CH166493A - Verfahren zur Darstellung aliphatische Carbonylverbindungen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung aliphatische Carbonylverbindungen.

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CH166493A
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H Th Boehme Ag
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      Verfahren    zur Darstellung     aliphatischer        Carbonylverbindungen.       Es ist bekannt, durch Erhitzen der Salze       aliphatischer        Karbonsäuren    mit Metallen, die  ein     Atomgewicht    von über 41 besitzen, Kar  bonylverbindungen herzustellen, wobei sich  zwei Moleküle der Säuren, die gleich oder  verschieden sein könnten, unter Bildung des       Karbonates    der Base zum entsprechenden       Keton    oder falls die eine Säure das erste Glied  der     Fettsäurereihe,    die     Ameisensäure    ist,  zum Aldehyd der höheren Säure vereinigen.

    Die Ausbeuten an     Karbonylverbindungen    wa  ren jedoch schlecht.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass bei dieser  Reaktion die Ausbeuten erheblich gesteigert       werden    können, wenn man sie in Anwesenheit  eines Lösungsmittels unter Druck ausführt.  



  Die Temperatur wird dabei zweckmässig  etwa zwischen 150 und 400   C gehalten.  Die Gegenwart des Lösungsmittels, beispiels  weise     Tetralin,        Butylalkohol,        Dodecan    be  günstigt in hohem Masse die Ausbeute an       Karbonylverbindungen.    Als besonders geeignet  erwiesen sich     Bariumsalze,    sowie Schwer-         metallsalze,    diejenige zum Beispiel des Zinks  Nickels oder Kupfers.  



  Je nachdem man die Salze einer oder  zweier verschiedener Fettsäuren mit min  destens zwei     Kohlenstoffatomen    als Aus  gangsstoffe verwendet, erhält man so in  guter Ausbeute einfache oder gemischte     Ke-          tone;    oder aber im Falle der Verwendung  von ameisensauren Salzen im Gemisch mit  einem Salz einer Fettsäure mit mindestens  zwei     Kohlenstoffatomen,    den entsprechenden  Aldehyd.  



  <I>Beispiel 1:</I>  6     gr        stearinsaures    Barium und<B>1,5</B>     gr     ameisensaures Barium werden in 10     gr        Cyclo-          hegan    unter mässigem Erwärmen suspendiert.  Das Gemisch wird in einen     Autoklaven    ge  bracht und auf 300   erhitzt, wobei der Druck  auf     ca.30    Atmosphären steigt. Man hält  die Temperatur zwei Stunden auf dieser Höhe  und lässt dann abkühlen.

   Nach     Abdestillieren     des Lösungsmittels erhält man in hoher Aus  beute     Stearinaldehyd.         <I>Beispiel 2:</I>  3 Gewichtsteile     ootylsaures    Barium und  3 Gewichtsteile ameisensaures Zink werden  unter mässigem Erwärmen in 8 Teilen     Cyclo-          hexan    suspendiert. Man bringt dann das Ge  misch in ein geschlossenes Reaktionsgefäss  und heizt allmählich     auf        3500    an, wobei  der     Druck    auf etwa 35 Atmosphären steigt.  Man erhält 1     t/2    Stunden auf dieser Tempe  ratur und lässt abkühlen.

   Als Reaktionspro  dukt erhält man     Octylaldebyd,    der von dem  Lösungsmittel durch Destillation abgetrennt  werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von alipha- tischen Karbonylverbindungen durch Erhitzen von Salzen der alipliatischen garbonsäuren mit Metallen, die ein Atomgewicht über 41 aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart eines Lösungsmittels unter Druck arbeitet.
CH166493D 1931-11-14 1932-03-18 Verfahren zur Darstellung aliphatische Carbonylverbindungen. CH166493A (de)

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