltkarbonat,    das       2.%        Kaliumnitrit    enthält, durch     36stündiges     Reduzieren im Wasserstoffstrom bei 3,50   C       dargestellt    wird, versetzt und sodann bei  235   C mit Wasserstoff von 200     Atm.    Druck  behandelt, bis keine Wasserstoffaufnahme  mehr erfolgt.

   Das erhaltene Rohprodukt  wird durch Filtration vom Katalysator ge  trennt, wobei es zur Erzielung eines guten  Vakuums nötig ist, den Katalysator restlos  zu entfernen, da er sonst auf das     Destil-          lationsprodukt        dehydrierend        einwirkt.    Die  Destillation des Reaktionsproduktes liefert  hauptsächlich     Myristinalkohol.    Das bei der       Destillation    eventuell     zurückbleibendeWachs,     der     Myristinsäureester    des     Myristinalkohols,     kann erneut der Reduktion unterworfen wer  den, so dass die Ausbeute an Alkohol prak  tisch vollständig ist.

       Bricht    man die Hydrie  rung ab, wenn die     Verseifungszahl    auf die    Hälfte der ursprünglichen Säurezahl gefallen  ist, so liegt nahezu reiner     Myristinsäure-          laurvlester    vor.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Myristin- alkohol, dadurch gekennzeichnet, da.ss maii die freie Myristinsäure unter Anwendung von Hydrierungskatalysatoren bei Tempe raturen zwischen 150 und 400' C mit Was serstoff behandelt. UNTERANSPRt?CHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass\ man die Hydrierung der Karbonsäure in dampf förmigem Zustand ausführt. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Hydrierung unter Anwendung von Druck ausführt. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und . Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass man die Hydrierung unter Druck in flüssiger Phase ausführt. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass man die Hydrierung unter Ver wendung von Lösungs- oder Verdün nungsmitteln ausführt. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man durch Verseifung von Kokosfett erhaltene My- ristinsäure verwendet. 6.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man aus Palmkernöl durch Verseifung erhaltene Myristinsäure verwendet.
CH169231D 1930-04-07 1931-03-27 Verfahren zur Herstellung von Myristinalkohol. CH169231A (de)

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