CH163884A - Verfahren zur Darstellung aliphatischer Carbonylverbindungen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung aliphatischer Carbonylverbindungen.

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CH163884A
CH163884A CH163884DA CH163884A CH 163884 A CH163884 A CH 163884A CH 163884D A CH163884D A CH 163884DA CH 163884 A CH163884 A CH 163884A
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Aktiengesellschaft H Th Boehme
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H Th Boehme Ag
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  Verfahren zur Darstellung     alipliatischer        CarbonylverbIndungen.       <I>Es</I> ist bekannt, durch Erhitzen der Salze       aliphatischer        Carbonsäuren    mit Metallen, die  ein     Atomgewiüht    von weniger als 40 besit  zen,     Carbonylverbindungen    herzustellen, wo  bei sieh zwei Moleküle der Säuren, die     aleich     oder verschieden sein können, unter Bildung  des Karbonates der Base zum entsprechen.

         den        Keton,    oder, falls die eine Säure das  erste Glied der     Fettsäurereihe,    die Ameisen  säure ist, zum Aldehyd der höheren     Sä.ure          vereini-,en.    Die Ausbeuten an     Carbonylver-          t'          bindungen    waren jedoch schlecht.  



  Es hat sich nun gezeigt,     dass    bei dieser  Reaktion die Ausbeuten erheblich gesteigert  werden können, wenn man sie in Anwesen  heit eines Lösungsmittels unter Druck aus  führt.  
EMI0001.0017     
  
    Die <SEP> Temperatur <SEP> wird <SEP> dabei <SEP> zweckmässig
<tb>  etwa <SEP> zwischen <SEP> <B>150</B> <SEP> und <SEP> 400 <SEP> <B><I>'</I> <SEP> C</B> <SEP> gehalten. <SEP> Die
<tb>  ,-genwart <SEP> des <SEP> Lösungsmittels, <SEP> beispiels  Tetralin, <SEP> Butylalkohol, <SEP> Dodecan <SEP> begün  et*.,#u <SEP> hohem <SEP> Masse <SEP> die <SEP> Ausbeute <SEP> an <SEP> Car-            bonylverbindungen.    Als besonders geeignet  n  erwiesen sich Salze der     Alkalimetalle,    sowie  des Magnesiums.

      Je nachdem man die Salze einer oder  zweier verschiedener Fettsäuren mit minde  stens zwei     Kohlenstoffatomen    als     Aus-          angssto-ffe    verwendet, erhält man so in  guter Ausbeute einfach-, oder gemischte     Ke-          tone;    oder aber im Falle der Verwendung  von ameisensauren Salzen im Gemisch mit  einem Salz einer     Feitsäure    mit mindestens  zwei     Kohlenstoffatomen,    den entsprechenden  Aldehyd.  



  <I>Beispiel:</I>  <B>5</B>     gr        stearinsaures    Natrium,<B>1</B>     gr        amei-          sensaur-es.Natrium    werden in<B>10</B>     ar        Cyclo-          C          hexan    unter mässigem Erwärmen gelöst.  Das Gemisch wird nun zunächst in ein  geschlossenes Reaktionsgefäss gebracht und  auf<B>300 ' C</B> erhitzt, wobei der Druck auf  zirka<B>30</B> Atü. ansteigt. Man erhält die Tem-           peratur    auf dieser Höhe zwei Stunden und       lässt    dann abkühlen.

   Als Reaktionsprodukt  erhält man in hoher Ausbeute     Stearinalde-          hyd,    der durch     Abd#estillieren    des Lösungs  mittels isoliert wird.<B>An</B> Stelle von     Cyclo-          hexan    und dergleichen kann auch Wasser  verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von aliphati- sehen Carbonylverbindungen durch Erhitzen von Salzen der aliphatischen Carbousäuren mit Metallen, die ein Atomgewicht unterhalb 40 aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass man in Geoenwart eines Lösungsmittels un ter Druck arbeitet.
CH163884D 1931-11-14 1932-03-18 Verfahren zur Darstellung aliphatischer Carbonylverbindungen. CH163884A (de)

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