CH164540A - Verfahren zur Herstellung von Alkoholen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Alkoholen.

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CH164540A
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Aktiengesellschaft H Th Boehme
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H Th Boehme Ag
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  Verfahren zur Herstellung von Alkoholen.    Es     isi        1?ek@iiint,        diireh        Erhitzen        der    Salze       aliphatischer        Carbonsäuren    mit Metallen.  die ein     Atomgewicht    von weniger als 40       besitzen,        aliphatische        Carhonylverbindun-          gen    herzustellen.

   Es bilden sich dabei, falls       ,las        erste    Glied der     Fettsäurereihe,        div          Ameisensture    anwesend     ist,    Aldehyde und  bei Verwendung von Säuren mit     mindestens     zwei     Kohlenstoffatomen,    einfache oder ge  mischte     Ketone    je nachdem     eine    oder     n-ieli-          rere    Säuren verwendet werden.  



  Weiterhin ist es bekannt, derartige       Carbonylverbindunäen,    also Aldehyde und       Ketone,    durch katalytische Reduktion mit  Wasserstoff in die     .#ntspreehenden        All:ohol@umzuwandeln.     



  Es wurde     nein    gefunden, dass sieh die       Unlsetzluib    der Salze der Fettsäuren und die  katalytische     Hydrierung    der     aliphatischen          Carbonylverbindungen    auf sehr einfache und       vorteilhafte        Weise    in einen Arbeitsgang be  werkstelligen     lässt    und man dadurch Alko  hole in sehr hoher     Ausbeute    und grosser Rein-         heit    erhält.

   Wird hierbei in Anwesenheit  von Salzen der Ameisensäure gearbeitet, so  resultieren primäre Alkohole.     Dis    erstge  nannte Reaktion wird .dadurch- gefördert  und zum vollständigen Ablaufen gebracht,  dass die     Carbonylverbindungen    durch die  gleichzeitig verlaufende katalytische Reduk  tion zu den Alkoholen     aus    dem     Reaktions-          gemisch    entfernt werden und dadurch das       Gleichgewicht    der Bildung von     Carbonyl-          verbindungen    fortwährend gestört wird. Es  gelingt dadurch, die Reaktion bei milderen  Bedingungen und viel vollständiger durch  zuführen, als es bei getrennter Ausführung  möglich ist.

   Nach dem     -neuen,    Verfahren  kann man zum Beispiel von dem Natrium  salz .der     Laurinsäure    über den     Laurinaldehyd          zum        Laurinalkohol,    vom     stearinsauren    Ka  lium über den     Stearinaldehyd    zum     Stearin-          älkohol    gelangen usw.  



  Falls     ameisensaure    Salze nicht vorhanden  sind, so gelangt man über die Betone zu  den entsprechenden sekundären Alkoholen.      Das     Verfahren    wird bei erhöhtem Druck  ausgeführt. Die Temperatur wird zweck  mässig     etwa    zwischen 150 und 400' C ge  halten.

   Die Gegenwart     eines    Lösungsmittels,  wie     Tetralin,        Dodecan,        Butylalkohol,        be-          günstigt    im hohen Masse die Bildung der       Carbonylverbindung.    Besonders zweckmässig  ist es, als Lösungsmittel den bei .der Reak  tion als Endprodukt entstehenden Alkohol  zu verwenden, zum Beispiel bei der Verar  beitung von     laurinsaurem    Natrium also den       Laurinalkohol.    Die Aufarbeitung des Reak  tionsgemisches wird dadurch wesentlich     ver-          einfacht.    Als Katalysatoren können sämt  liche bekannte,

   einfache oder     zusammenge-          .setzte        Hydrierungskatalysatoren    für sich  oder auf     geeigneten    Trägern niedergeschla  gen, gegebenenfalls auch     ohne    vorherige Re  duktion, verwendet werden, zum Beispiel  Kupfer-,     Nickel-,    Kobalt-,     Chrom-Kataly-          satoren    und .deren Kombinationen.  



  Als besonders geeignet haben sich zur       Durchführung    des Verfahrens .die Alkali=  salze einschliesslich des Magnesiums er  wiesen.    <I>.</I>     Bespielt:     5     gr        stearinsaures    Natrium, und 1,1     gr          ameisensaures    Natrium werden in 10     gr          Cyclohexan    unter mässigem Erwärmen ge  löst.  



  An Stelle von     Cyclohexan    oder derglei  chen kann auch Wasser als Lösungsmittel  verwendet werden.  



  Das Gemisch versetzt man mit<B>0,68</B>     gr          Kupferkatalysator    (der zum Beispiel durch  Niederschlagen von Kupferkarbonat auf       Kieselgur,    Auswaschen, Trocknen und feines  Verreiben dargestellt wurde). Man bringt  dann -das Gemisch in ein geschlossenes Re-         aktionsgefäss        und        presst        Wasserstoff        bis        zu        'i     einem Druck von 100 Atü. ein. Man heizt  allmählich auf     3001    C, wobei der Druck  auf 200     Atii.    steigt und erhält zwei .Stun  den auf dieser Temperatur.

   Man lässt dann  erkalten und bläst den     Wasserstoffüberdruck     ab. Nach     Abdestillieren    des     Lösungsmittels     erhält man als Reaktionsprodukt Stearin  alkohol in     einer        Ausbeute    von 97     %    der  Theorie.

           Beispiel   <I>Z:</I>  5     gr        Natriumsalze    der     Kokosfettsäuren,     1,8     gr    essigsaures Natrium, 10,0     gr        Cyelo-          hexan,    und<B>0,7</B>     gr        Kupferkatalysätor    wer  den wie in Beispiel 1 in einem     Autoklaven     unter 130 Atü. Wasserstoffüberdruck ge  setzt und allmählich auf 320   C erhitzt,  wobei der Druck auf 275 Atü.     steigt.    Nach  zweistündiger Reaktionsdauer erhält man  ein Gemisch der entsprechenden sekundären  Alkohole in einer Ausbeute von<B>70%</B> .der  Theorie.

   Das Produkt besteht in der Haupt  sache aus den Alkoholen     C"H2"    . CHOR . CH;,  und     C"H2;.    CHOR.<B>CH,.</B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Alkoholen durch Erhitzen, von Salzen aliphatischer Carbonsäuren mit Metallen, deren Atomge wicht kleiner als 40 ist, und katalytische Reduktion -der erhaltenen Carbonylverbin- dungen, dadurch gekennzeichnet, dass man die Carbonylverbindungen in Gegenwart des Reduktionsmittels, sowie in Anwesenheit eines Lösungsmittels herstellt unter Anwen dung höherer Temperaturen und von Druck.
CH164540D 1931-11-14 1932-03-18 Verfahren zur Herstellung von Alkoholen. CH164540A (de)

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