CH189261A - Verfahren zur Herstellung eines 1,2,3,4-Tetrahydrochinolinderivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines 1,2,3,4-Tetrahydrochinolinderivates.

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CH189261A
CH189261A CH189261DA CH189261A CH 189261 A CH189261 A CH 189261A CH 189261D A CH189261D A CH 189261DA CH 189261 A CH189261 A CH 189261A
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tetrahydroquinoline
hydrogen
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cyano
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Hans Prof Dr Rupe
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Hans Prof Dr Rupe
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D215/00Heterocyclic compounds containing quinoline or hydrogenated quinoline ring systems
    • C07D215/02Heterocyclic compounds containing quinoline or hydrogenated quinoline ring systems having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen atoms or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D215/12Heterocyclic compounds containing quinoline or hydrogenated quinoline ring systems having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen atoms or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom with substituted hydrocarbon radicals attached to ring carbon atoms

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     1,2,3,4-Tetr        ahydroehinolinderivates.       Es wurde gefunden, dass man zu Deri  vaten der     1,2,3,4-Tetrahydrochinolinreihe    ge  langen kann, wenn man     N-Acyl-2-cyan-di-          hydrochinoline    reduziert und die dabei ent  stehenden     2-Acylaminomethyl-1,2,3,4-tetra-          hydrochinoline    gegebenenfalls verseift.  



  So erhält man zum Beispiel durch     Hy-          drierutrg;vonIN-BeDzoyl-2.cyan-dihydrochinolin     der Formel I:  
EMI0001.0010     
    das     2-Benzoylaminomethyl-1,2,3,4-tetrahydro-          chinolin    der Formel     II:     
EMI0001.0014     
         ,Überraschenderweise    findet nicht nur eine  .gleichzeitige Hydrierung des     Pyridinkerns     und der     Cyangruppe    statt, sondern es wan  dert auch die     Acylgruppe    vom     Pyridinkern     in die Seitenkette.  



  Geeignete     Ausgangsstoffe    sind ausser den       N-Acyl-2-cyan-dihydrochinolinen    auch ent  sprechende, im     Chinolinkern    substituierte  Verbindungen.  



  Die Reduktion der Ausgangsstoffe wird  zweckmässig mit katalytisch angeregtem       Wasserstoff    durchgeführt. Dabei erweisen  sich unedle     Netallkatalysatoren,    wie z. B.  Nickel und Kobalt oder deren Gemisch allein  oder in Gegenwart von Trägersubstanzen,  als besonders vorteilhaft. Als Lösungsmittel  für die katalytische Reduktion kommen zum  Beispiel Essigester oder auch     inerte    Lösungs  mittel, wie     Dekahydronaphthalin,    in Frage.  



  Die neuen     mottoacylierten    Verbindungen  lassen sich zum Beispiel durch Behandlung  mit Säuren zu den freien Diaminen verseifen.  Sowohl die     acylierten,    wie auch die ent-           acylierten    Basen können in ihre     X-Alkyl-          verbindungen    übergeführt werden.  



  Gemäss vorliegendem Verfahren wird  eine grosse Reihe neuer, interessanter Deri  vate der     1,2,3,4-Tetrachinolinreihe    leicht zu  gänglich.  



  Gegenstand des vorliegender) Patentes  bildet ein Verfahren zur Herstellung eines       1,2,3,4-Tetrahydrochinolinderivates,    welches  dadurch gekennzeichnet ist, dass man     N-Ben-          zoyl-2-cyan-dihydrochinolin    reduziert und das  dabei entstehende     2-Benzoylaminomethyl-          1,2,3,4-tetrahydrochinolin    verseift.  



  Das so gewonnene     2-Aminomethyl-1,2,3,4-          tetrahydrochinolin        siedetbei    1700 unter 10 min  Druck. Es bildet ein Hydrochlorid vom F.257 0,  ein     Citrat    vom F. 188-189 0, ein     Diacetat     (mit 2     Mol        Kristallwasser)    vom F. 49-50 0  und mit     Benzaldehyd    eine     BenzylideDverbin-          dung    vom F. 70-71 0.  



