CH182373A - Druckpaste. - Google Patents

Druckpaste.

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CH182373A
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diazo
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E I Du Pont De Nemours And Co
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Du Pont
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  Druckpaste.    Es ist bekannt, beim     Ze=#gdruck    das Ge  webe mit einer beide Komponenten eines       Azofarbstoffes    enthaltenden Paste zu be  drucken und den     rarbstoff    durch     Däm=pfen     zu entwickeln. hierbei bewirkt der Umstand,  (lass die     diazotierte    Base, ausser in sauren  Lösungen, unlöslich ist, Ungleichmässigkeit  der Färbungen.  



  In der     schweiz.    Patentschrift     Kr.    1.80662       ist    ein     Ve_fahren    beschrieben, mit dessen  Hilfe es gelingt, diese Schwierigkeiten zu       überwinden,    und zwar durch     Herstellung    Was  ser- und     alkalilöslieher        Diazoiminoverbindun-          gen,    die man durch     Diazotieren    aromatischer  Amine und Kuppeln mit     Piperidin-    oder     Pyr-          rolidinabkörii-"nlingen,

      welche mindestens eine       Sulfonsäure-    oder     Carboxylgruppe    enthalten,  gewinnt. Diese     Verbindungen    lassen sich  aus ihren Lösungen     aussalzen,    sind bei ge  wöhnlicher Temperatur     alkalibeständig,    wer  den aber durch schwache Säuren bei hoben  Temperaturen rasch     hydrolysiert.    Gegebenen-    falls können aus diesen     Diazoiminoverbin-          dungen    und bekannten Kupplungsbestand  teilen haltbare, trockene Mischungen und  Druckpasten für den Gebrauch hergestellt  werden.

   Mit denselben kann man dann Tex  tilstoffe behandeln, auf denen der Farbstoff  in der Faser durch Einwirkung verdünnter  Säure bei erhöhter Temperatur entwickelt  wird, indem die ursprüngliche     Diazoverbin-          dung    in Freiheit gesetzt wird und sich mit  den beigemischten Kupplungsbestandteilen  verbindet.  



  Seither sind ähnliche Wasser- und     aIkalilös-          liohe        Diazoiminoverbindungen    durch Kup  peln eines sogenannten sekundären     "Zucker-          amins",    das heisst eines sekundären     Poly-          hydroxyalkylamins        (Aminoderivats    eines       höherwertigen    Alkohols) mit einem diano  tierten, aromatischen Amin, das keine die  Löslichkeit erhöhende Gruppe, wie die     Sul-          fonsäure-    oder     Carboxylgruppe,    enthält, er  halten worden.

   Die aromatischen Amine hin-      gegen, können ihrerseits einen oder mehrere       Substituenten,    wie Halogen,     Alkyl-,        Alk-          oxy-,        Nitro-    und     Benzoylaminogruppen    ent  halten.  



  Diese neuen     Diazoiminoverbindungen    ent  sprechen der allgemeinen Formel  
EMI0002.0008     
    worin R ein     Alkyl-,        Aralkyl-,        bezw.    ein       Hydroarylradikal    bedeutet und x     mindestens     = 2, höchstens = 4 ist. Sie sind beständig  und lassen sich bei mässiger Temperatur  trocknen. Sie sind wasserlöslich und     alkali-          beständig,    werden aber durch Säuren, durch  starke bereits bei gewöhnlicher Temperatur.

         hydrolisiert,    unter Rückbildung der ur  sprünglichen     Diazoverbindung    und des se  kundären     "Zuckeramins".    Mit 5 %     iger    Essig  säure tritt Hydrolyse dieser Verbindungen  mit Leichtigkeit beim Kochen ein. Nimmt       man    die Hydrolyse in     Gegenwart    eines der  sogenannten     "Eisfarben"-Kupplungsbestand-          teile    vor, so entstehen Farbstoffe von hervor  ragender Beständigkeit und Gleichmässigkeit.

    Die Löslichkeit der     Verbindungen    ermög  licht eine ausgezeichnete     Durchdringung    des       Färbegutes,    anderseits ist das Reduktions  vermögen des wiedergewonnenen sekundären       "Zuckeramins"    so sehr gering, dass     praktisch     keine Reduktion der     Diazoverbindung    und  infolgedessen weder ein Verlust an Färbe  kraft, noch eine unvollständige Ausnutzung  der gesamten vorhandenen     Diazoverbinduug     stattfindet.  



  Gegenstand vorliegenden Patentes ist eine  beständige Druckpaste, welche dadurch ge  kennzeichnet ist, dass sie eine wasserlösliche.       alkalibestän.dige        Diazoiminoverbindung,    wel  che durch Kuppeln eines sekundären     Poly-          hydroxyalkylamins,    d. h. eines sogenannten  sekundären "Zuckeramins", mit einem     diazo-          tierten,    aromatischen Amin, welches     keine    die  Löslichkeit erhöhende Gruppe enthält, erhalten  wurde und ausserdem eine Kupplungskompo  nente, wie sie zur Herstellung unlöslicher  -     Azofarbstoffe    auf der Faser verwendbar ist  (sog.

