CH164366A - Verfahren zur Reinigung von das männliche Keimdrüsenhormon enthaltenden Präparaten. - Google Patents

Verfahren zur Reinigung von das männliche Keimdrüsenhormon enthaltenden Präparaten.

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CH164366A
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Schering-Kahlbaum A G
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Schering Kahlbaum Ag
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  Verfahren zur Reinigung von das männliche Keimdrüsenhormon  enthaltenden Präparaten.    Bisher ist es mit technischen Methoden  nicht möglich gewesen, Präparate aus männ  lichem Keimdrüsenhormon herzustellen, die  reiner gewesen wären als etwa 10-25 mg  pro     Kapaunen-Einheit.    (Über Definition dieses  Begriffs siehe Wiener Archiv für innere Me  dizin,     Bd.        XXI,    Heft 3, 1931, S. 334).  



  Es hat sich gezeigt, dass man zu bedeu  tend reineren Präparaten gelangen kann,  wenn man Reinigungsverfahren anwendet,  die zwar an sich keine wesentliche Erhöhung  des Reinheitsgrades hervorrufen, aber zur  Entfernung von solchen Stoffen führen, die bei  der weiteren Reinigung, z. B. nach den in der  Hormonchemie üblichen     Entmischungsmetho-          den    ausserordentlich störend wirken.

   Die vor  liegende Erfindung betrifft ein derartiges Ver  fahren, welches dadurch gekennzeichnet ist,  dass man das männliche Keimdrüsenhormon  enthaltende Präparate nach einer Behandlung  mit absolut alkoholischer Salzsäure in Benzol       aufnimmt,    die     Benzollösung    mit einem ali-         phatischen    Kohlenwasserstoff, zum Beispiel       Petroläther,    versetzt und nach Entfernung  der sich abscheidenden Produkte der Lösung  das Hormon mit     organisch-wässerigen    Lö  sungsmitteln entzieht.  



  Das Produkt soll zur Herstellung von  Arzneimitteln Verwendung finden.         Beispiel:     20     gr    eines rohen Hormonöls, das zum  Beispiel nach der Vorschrift von Funk aus  Männerharn erhalten wurde und dessen Wirk  samkeit etwa 10 mg pro     Kapaunen-Einheit    be  trägt, wird mit 200     cm3    eines mit Salzsäure  gas in der Kälte gesättigten absoluten Methyl  alkohols versetzt und 2 Stunden gekocht.       Man    versetzt nun mit Wasser und     äthert     durch mehrmaliges Ausschütteln mit je 100  <B>cm'</B> Äther aus. Die ätherische Lösung wird  zuerst mit Alkali und hierauf mit Wasser  gewaschen und nach dem Trocknen vom Äther  befreit.

   Die Ausbeute beträgt 17     gr.    Das      erhaltene     Produkt    wird in etwa 10 cm' Benzol  heiss gelöst und mit etwa 200 cm'     Ligroin     (Siedepunkt 70  ) unter gründlichem Um  schütteln vorsichtig versetzt. Man erhält einen  schmierigen Niederschlag, von dem die     pe-          trolätherische    Lösung abgegossen wird. Das  Verfahren des     Auflösens    in einer geringen       Benzolmenge    und des     Ausfällens    mit     Petrol-          äther    wird mit dem erhaltenen Niederschlag  mehrmals wiederholt.

   Zum Schluss erhält man  den Niederschlag nicht mehr in schmieriger,  sondern mehr flockiger Form. Die vereinig  ten     petrolätherischen    Lösungen werden nun  mit einer Mischung von 60 Teilen     Äthyl-          alkohol    und 40 Teilen Wasser in Portionen  von etwa 100     cms    mehrere Male gründlich  durchgeschüttelt. Durch Verdampfen der alko  holischen Lösung im Vakuum bis zur Trockne  erhält man etwa 0,5     gr    eines Öles, das eine  Wirksamkeit von 0,3-0,4 mg pro     Kapaunen-.     Einheit besitzt. Nennenswerte Verluste an  Hormon entstehen bei dem Verfahren nicht.  



  An Stelle des     Methyl-    beziehungsweise       Äthylalkohols    können andere Alkohole, an    Stelle des     Petroläthers    andere     Kohlenwasser-          stoffe    oder ihre Gemische verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Reinigung von das männ liche Keimdrüsenhormon enthaltenden Prä paraten, dadurch gekennzeichnet, dass man diese nach einer Behandlung mit absolut alkoholischer Salzsäure in Benzol aufnimmt, die Benzollösung, mit einem aliphatischen Kohlenwasserstoff versetzt und nach Entfer nung der sich abscheidenden Produkte der Lösung das Hormon mit organisch-wässerigen Lösungsmitteln entzieht. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Benzollösung in der Wärme mit dem aliphatischen Kohlen wasserstoff versetzt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Benzollösung mit Petroläther versetzt wird.
CH164366D 1931-10-23 1932-09-01 Verfahren zur Reinigung von das männliche Keimdrüsenhormon enthaltenden Präparaten. CH164366A (de)

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