  Die neue Verbindung soll therapeutische  Verwendung finden.    <I>Beispiel</I>     Y:     Auf 50 Teile     N-Benzoyl-2-cyan-dihydro-          chinolin,    gelöst in 350 Teilen heissem Essig  säureäthylestei-, lässt man     Wasserstoff    in  Gegenwart von etwa 60 Teilen aktivem,  trägerhaltigem Nickelkatalysator unter Druck  in der Wärme einwirken. Nach Aufnahme  der berechneten     Wasserstoffmenge    wird vom  Katalysator abgetrennt und mit heissem Essig  ester nachgewaschen. Aus der etwas einge  engten erkalteten Lösung scheidet sich das  2     -Benzoylaminomethyl-1,    2, 3, 4 -     tetrahydro-          chinolin    vom F. 138-139 0 aus.

   Es bildet  weisse Nadeln oder Prismen, die sich aus  Alkohol     umkristallisieren    lassen. Zur     Ver-          seifung    werden 20 Teile dieser Verbindung  in 50 Teilen Alkohol gelöst und während  mehreren Stunden mit 200 Teilen konzen  trierter Salzsäure gekocht. Nach beendeter  Umsetzung verdünnt man mit Wasser und       äthert    aus. Die wässerige Lösung wird hier  auf alkalisch gestellt,     ausgeäthert    und die  Ätherlösung mit     Magnesiumsulfat    getrocknet.

    Nach dem Verdampfen des Lösungsmittels  erhält man die neue Verbindung als Öl vom         Xp.        io   <B>170',</B> das sich am     'ljageslicht    langsam  bräunt.  



  Durch Einwirkung von     Methylierungs-          mitteln    auf     2-Aminomethyl-1,2,3,4-tetrahydro-          chinolin    kann man das     1-Methyl-2-dimethyl-          aminomethyl-1,2,3,4-tetrahydrochinolin    vom       Kp.ll    144-145 0     (Jodmethylat    F. 205 0) ge  winnen.

   Durch     Methylierung    der     unverseiften          Benzoylverbindung    erhält man in ähnlicher  Weise das     1-Methyl-2-benzoylaminomethyl-          1,2,3,4-teti#ahydrochinolin    vom     F.1360,    dessen       Jodmethylat    bei 166 0 schmilzt und dessen       Verseifungsprodukt,    das     1-Methyl-2-amino-          methyl-1,2,3,4-tetrahydrochinolin,    ein Öl vom  KP. 11 154-155 0 bildet.  



  Statt     Methylierungsmittel    können auch  beliebige andere     Alkylierungsmittel    ange  wandt werden, wobei entsprechend     alkylierte     Verbindungen entstehen.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Auf 15 Teile     N-Benzoyl-2-cyan-dihydro-          chinolin    lässt man in     Essigesterlösung    Wasser  stoff in Gegenwart von     Palladiumschwarz     unter Druck in der Wärme einwirken und  erhält nach dem Aufarbeiten das bereits im  Beispiel 1 beschriebene     2-Benzoylamino-          methyl-1,2,3,4-tetrahydrochiiiolin.     



  <I>Beispiel 3:</I>  25 Teile     N-Benzoyl-2-cyari-dihydrochinolin     reduziert man in alkoholischer Lösung in  Gegenwart von Nickelkatalysator unter Druck  in der Wärme. Die nach dem Aufarbeiten  gewonnene Verbindung ist identisch mit der  nach Beispiel 1 erhältlichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines 1,2,3,4- Tetrahydrochinolinderivates, dadurch gekenn zeichnet, dass man N-Benzoyl-2-cyan-dihydro- chinolin reduziert und das dabei entstehende 2-Benzoylaminomethyl-1,2,3,4-tetrahydrochi- nolin verseift. Das so gewonnene 2-Aminomethyl-1,2,3,4- tetrahydrochiriolin siedet bei 170 0 unter 10 mm Druck.
    Es bildet ein Hydrochlorid vom F. 257 0, ein Citrat vom F. 188-189 0, ein Diacetat (mit 2 Mol Kristallwasser) vom F. 49-50 und mit Benzaldehyd eine Ben- zylidenverbindung vom F. 70-71 . Die neue Verbindung soll therapeutische Verwendung finden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reduktion mit Wasserstofr in Gegenwart unedler Metallkatalysatoren ausführt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reduktion mit Wasserstoff in Gegenwart eines Nickel- katalysators ausführt.
CH189261D 1935-12-21 1935-12-21 Verfahren zur Herstellung eines 1,2,3,4-Tetrahydrochinolinderivates. CH189261A (de)

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