CH188440A - Verfahren zur Herstellung einer Quecksilberverbindung der Urethanreihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Quecksilberverbindung der Urethanreihe.

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CH188440A
CH188440A CH188440DA CH188440A CH 188440 A CH188440 A CH 188440A CH 188440D A CH188440D A CH 188440DA CH 188440 A CH188440 A CH 188440A
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mercury salt
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F3/00Compounds containing elements of Groups 2 or 12 of the Periodic Table
    • C07F3/10Mercury compounds

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer Quecksilberverbindung der     Urethanreihe.       Es wurde gefunden, dass man zu einer  neuen Quecksilberverbindung gelangen kann,  wenn man auf N-     Allyl-äthylurethan    ein     Mer-          kurisalz    einwirken lässt und aus dem so er  haltenen Salz die Base in Freiheit setzt.  



  Die auf diese Weise gewonnene Verbin  dung der     Konstitutionsformel     
EMI0001.0006     
    bildet ein weisses Kristallpulver, das gegen  Natronlauge beständig ist. Die neue Verbin  dung bildet wasserlösliche Salze. Ihr Acetat  hat den F. 86 bis 8 7  , ihr     Tartrat    zersetzt  sich bei 148  .  



  Die neue Verbindung zeichnet sich durch  ihre starke     diuretische    und antiseptische Wir  kung bei guter Verträglichkeit aus. Sie soll  therapeutische Verwendung finden.  



  Nach dem Verfahren der Erfindung wird  die gleiche Verbindung erhalten, sowohl  durch die Addition normaler, als auch basi  scher     Merkurisalze,    wie zum Beispiel den aus    einer Mischung von je 1     Mol        Merkuriogyd     und 1 Äquivalent einer organischen Säure  oder je 1/2     Mol        Merkuriogyd    und 1/2     Mol    eines  normalen     Merkurisalzes    erhaltenen Salzen.

    <I>Beispiel 1:</I>  818 Teile     Merkuriacetat    werden in Was  ser gelöst und mit 129 Teilen     N-Allyl-äthyl-          urethan    der Formel       CH2=CH-CH,-NU-CO-O-CZH,     vermischt. Die Lösung     wird    auf dem Was  serbad erwärmt und hierauf im Vakuum zur  Trockne eingedampft. Man erhält ein Öl, das  beim Verreiben mit Essigester erstarrt. Die  erhaltene     Verbindung    kann aus Aceton oder  Essigester umkristallisiert werden und kri  stallisiert in Nadeln, die bei 86 bis 87    schmelzen.  



  Zur Herstellung der freien Base wird das  so gewonnene     N-Allyl-äthylurethan-merkuri-          acetat    mit der berechneten Menge Natron  lauge versetzt und die Lösung im Vakuum      eingedampft. Durch Ausziehen mit absolu  tem Alkohol und Verdampfen des Lösungs  mittels erhält man das     N-Allyl-äthyl-urethan-          merkurihydroxyd.       <I>Beispiel 2:</I>  25,8 Teile     N-Allyl-äthylurethan,    43,2  Teile     Merkurioxyd    und 12 Teile Essigsäure  werden mit Wasser erwärmt. Nach erfolgter  Umsetzung wird die Lösung im     Vakuum    zur       Trockne    eingedampft und dann in der im  Beispiel 1 angegebenen Weise weiterverarbei  tet.

   An Stelle von Essigsäure können auch  andere Säuren bei obiger Reaktion verwendet  werden.

Claims (1)

  1. PATENANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Queck- silberverbindung der Urethanreihe, dadurch gekennzeichnet, dass man auf N-Allyl-äthyl- urethan ein Merkurisalz einwirken lässt und aus dem so erhaltenen Salz die Base in Frei heit setzt. Die auf diese Weise gewonnene Verbin dung der Konstitutionsformel EMI0002.0015 bildet ein weisses Kristallpulver, das gegen Natronlauge beständig ist, die neue Verbin- dung bildet wasserlösliche Salze.
    Ihr Acetat hat den F. 86 his 87 , ihr Tartrat zersetzt sich bei 143 . Die neue Verbindung zeichnet sich durch ihre starke diuretische und antiseptische Wir kung bei guter Verträglichkeit aus. Sie soll therapeutische Verwendung finden. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein normales Merkurisalz verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein basisches Merkurisalz verwendet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein. aus einem Gemisch äquivalenter Mengen Merkuri oxyd und einer Säure erhaltenes Merkuri salz verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein aus einem Gemisch äquivalenter Mengen Merkuri oxyd und- eines normalen Merkurisalzes erhaltenes Merkurisalz verwendet.
CH188440D 1935-09-20 1934-11-03 Verfahren zur Herstellung einer Quecksilberverbindung der Urethanreihe. CH188440A (de)

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