CH180400A - Verfahren zur Herstellung eines Säureamids. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Säureamids.

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CH180400A
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Edmund Dr Waldmann
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Edmund Dr Waldmann
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  Verfahren zur Herstellung eines     Säureamids:       Es wurde gefunden, dass sich ein     Säure-          amid,    welches ein sehr wertvolles Produkt  darstellt, erhalten lässt, indem man eine das  Radikal der     Ülsäure    abgebende Verbindung  mit     DZethylaminodiäthyläthersulfonsäure    der  Formel         NH(CH3)    . CH, .     CH2    . 0 .     CH2    .     CH2    .     SO'SH       umsetzt.

    Der Körper ist farblos, leicht wasserlös  lich unter Bildung stark schäumender Lö  sungen, welche die Fähigkeit besitzen, Kalk  seifen zu     dispergieren,    und kann deshalb als  Waschmittel verwendet werden.  



  Als das     Radikal    der Ölsäure abgebende  Verbindung kann beispielsweise     Olsäure     selbst oder deren Chlorid zur Umsetzung mit  der     Methylaminodiäthyläthersulfonsäure    ver  wendet werden.  



  Die     Methylaminodiäthyläthersulfonsäure     kann man herstellen, indem     ss    .     ss'-Dichlor-          diäthyläther       Cl.     CH2.        CH2.    0.

       CHZ.        CH-    Cl,    beispielsweise durch Behandlung mit Na  triumsulfit, in das     Natriumsalz    der     Chlor-          diäthyläthersulfonsäure    übergeführt wird,  welches     dann    durch Erhitzen mit einer wäs  serigen Lösung von     Methylamin    in die       Methylaminodiäthylätlzersulfonsäure        bezw.     deren     Natriumsalz    übergeführt wird.    <I>Beispiele</I>    1.

   Zu der konzentrierten wässerigen Lö  sung von     '/io        Mol    des     Natriumsalzes    der       Methylaminodiäthyläthersulfonsäure    setzt  man unter Rühren und Kühlen die     benzo-          lische    Lösung von     'ho        Mol        Olsäurechlorid     in mehreren     Anteilen    zu, abwechselnd mit  dem     portionsweisen    Zusatz von etwa     '/io        Mol     wässeriger Natronlauge. Die Reaktionsflüs  sigkeit muss stets deutlich alkalisch reagie  ren.

   Nach vollendeter Reaktion destilliert  man das Benzol ab, bringt zur Trockne und      zieht mit Alkohol aus. Nach dem Verdamp  fen des Alkohols aus dem alkoholischen Fil-    trat     hinterbleibt    ein Körper, dem in der  Hauptsache die Formel zukommt:         C17H33.    CO.     N(CH3)    .     CH,    .<B>CH,</B> . 0 .     CH2.        CH2.        SO@Na.       Daraus     kann    die freie     Sulf        onsäure    leicht in  bekannter Weise     gewonnen    werden.  



  2.     28'5,    Gewichtsteile     ss-methylaminoäther-          sulfonsaures    Natrium     (63%),    erhältlich aus       ss.        ss'-Dichlordiäthyläther    durch halbseitigen  Umsatz mit     Sulfit    und Austausch des Chlors  der entstandenen     Chloräthersulfonsäure    gegen  die     Methylaminogruppe,    werden zusammen  mit 75 Gewichtsteilen     Natriumchlorid    in       1100    Gewichtsteilen Wasser gelöst. Nun    lässt man gleichzeitig unter Rühren bei 25  bis<B>30'</B> innerhalb 4 Stunden 256 Gewichts- .

    teile     Olsäurechlorid    und 175 Gewichtsteile  Natronlauge (40       B6)    derart zulaufen, dass  die Reaktionsmasse stets deutlich alkalisch  reagiert. Hierauf wird noch kurze Zeit auf  50 bis<B>60'</B> erwärmt und mit Salzsäure  schwach     phenolphthaleinalkalisch    eingestellt.  Nach dem Trocknen erhält man 650 Ge  wichtsteile Reaktionsprodukt, das<B>60%</B> eines  Körpers von folgender Konstitution besitzt:  
EMI0002.0026     
    Das Produkt ist in Wasser klar löslich,  besitzt ein grosses     Dispergiervermögen    für  Kalkseife und kann als Waschmittel verwen  det werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Säure- amids, dadurch gekennzeichnet, dass man eine das Radikal der Ölsäure abgebende Ver bindung mit Methylaminodiäthyläthersulfon- säure der Formel HN(CH3) . CH, . CH, . 0. CH2. CH, S03H umsetzt.
    Der Kör-Per ist farblos, leicht was serlöslich unter Bildung stark schäumender Lösungen, welche die Fähigkeit besitzen, Kalkseifen zu dispergieren, und kann des halb als Waschmittel verwendet werden. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als das Radikal der Ölsäure abgebende Verbindung das Chlorid der Ölsäure verwendet wird. 2-. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als das Radikal der Ölsäure abgebende Verbindung Ölsäure, selbst verwendet wird.
CH180400D 1933-10-07 1934-10-05 Verfahren zur Herstellung eines Säureamids. CH180400A (de)

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