CH168446A - Verfahren zur Darstellung einer 1.4-Diamino-anthrachinontrisulfosäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer 1.4-Diamino-anthrachinontrisulfosäure.

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CH168446A
CH168446A CH168446DA CH168446A CH 168446 A CH168446 A CH 168446A CH 168446D A CH168446D A CH 168446DA CH 168446 A CH168446 A CH 168446A
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diamino
blue
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anthraquinone
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  verfahren zur Darstellung einer     1.4-Diamino-anthraehinontrisulfosäure.       Es wurde gefunden, dass bei der Behand  lung von 1 . 4 -     Diamino    - 2. 3 -     dihalogen-          anthrachinon    - x -     sulfosäuren    mit Salzen der  schwefligen Säure die beiden Halogenatome  gegen die     Sulfogruppe    ausgetauscht werden  unter Bildung von 1 .     4-Diaminoanthrachi-          non-2    . 3 .     x-trisulfosäuren    folgender Konsti  tution  
EMI0001.0010     
    Gegenstand vorliegenden Patentes ist nun  ein Verfahren zur     Herstellung    einer 1 .

   4  Diamino-anthrachinon-trisulfosäure, dadurch  gekennzeichnet,     da.ss    man die. durch     Sulfie-          rung    von 1 .     4-Diamino-2    .     3-dihalogenanthra-          chinon    erhältliche     Sulfosäure,    in der sich die       Sulfogruppe    sehr wahrscheinlich in 6-Stel-         lung    befindet mit einem Salz der schwefli  gen Säure behandelt.

   Die Umsetzung selbst  erfolgt     zweckmässigerweise    in wässeriger Lö  sung     bezw.    Suspension bei etwa 70 bis     100'     oder höher     unter    Verwendung von wenig  mehr als der     theoretischen    Menge     Sulfit.     Die in Wasser sehr leicht lösliche     Trisulfo-          säure    kann nach beendeter Reaktion als gut  kristallisierendes     K-.Salz    isoliert werden. Ihre  Lösung in konzentrierter Schwefelsäure ist  farblos, sie wird auf     Zusatz    von Borsäure  blau und gibt eine gleichfalls blaue Formal  dehydprobe.

   Aus saurem Bade färbt die  neue     Trisulfosäure    Wolle in sehr klaren  blauen Tönen von     ausgezeichneter    Wasch  echtheit an.  



       Beispiel   <B><I>1.-</I></B>  <B>100</B> Gewichtsteile der     Sulfosäure,    die  durch     Sulfierung    von 1     .4-Diamino-2.3-di-          ohloranthrachinon    in Gegenwart von Bor  säure erhältlich ist, werden in 600 Gewichts  teilen Wasser suspendiert und unter Rühren      auf     95/100'    erwärmt. Zu dieser Suspension  fügt man     portionsweise    innerhalb     1i/2    Stun  den eine Lösung von<B>130</B>     Gewichtsteileu          krist.        Natriumsulfit    in 600 Gewichtsteilen       Wasser    zu.

   Die ursprünglich violette Lö  sungsfarbe geht     allmählich    in blau über.  Nach Zugabe der     .Sulfitlösung    rührt man  noch so. lange bei obiger Temperatur, bis sich  ,die in Wasser genommene Probe nicht weiter  verändert. Zum Schluss wird die jetzt klare  blaue Lösung bei 80 bis 90   mit Kalium  chlorid     ausgesalzen.    Beim     Abkühlen    kristal  lisiert das     g-Salz    in blauen     Nädelchen    aus  und kann bei 40   abgesaugt werden. Die  Ausbeute an     Trisulfosäure    ist sehr gut. Ge  trocknet stellt sie ein blaues Pulver dar,     :das     sich     in    Wasser mit rein blauer Farbe auflöst.

    Die farblose Lösung in Schwefelsäure wird  durch Zugabe von     Paraformaldehyd    oder  Borsäure blau gefärbt.  



  Wolle     wird    aus saurem Bade in lebhaften  blauen Tönen angefärbt, die sich durch eine  gute -Wasche     chtheit    auszeichnen.  



       Beispiel   <I>2:</I>  Je 10 Gewichtsteile des Ausgangsproduk  tes des Beispiels 1 und kristallisiertes Ka-         liumsulfit    werden in 150 Gewichtsteilen  Wasser ungefähr     1i/@    Stunden auf<B>100'</B> er  hitzt, bis sich die rein blaue     Farbstofflösung     nicht mehr verändert. Die gebildete     Tri-          sulfosäure    ist mit dem Farbstoff des Bei  spiels 1 identisch und kann wie dort als       K-Salz    abgeschieden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung einer 1.4- Diaminoanthrachinon-trisulfosäure, dadurch gekennzeichnet, dass man die durch Sulfie- rung von 1. 4-Diamino-2. 3--dihalogenanthra. chinon erhältliche Sulfosäure mit einem Salz der schwefligen Säure behandelt. Die Säure stellt in Form ihres K-Salzes getrocknet ein blaues Pulver dar, das in Was ser sehr leicht löslich ist und Wolle aus saurem Bade in klaren blauen Tönen von aus gezeichneter Waschechtheit anfärbt.
    Die Lö sung in konz. Schwefelsäure ist farblos und wird durch Zugabe von Paraformaldehyd oder Borsäure blaugefärbt.
CH168446D 1932-05-23 1933-05-18 Verfahren zur Darstellung einer 1.4-Diamino-anthrachinontrisulfosäure. CH168446A (de)

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