CH200912A - Verfahren zur Darstellung von Androstendiol-3,17-monotrityläther-3. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Androstendiol-3,17-monotrityläther-3.

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CH200912A
CH200912A CH200912DA CH200912A CH 200912 A CH200912 A CH 200912A CH 200912D A CH200912D A CH 200912DA CH 200912 A CH200912 A CH 200912A
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CH
Switzerland
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ether
androstenediol
preparation
sodium
monotrityl
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Schering-Kahlbaum A G
Original Assignee
Schering Kahlbaum Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren     zur        Darstellung    von     Androstendiol-3,17-monotritylätber-3.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Darstellung von     Androsten-          diol-3,17-monotrityläther-3,    welches dadurch  gekennzeichnet     ist,    dass man     trans-Dehydro-          androsteron-3-trityläther    mit einem Reduk  tionsmittel behandelt, welches lediglich die       Ketogruppe    in die sekundäre     Alkoholgruppe     überführt, ohne die     Ringdoppelbindung    zu  hydrieren.  



  Als besonders geeignete Reduktionsmittel  haben sich alkalische Reduktionsmittel, wie  zum Beispiel     Alkalimetalle    in Gegenwart  von Alkoholen erwiesen.  



  <I>Beispiel 1:</I>  14,5 g     trans-Dehydroandrosteron    werden       21/2    Stunden auf dem Wasserbad mit 18     g          Triphenylmethylchlorid        (Tritylchlorid)    und  50 cm' wasserfreiem     Pyridin    erwärmt. Das  Reaktionsgemisch wird in trockenem Äther  aufgenommen, filtriert und dann zur Ent  fernung des Restes von     Pyridinchlorhydrat     reichlich mit Wasser gewaschen. Der nach    Verdampfen des Äthers erhaltene Rückstand  kann gegebenenfalls aus Alkohol umkristalli  siert werden.

   Er stellt ein weisses, kristallines  Pulver vor, das bei 185 bis 186       (unkorr.)     schmilzt und wenig löslich in Methanol und  Äthanol, leicht löslich in andern organischen  Lösungsmitteln mit Ausnahme von     Petrol-          äther    ist.  



  Das     Verdampfungsprodukt    des Äthers  wird mit oder ohne weitere Reinigung in  350 cm' kochendem     Propanol    gelöst und  durch 20 g Natrium in einem mit     Rückfluss-          kühler    und einer energischen     Rührvorrich-          tung    versehenen Kolben reduziert. Wenn das  Natrium aufgelöst ist, giesst man den Kol  beninhalt in einen grossen Überschuss Wasser;  man schüttelt mit Äther aus und wäscht die  Ätherlösung mehrmals mit reinem Wasser,  bis sie neutral geworden und der grösste Teil  des     Propanols    entfernt ist.  



  Die ätherische Lösung     hinterlä.sst    nach  Trocknen über     Natriumsulfat    und Abdamp  fen des Äthers einen Rückstand, der aus      einem mikrokristallinen Pulver besteht, selbst  in der Siedehitze     äusserst    wenig löslich in  Äthylalkohol und Methylalkohol ist und den       3-Monotrityläther    des     Androstendiols    mit  einem Schmelzpunkt von 226 bis 228       (un-          korr.)    vorstellt.  



  Die neue Verbindung soll als Zwischen  produkt für die Herstellung wertvoller Ver  bindungen mit der Wirkung der Sexual  hormone Verwendung finden.  



  <I>Beispiel 2:</I>  2 Teile     trans-Dehydroandrosteron-3-tri-          tyläther    werden in 30 Teilen siedendem     n-          Propylalkohol    gelöst und     portionsweise    mit  2 Teilen Natrium versetzt. Das Reduktions  produkt scheidet sich während der Reaktion       grösstenteils    als     kristallinisches    Pulver aus.  Nach Auflösung des Natriums wird abge  kühlt und 20 Teile Wasser zugegeben. Der       A""-Androsten-3,17-diol-3-trityläther    wird  abgesaugt und mit Wasser und Alkohol ge  waschen.

   Er stellt ein feinkristallinisches  Pulver vom Schmelzpunkt 226 bis<B>228'</B>     (ua-          korr.)    dar. Aus dem     abgetrennten        Propyl-          a.lkohol    kann noch eine kleine Menge des       Diol-tritylä,thers    isoliert werden. Die Aus  beute beträgt über 90     %    der Theorie.  



       Beispiel   <I>3:</I>  1,5 g     trans-Dehydroandrosteron    werden  in einem mit Steigrohr versehenen     Schliff-          kölbchen    mit 1,75 g sublimiertem     Triphe-          nylmethylehlorid,   <B>1,05</B> g     Triäthy        lamin    und  2,1 cm' trockenem     Dioxan    unter     Rückfluh     erhitzt, dann mit der zur Zerstörung des  überschüssigen     Triphenylmethylchlorids    eben  ausreichenden Menge     Natriumäthylat    ver  setzt, kurz aufgekocht, mit Wasser zersetzt,

    in Äther aufgenommen     und    die Reaktionspro  dukte durch Abdampfen isoliert. Durch Auf  nehmen in Aceton, Entfärben durch Tier-    kohle     und    mehrfaches     Umlösen    durch Was  serzusatz werden 2,05 g des gesuchten     Tri-          phenylmethyläthers        (Trityiäthers)    gewon  nen (F. =178  );     durch        weiteres        Umlösen     kann der     Schmelzpunkt        auf    185 bis 186   ge  steigert werden.  



  1,84 g des     gereinigten        Triphenylmethyl-          äthers        (Trityläthers)    werden in der Wärme  in zirka 40 cm'     Propanol    gelöst und langsam  und unter     Rühren    1,7 g Natrium,     unter          gleichzeitigem        Erwärmen,    nach und nach ein  getragen. Nach Verbrauch des Natriums wird  noch 1/2 Stunde nacherwärmt, dann mit Was  ser zersetzt,     ausgeäthert    und der gewaschene  Äther abgedampft.

   Durch     Umkristallisierung     aus Alkohol erhält man den     Androstendiol-          3,17-monotrityläther-3    vom Schmelzpunkt  226 bis 228       (unkorr.)    in Form weisser Kri  stalle.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Darstellung von Andro- stendiol-3,17-monotrityläther-3, dadurch ge kennzeichnet, dass man trans-Dehydroandro- steron-trityläther mit einem Reduktionsmit tel behandelt, welches lediglich die Keto- gruppe in die sekundäre Alkoholgruppe über führt, ohne die Ringdoppelbindung zu hy drieren. Die neue Verbindung ist ein feinkristal lines Pulver und schmilzt bei 226 bis 228 (unkorr.). <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Alkalimetalle und Alkohole als Reduktionsmittel ver wendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Natrium und Propylalkohol in der Siedehitze ver wendet.
CH200912D 1935-01-29 1936-01-27 Verfahren zur Darstellung von Androstendiol-3,17-monotrityläther-3. CH200912A (de)

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