CH152604A - Verfahren zur Herstellung eines neutrallöslichen Komplexsalzes des dreiwertigen Antimons. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neutrallöslichen Komplexsalzes des dreiwertigen Antimons.

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CH152604A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Yeilahren    zur Herstellung     eines        neutrallöslichen    Komplexsalzes des  dreiwertigen Antimons.         Ausgehend    von der bekannten     Bildung     des Brechweinsteins durch Auflösen von  Antimonoxyd in saurem weinsaurem Kali  sind .durch Kochen der Lösung von .sauren  schleimsauren Salzen mit Antimonoxyd       AntimonylmucaL    hergestellt worden. Diese  Verbindungen des dreiwertigen Antimons  werden als nicht mehr .beständig     beschrieben,     sie sind in kaltem Wasser wenig, in heissem  Wasser leichter löslich.

   Infolge ihrer gerin  gen Löslichkeit in Wasser und der sauren  Reaktion ihrer     Lösung    sind sie für thera  peutische Zwecke nicht geeignet.  



  Es wurde nun gefunden, dass auch neu  trale,     wasserlösliohe    Komplexsalze des  dreiwertigen Antimons mit     aliphatischen     und     alicyklischen        Polyoxykarbonsäuren    dar  gestellt werden können. Hierfür haben, sich  zum     Beispiel    solche     Oxykarbonsäuren,    die  durch Oxydation von Kohlehydraten zu-         gänglich    sind, aber auch Chinasäure beson  ders bewährt.  



  Zur Herstellung der neutralen Komplex  salze, zum     Beispiel    der     Gluconsäure    und  der Zuckersäure, kann man bei der Einwir  kung von Antimonoxyd     bezw.        Antinion-          hydroxyd    auf die genannten Säuren so viel  an Alkali     bezw.    Stickstoffbase zusetzen,  dass zum Schluss eine neutrale Lösung vor  liegt. Man kann auch von sauren. Komplex  salzen ausgehen     und    diese neutralisieren.

   Das       Antimonhydroxyd    kann auch in statu       nascendi    angewendet werden, indem man  zum     Beispiel    eine     alkoholisch-wässerige    Lö  sung von     Antimontrichlorid    und der     Poly-          oxykarbonsäure    neutralisiert,     bezw.    zu einer  alkalischen Lösung der     Polyoxykarbonsäure          Antimontrichlorid    hinzufügt. Die letzteren  Arbeitsweisen haben sich in vielen.

   Fällen  als besonders zweckmässig     erwiesen.    Das be-           sehriebene    Verfahren ist in     seiner    Wirkung  durchaus     überraschend,    da bekanntlich die  sauer reagierende     Brechweinsteinlösung    beim  Neutralisieren Antimonoxyd ausscheidet.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zur Herstellung eines neu  trallöslichen Komplexsalzes des     dreiwertigen     Antimons mit     Gluconsäure.    Dieses Verfah  ren ist     dadurch        gekennzeichnet,    dass man eine       Verbindung.des    dreiwertigen Antimons,     voor-          zugsweise        Antimontrichlorid,    auf     Glucon-          säure    im     molekularen    Verhältnis unter Zu  satz von soviel Natronlauge einwirken lässt,

         däss    eine     neutrale        Endreaktion        entsteht.    Man  gelängt so zu einem farblosen Pulver mit  einem     Antiuiongelial    t von etwa     33/%,    das  als Zwischenprodukt für     technische    Zwecke       angewandt    wird.  



  <I>Beispiel:</I>  23     gr        Antimontrichlorid    werden in 30 cm'       Methylalkohol    gelöst und 40 cm' 50%ige       Gluconsäure    hinzugefügt. Man gibt 5 norm.  Natronlauge zu bis zur neutralen     Reaktion.     Das zu Anfang ausgefällte     Antimonhydro-          gyd    löst sich gegen Schluss     grösstenteils    auf.  Man fügt 40 cm' Wasser hinzu und erwärmt  etwa     i/2    Stunde auf dem     Wasserbade.    Man  filtriert die ganz oder nahezu klare Lösung.

    kühlt und fällt durch Einrühren in Methyl  alkohol das gebildete     Komplexsalz    aus,  wäscht mit Methylalkohol, trocknet im       Exsiccator    und dann an der Luft. Man erhält  etwa 33     gr    eines farblosen Pulvers, das leicht  mit neutraler Reaktion in Wasser zum Bei  spiel zu einer 10 %     igen    Lösung gelöst wer  den kann. Die Lösung bleibt auf Zusatz von  verdünnter     Natronlauge    klar. Aus der mit    Weinsäure angesäuerten Lösung fällt Schwe  felwasserstoff     Aiitimoiistilfid    aus.  



  Der     Antimongehalt    des erhältlichen  Komplexsalzes beträgt etwa 33<B>l6,</B> dement  sprechend könnte es etwa nach der Formel  
EMI0002.0041     
    aufgebaut sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neu trallöslichen Komplexsalzes des dreiwertigen Antimons, dadurch gekennze chnet"dass man eine dreiwertige Antimonverbindung auf Gluconsäure im molekularen Verhältnis unte2 Zusatz von. soviel Natronlauge einwirken lässt, da.ss eine neutrale Endreaktion entsteht.
    Das so erhältliehe antimon-gluconsaure Natrium ist (-in farbloses, Pulver mit einem Antimongehalt von etwa 33 %, das leicht mit neutraler Reaktion in Wasser zu einer 10 % igen Lösung gelöst werden kann. Die wässerige Lösung bleibt auf Zusatz von ver dünnter Natronlauge klar, aus der mit Wein säure angesäuerten Lösung fällt Schwefel wasserstoff Antimonsulfid aus.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet. dass man a-ls dreiwertige Antimonv erbindung Antimontrichlorid ver wendet.
CH152604D 1929-12-12 1930-11-28 Verfahren zur Herstellung eines neutrallöslichen Komplexsalzes des dreiwertigen Antimons. CH152604A (de)

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