       Eisfarbenkupplungskomponente),    ent-    ' hält. Typische     "Eisfarben"-Kupplungsbe-          standteile,    welche in der Druckpaste mit den  genannten     Diazoiminokörpern    gemischt sein  können, sind:

       Arylamide    der     2,3-Hydroxy-          naphtoesäure,    der     Hydroxycarbazol-    oder       Hydroxynaphtocarbazolcarbonsäure,    der     Hy-          droxyanthracencarbonsäure;

      Alpha- oder       Beta-naphtol,    ein     Acetatacetylderivat    eines       Arylamins    oder     Phenylmethylpyrazolon.    Die  Paste kann eine oder mehrere     Diazoimino-          verbindungen    und einen oder mehrere "Eis  farben"-Kupplungsbestandteile enthalten, da  sich gewisse Farbtöne nur durch     Anwendung     von Pasten erzielen lassen, in welchen mehr  als eine     Diazoiminoverbindung    und/oder  mehr als ein     "Eisfarben"-Kupplungsbestand-          teil    vorhanden ist.

   Ausser den     Azofarbstoff-          komponenten    kann die vorliegende Druck  paste     die    üblichen Hilfsstoffe: Wasser und  Verdickungsmittel, z. B. Stärke, Gummi, fer  ner Alkali und     Türkischrotöl,    enthalten.  



  Zur     Entwicklung    auf der Faser geeignete  Säuren sind Essig und/oder Ameisensäure.  Die erzeugten Färbungen zeichnen sich durch  ungewöhnliche Gleichmässigkeit und Echt  heit aus.  



  Die Mengenangaben der nachfolgenden  Beispiele bedeuten Gewichtsteile.  



       Beispiel   <I>I:</I>  7,5 Teile der durch Kuppeln von     diazo-          tiertem        m-Chloranilin    mit     Methylglucamin          (CH3-NH-CH..        (CHOH)4.        CH:!OH)    erhaltenen       Diazoiminoverbindung,    5,03 Teile     2,3-Hy-          droxynaphtoesäure-o-toluidid,    3 Teile     Tür-          kischrotöl,    5,7 Teile 30%ige Natronlauge,  18,77 Teile Wasser.  



  Mit dieser Paste gedruckte Muster liefern  einen schön orangefarbenen Ton von aus  gezeichneter Wasch- und Lichtechtheit.  



       Beispiel   <I>Il:</I>  <B>12,7</B> Teile der durch Kuppeln von     diazo-          tiertem        m-Chloranilin    mit     Methylgalactamin          erhaltenen'        Diazoiminoverbindung,    2,85 Teile       2,3-Hydroxynaphtoesäure-o-toluidid,    3 Teile       30%ige    Natronlauge, 87,1 Teile eines neu  tralen Verdickungsmittels.      Diese Paste liefert einen ähnlichen Farb  ton, wie die in Beispiel I angegebene.  



       Beispiel   <I>11I:</I>  3,92 Teile der durch Kuppeln von     diazo-          tiertem        p-Chlor-o-toluidin    mit     Methylgluc-          amin    erhaltenen     Diazoiminoverbindung,    4,28  Teile     2,3-Hydroxynaphtoesäure-o-phenetidid,     3 Teile     Türkischrotöl,    7     Teile    30%ige Na  tronlauge, 14,8 Teile Wasser, 67 Teile     Stärke-          Tragant-Verdickungsmittel.     



  Die mit dieser Paste gedruckten Muster  liefern eine leuchtend scharlachrote Farbe  von hervorragender Echtheit.  



       Beispiel   <I>IV:</I>  8,6 Teile einer Mischung aus gleichen  \feilen der in Beispiel     III    genannten     Diazo-          iminoverbindung    und des Na-Salzes des 2,3  Hydroxynaphtoesäure - o -     phenetidids,    23,2  Teile Wasser, 3 Teile     Türkisehrotöl,    3,2 Teile  30%ige Natronlauge, 62 Teile Verdickungs  mittel.  



  <I>Beispiel V:</I>  Einen leuchtend roten Farbstoff liefert  nachstehende Paste: 4 Teile der in Beispiel       III    genannten     Diazoiminoverbindung,    3,7  Teile     2,3-Hydroxynaphtoesäure-o-toluidid,    3  Teile     Türkischrotöl,    6,8 Teile 30%ige Na  tronlauge, 15,5 Teile Wasser, 67 Teile Ver  dickungsmittel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Haltbare Druckpaste, dadurch gekenn zeichnet, dass sie eine wasserlösliche, alkali- beständige Diazoiminoverbindung, welche er halten wurde durch Kuppeln eines sekun dären Polyhydroxyalkylamins mit einem di- azotierten, aromatischen Amin, welches keine die Löslichkeit erhöhende Gruppe enthält und ausserdem eine zur Erzeugung von un löslichen Azofarbstoffen auf der Faser ver wendbare Kupplungskomponente enthält. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Druckpaste gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie eine Diazo- iminoverbindung folgender Strukturformel EMI0003.0032 enthält, in welcher R ein Alkylradikal bedeutet und x mindestens = 2, höchstens = 4 ist. 2. Druckpaste gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie eine Diazo- iminoverbindung folgender Strukturformel EMI0003.0037 enthält, in welcher R ein Aralkylradikal bedeutet und X mindestens = 2, höchstens = 4 ist. 3.
    Druckpaste. gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie eine Diazo- iminoverbindung der Strukturformel EMI0003.0043 enthält, in welcher R ein Hydroarylradi- kal bedeutet und x mindestens = 2, höch stens - 4 ist.
CH182373D 1932-12-03 1933-12-02 Druckpaste. CH182373A (de)

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