CH186461A - Verfahren zur Herstellung einer heterocyclischen Quecksilberverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer heterocyclischen Quecksilberverbindung.

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CH186461A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F3/00Compounds containing elements of Groups 2 or 12 of the Periodic Table
    • C07F3/10Mercury compounds
    • C07F3/14Heterocyclic substances containing mercury

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pyridine Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer     heterocyclischen    Quecksilberverbindung.    Es wurde gefunden, dass man zu einer  neuen     heterocyclischen    Quecksilberverbin  dung gelangen kann, wenn man auf das       Pyridin-3-carbonsäure-2-carbonsäureallylamid          Mercurihydroxyd    einwirken lässt.  



       Die    auf diese Weise gewonnene Verbin  dung der Formel     C1oFI120,N2Hg    bildet ein  weisses Kristallpulver, das gegen Natron  lauge     beständig    ist und einen     Zersetzungs-          punkt    von etwa<B>2051</B> zeigt. Die Analyse  ergibt einen     Quecksilbergehalt    von 45,3       (ber.        45,5%).    Die neue Verbindung bildet       mit    Alkalien, organischen Basen und der  gleichen wasserlösliche Salze. Ihr Natrium  salz zersetzt sich bei 140'.  



  Die neue Verbindung     zeichnet    sich durch  ihre starke     diuretische    und antiseptische  Wirkung bei guter     Verträglichkeit    aus. Sie  soll therapeutische Verwendung finden.  



  In obiger Reaktion kann man     Mercuri-          aydroxyd    verwenden, das     aus        Quecksilber-          )gyd,    aus einem normalen oder basischen       @ueeksilbersalz        hergestellt    wurde.

      <I>Beispiel</I>     .T     Eine     wässerige    Lösung von 206     Teilen          Pyridin-3-carbonsäure-2-carbonsäureallylamid     (F. 87  , dargestellt aus     Chinolinsäureanhydrid     und     Allylamin    in     Benzollösung    in der Kälte)  wird mit     217    Teilen     Quecksilberoxyd    in der  Wärme umgesetzt.

   Dabei geht das Queck  silberoxyd in     Lösung    und     beim    weiteren  Erwärmen fällt das     Pyridin-3-carbonsäure-          2-carbonsäureallylamid-mereurihydroxyd    als  weisse     Substanz    aus, die sich durch Auf  lösen in Natronlauge und Fällen mit Essig  säure :gut reinigen lässt. Zur Herstellung  ihres     Natriumsalzes    wird die freie .Säure in  der berechneten Menge     Natronlauge        gelöst,     die Lösung im Vakuum eingedampft und  -das trockene     Natriumsalz    .durch Umfällen  aus wenig Wasser und viel Alkohol weiter       gereinigt.     



  Obiges     Natriumsalz    wird auch erhalten,  wenn man vom     Natriumsalz    des     Pyridin-          3-carbonsäure-2-carbonsäureallylamids    aus  geht.      <I>Beispiel 2:</I>       Eine    wässerige Lösung von 2     Teilen          Pyri        din-3-carbonsäure-2-carbonsäureallylamid     wird mit 3 Teilen     Mercuriacetat        in    der  Wärme     umgesetzt.    Dabei fällt das     Pyridin-3-          carbonsäure-    2     -carbonsäureallylamid-mercuri-       <RTI  

   ID="0002.0011">   hydrogyd    als     weisse    Substanz aus, die mit  der im Beispiel 1     beschriebenen    identisch ist.  



  Die gleiche     Verbindung    kann auch bei  Anwendung anderer     Quecksilbersalze    erhal  ten werden. '

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer hetero- cyclischen Quecksilberverbindung, dadurch gekennzeichnet, dass man auf das Pyridin-3- carbonsäure-2-carbonsäureallylamid Mercuri- hydrogyd einwirken lässt.
    Die auf diese Weise gewonnene Verbin dung der Formel C1oH"0rN,Hg bildet ein weisses Kristallpulver, das gegen Natron lauge beständig ist und einen Zersetzungs punkt von etwa<B>205'</B> zeigt. Die Analyse ergibt einen Quecksilbergehalt von 45,3 (ber. 45,5%). Die neue Verbindung bildet mit Alkalien, organischen Basen und der gleichen wasserlösliche Salze. Ihr Natrium salz zersetzt sich bei 140 .
    Die neue Verbindung zeichnet sich durch ihre starke diuretische und antiseptische Wirkung bei guter Verträglichkeit aus. Sie soll therapeutische Verwendung finden. ÜNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Mereuri- hydrogyd verwendet, das aus Quecksilber oxyd hergestellt wurde. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Mercuri- hydrogyd verwendet, das aus einem nor malen Quecksilbersalz hergestellt wurde. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Mercuri- hydrogyyd verwendet, das aus einem basi schen Quecksilbersalz hergestellt wurde.
CH186461D 1934-10-16 1934-10-16 Verfahren zur Herstellung einer heterocyclischen Quecksilberverbindung. CH186461A (de)

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