CH197594A - Verfahren zur Darstellung eines gerbend wirkenden Stoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines gerbend wirkenden Stoffes.

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CH197594A
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CH
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tanning
triacetone
diurea
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C3/00Tanning; Compositions for tanning
    • C14C3/02Chemical tanning
    • C14C3/08Chemical tanning by organic agents
    • C14C3/18Chemical tanning by organic agents using polycondensation products or precursors thereof
    • C14C3/20Chemical tanning by organic agents using polycondensation products or precursors thereof sulfonated

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung eines gerbend wirkenden Stoffes.    Es wurde gefunden, dass man einen Stoff  von hoher     Gerbwirkung    erhält, wenn man       Triaceton-diharnstoff,    ein     Kresolsulfonsäure-          yemisch,    das erhalten werden kann durch       Sulfonierung    des technischen     Kresolgemi-          misches    und Formaldehyd aufeinander ein  wirken     lä.sst.    Der     Triaceton-diharnstoff    tritt  allem Anschein nach als Ganzes in das Mole  kül des Gerbstoffes ein und verleiht diesem  besonders vorteilhafte Eigenschaften, z. B.

    hinsichtlich der Farbe, der Löslichkeit und  des Aussehens sowie des     Fällungsvermögens     für Gelatine usw. Statt des fertigen     Tri-          aceton-diharnstoffes    können auch Aceton und       Harnstoff    unter geeigneten Bedingungen ver  wendet werden;

   das Mengenverhältnis der  beiden Stoffe kann hierbei in weiten Gren  zen wechseln, wird aber zweckmässig im     Ver-          hiiltnis    von 3     Mol    Aceton zu 2     Mol    Harnstoff       @Glewä.hlt.    Die Ausgangsstoffe für das vor  liegende Verfahren können in beliebiger       l1.eihenfolge    wie auch gleichzeitig zur     Ein-          wirkung    gelangen.

           Beispiel:       30 Gewichtsteile des     Kresolsulfonsäure-          gemisches,    das erhalten wird durch     Sulfonie-          rung    des technischen     Kresolgemisches,    wer  den mit 10 Gewichtsteilen Wasser und 8 Ge  wichtsteilen     Triaceton-diharnstoff    unter gu  ter     Durchmischung    bis zur Bildung einer ho  mogenen, zähen Masse auf 50 bis 60   C er  wärmt. Nach dem Abkühlen auf etwa 30   C  werden langsam 6 Gewichtsteile 36%iger  Formaldehyd zugegeben. Darauf wird noch       1/.1    Stunde lang auf 50 bis 60   C erwärmt.

    Nach dem Abkühlen wird das erhaltene Pro  dukt unter Kühlung auf den gewünschten       Aciditätsgrad    eingestellt; es kann dann un  mittelbar zum Gerben tierischer Häute ver  wendet werden.  



  Man kann die erhaltene Paste zweck  mässig im Vakuum eindampfen und erhält  hierbei einen weissen, leicht in Wasser lös  lichen, nicht     unzersetzt    schmelzbaren,     pul-          l        erisierbaren    Stoff.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUC11: Verfahren zur Herstellung eines gerbend wirkenden Stoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man Triaceton-diharnstoff. ein Kresol- sulfonsäures;
    -emisch, das erhalten werden kann durch Sulfonierung des technischen Iiresolgemisehes und Formaldehyd aufein ander eimvirken lä.sst. Das neue Produkt ist im trockenen Zu stand ein weisser, leicht in Wasser löslicher, nicht unzersetzt schmelzbarer, pulverisier- barer Stoff.
CH197594D 1935-11-23 1936-10-30 Verfahren zur Darstellung eines gerbend wirkenden Stoffes. CH197594A (de)

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