CH192965A - Verfahren zur Herstellung eines kapillaraktiven Mittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines kapillaraktiven Mittels.

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CH192965A
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capillary
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hydrogenation
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Cie G M B H Henkel
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Henkel & Cie Gmbh
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  Verfahren zur Herstellung eines     kapillaraktiven    Mittels.    Das     Hauptpatent    Nr.     1'90153    betrifft ein  Verfahren zur Herstellung eines kapillar  aktiven Mittels, das .dadurch .gekennzeichnet  ist,     .daA    man ein Gemisch von     Alkylkresolen,     das durch     Kondensation    von synthetischem       olefinreichem    Benzin- mit in Hauptsache       Orthokresol    enthaltendem     technischem        Kresol     in     Gegen-#vart    von Kondensationsmitteln er  halten wird, in Gegenwart von     Hydrierung:

  s-          Katalysatoren        perhydriert    und das erhaltene       Hydrierungsprodukt    durch Behandlung mit       Sulfonierungsmitteln    in wasserlösliche Form       überführt.     



  Die vorliegende Erfindung     betrift    ein  \'erfahren zur Herstellung eines kapillar  aktiven Mittels, das     dadurch    gekennzeichnet  ist, dass man ein Gemisch von     alkylierten          o-Kresolen,    das durch Kondensation von       synthetischem        olefinreichem    Benzin mit     o-          Kresol    in Gegenwart von Kondensationsmit  teln erhalten wird,

   in     Gegenwart    von     Hy-          drierungskatalysatoren        perhydriert    und das  erhaltene     Hydrierungsprodukt    anschliessend    durch     Behandlung    mit     Sulfonierungsmitteln     in wasserlösliche     Form    überführt.  



  Die Hydrierung kann nach bekannten  Methoden unter     Verwendung    von Katalysa  toren,     wie    Nickel, Kupfer, Kobalt, Chrom,  Zink, Cadmium, Mangan oder Edelmetallen       bezw.    aus diesen Metallen gemischten Ka  talysatoren erfolgen,     ferner        können;    auch Ka  talysatoren, die gegen einen Schwefelgehalt  unempfindlich sind, wie     Molybdän,    Wolfram  und     dergl.    verwendet werden.  



  Die     Sulfonierung    kann mit den üblichen       Sulfonierungsmitteln,    wie     konz.    Schwefel  säure,     1S03-enthaltender        Schwefelsäure,    SO:;,       (':hlorsulfonsäure    oder     Anlagerungsprodukten     von<B>80,</B> an     Tertiärbasen    und     dergl.,    erfolgen,  wobei man in Gegenwart oder Abwesenheit  von wasserentziehenden     Mitteln,    ferner von       Lösungs-    oder Verdünnungsmitteln     arbeiten     kann.  



  Es     ist        zweckmässig,    das saure     Sulfonie-          rungsprodukt    zu seiner praktischen     Verwen-          dung    in Salze überzuführen, so vorzugsweise      in die     Alkalisalze    sowie :die     Ammoniumsalze     oder deren organische     Substitutionsprodukte.          Beispiel:     Durch     Kondensation    von 900     :

  Gewichts-          teilen        o-Kresol    mit 1800 Gewichtsteilen eines  auf     synthetischem    Wege     :erhaltenen        olefin-          reichen        Benzins.,    das     bis    etwa 220   siedet,  wird in Gegenwart von 40 Gewichtsteilen  technischer     Perchlorsäure    (40 %     HC104)    nach       Abtrennung    der     Paraffinkohlenwasserstoffe     ein     Gemisch    homologer     alkylierter        o-Kresole     erhalten.  



  1200     Gewichtsteile    dieses     Kondensations-          produktes    werden mit 80     Gewichtsteilen    eines  Nickel enthaltenden     Hydrierungskatalysators          unter    40 atü Wasserstoffdruck bei 180 bis  190   hydriert und nach beendeter Hydrie  rung vom     Katalysator        getrennt.     



  1180     Gewichtsteile    des so erhaltenen     Ge-          misches        alkylierter        2-Methylcyclohexanole     werden in das Reaktionsprodukt, das aus  1530     Gewichtsteilen    frisch destilliertem     Di-          methylanilindurch    Umsetzung mit 675 Ge  wichtsteilen     Chlorsulfonsäure        erhalten        ist,     eingetragen und nach beendeter Zugabe  einige Zeit bei 60     bie    65   durch inniges Ver  mischen miteinander homogenisiert.

   Zum       Neutralsieren    werden nach Zugabe von Eis  in dieses Gemisch 1360 Gewichtsteile     wäss-          rige    Natronlauge eingeführt und     :das,    ausge  schiedene     Dimethylanilin    abgetrennt.

   Nach  der Aufarbeitung des erhaltenen     Neutralisa-          tionsproduktes    wird als Enderzeugnis ein  Gemisch .der     Natriumsalze    der     :Sulfonierungs-          produkte    der     perhydrierten        alkylierten        o-          Kresole    in Formeines wasserlöslichen weissen  Pulvers     gewonnen.     



  Das neue     kapillaraktive        Mittel    kann ins  besondere in Form seines     wasserlöslichen          Natriumsalzes    überall da verwendet wenden,  wo die     kapillaraktiven    Eigenschaften von  Flüssigkeiten,     insbesonedre    von     wässrigen     Lösungen oder Emulsionen, erhöht werden  sollen. So kann man es z.

   B. zur Schaum  erzeugung, zum     Emulgieren,        Dispergieren.     Benetzen, Imprägnieren,     Peptisi.eren,    Stabili  sieren,     Egalisieren,Verteilen,    Lösen und     dergl.       in den verschiedenartigsten     Industrien    verwen  den. So lässt es, ,sich z. B. bei den verschieden  sten Prozessen und     Veredlungsverfahren    in der  Textilindustrie, ferner als Seifenersatzstoff,  als     Hilfsstoff    in der Leder- oder Pelzindu  strie, sowie beim Waschen und Reinigen von  Textilien,     Wäsche    und     dergl.    benutzen.

   Es  kann ferner auch im Gemisch mit     andern    be  kannten     kapillaraktiven    Stoffen, sowie mit.  Reinigungsmitteln usw. Anwendung     finden,     so     beispielsweise    in     Mischung    mit Salzen wie       Alkalikarbonaten,        Trinatriumphosphat    und       andern        Alkaliorthophosphaten,        Alkalipyro-          und        -metaphosphaten,        Poly-    und     Hypophos-          phaten,

          ferner    mit W     asserglas,        Alkalimeta-          silikaten    oder     Alkaliboraten.    Vorteilhaft ist  auch eine Kombination der neuen     kapillar-          aktiven    Stoffe mit     Mitteln,    wie 'Natrium  sulfat,     naphthalinsulfosaurem        Natrium    u.

   a.,  sowie mit sauerstoffabgebenden Verbindun  gen, wie     beispielsweise    Peroxyden,     Perbora-          ten,        Persulfaten,        Perkarbonaten,        Perphospha-          ten    usw.  



  Ferner kann man das neue     kapillaraktive          Mittel    im Gemisch mit     Lösungsmitteln,    wie  organischen     Kohlenwasserstoffen,    Alkoholen  und     d-ergl.,    oder in Mischung mit     Überfet-          tungsmitteln,    ferner Enzymen, wie     Urease     oder     Pankreatin,    oder als     Bestandteil    von  Putz- oder -Scheuermitteln verwenden.  



  Auch im Gemisch mit     desinfektorisch     wirksamen     Phenolen,    so z. B. mit     p-Chlor-          mietakresol,    kann man das neue kapillar  aktive Mittel     vorteilhaft    verwenden.  



  Das neue     kapillaraktive        Mittel    lässt sich  in eine     ausgezeichnete        Verkaufsform    bringen,  wobei man sich gegebenenfalls der Vorteile  ans ,ich bekannter     Zerstäubungsverfahren    zur  Überführung in     schüttige    Pulverform bedie  nen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines kapillar- aktiven Mittels, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Gemisch von alkylierten o-Kresolen, das durch Kondensation von synthetischem olefinreichen Benzin mit o-Kresol in Gegen wart eines Kondensationsmittels erhalten wird,
    in Gegenwart von Hydrierungskataly- satoren perhydriert und das Hydrierungspro- dukt anschliessend durch Behandlung mit Sulfonierungsmitteln in wasserlösliche Form überführt. Das NatriumESalz des erhaltenen Sulfonierungsproduktes ist ein weisses wasser- lösliches Pulver, das ausgezeichnete kapillar aktive Eigenschaften besitzt.
CH192965D 1935-02-13 1936-01-17 Verfahren zur Herstellung eines kapillaraktiven Mittels. CH192965A (de)

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