CH204715A - Verfahren zur Herstellung eines chromierbaren Farbstoffes der Triarylmethanreihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines chromierbaren Farbstoffes der Triarylmethanreihe.

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CH204715A
CH204715A CH204715DA CH204715A CH 204715 A CH204715 A CH 204715A CH 204715D A CH204715D A CH 204715DA CH 204715 A CH204715 A CH 204715A
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CH
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resorcinol
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Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B11/00Diaryl- or thriarylmethane dyes
    • C09B11/04Diaryl- or thriarylmethane dyes derived from triarylmethanes, i.e. central C-atom is substituted by amino, cyano, alkyl
    • C09B11/06Hydroxy derivatives of triarylmethanes in which at least one OH group is bound to an aryl nucleus and their ethers or esters
    • C09B11/08Phthaleins; Phenolphthaleins; Fluorescein

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Description


  Verfahren     zur        Herstellung    eines     chromierbaren        Farbstoffes    der     Triarylmethanreihe.       In dem Schweizer Patent Nr. 198713 und  Zusatzpatenten sind sehr klare     chromierbare          Farbstoffe    der     Triarylmethanreihe    beschrieben,

    die erhalten werden durch Kondensation von  1     Mol    eines     Oxytrimellitsäureanhydrids    oder  der äquivalenten Menge der freien Säure mit  2     Mol    eines     N-substituierten        m-Aminophenols     oder durch Kondensation von einem     Mol    einer       Benzoylbenzoesäure,    die durch Kondensation  von je einem     Mol    der genannten Verbindungen  erhältlich ist,

   mit einem     Mol    eines     N-substi-          tuierten        m-Aminophenols    oder mit einem     Mol     einer     Resorcylsäure.     



  In Erweiterung dieses Erfindungsgedan  kens wurde nun gefunden, dass man ebenfalls  sehr klare,     chromierbare    Farbstoffe der     Tri-          arylmethanreihe    erhält, wenn man 1     Mol    der       5-Hydroxy-benzol-1.2.4-tricarbonsäure        (5-          Hydroxy-trimellitsäure)    oder der     3-Hydroxy-          benzol-1.2.4-tricarbonsäure    oder die äqui  valente Menge der entsprechenden     Säurean-          hydride    mit 2     Mol    einer     m-Dioxy-Verbindung,

         welche ein reaktionsfähiges     Kern-Wasserstoff-          atom    besitzt, z. B. durch Schmelzen bei Tem  peraturen zwischen 150 und 200   C, konden  siert oder wenn man ein     Mol    einer     Benzoyl-          benzoesäure,    die durch Kondensation von einem       Mol    einer der genannten     Hydroxy-trimellit-          säuren    mit nur 1     112o1    einer     m-Dihydroxy-          Verbindung,    die ein reaktionsfähiges     Kern-          Wasserstoffatom    besitzt,

   erhältlich ist oder  1     Mol    eines     Halogenierungsproduktes    einer  solchen     Benzoylbenzoesäure    mit 1     Mol    einer       m-Dihydroxy-Verbindung    mit reaktionsfähi  gem     Kern-Wasserstoffatom,    z. B. durch Schmel  zen bei Temperaturen zwischen 150 und 200   C  kondensiert. Hierbei können auch Konden  sationsmittel, wie z. B. konzentrierte Schwefel  säure oder     p-Toluolsulfosäure,    verwendet wer  den, wobei dann die Reaktionstemperatur  niedriger, zum Beispiel zwischen 70 und  140' C, gehalten werden kann. Die Produkte  können auch nachträglich     halogeniert    werden.

    Die neuen Farbstoffe färben die tierische Faser      aus saurem Bade in sehr klaren gelben bis  roten Tönen; durch     Naehchromieren    werden  die Echtheitseigenschaften wesentlich ver  bessert. Die Farbstoffe eignen sich auch für  den Chromdruck auf Baumwolle. Auch lassen  sich die Farbstoffe in Substanz     chromieren,       wobei sie in die entsprechenden     Chromkom-          plexsalze    übergehen und als solche aus sau  rem Bade die Faser in sehr klaren Farbtönen  färben, die, ohne     nachzuchromieren,        guteEcht-          heitseigenschaften    besitzen.  



  Die     Farbstoffbildung    geht vermutlich zum  Beispiel folgendermassen vor sich:  
EMI0002.0009     
    Die nach dem Verfahren der vorliegenden  Erfindung erhältlichen Farbstoffe sind neu,  zum Beispiel werden Farbstoffe folgender ver  mutlicher Formel erhalten  
EMI0002.0010     
    worin die Kerne R     Substituenten,    wie z. B.       Hydroxy,        Methogy,    Halogen,     Carboxy    oder       Sulfo    oder einen     ankondensierten        Benzolkern     in den Stellungen X enthalten können und  worin ein Y     Hydroxy    und das andere Y       Wasserstoff    bedeutet.  



  Die gleichen Farbstoffe können auch durch  eine     chinoide    Konstitution charakterisiert wer  den, wie folgt:  
EMI0002.0021     
    worin die Werte R, X und Y die obige Be  deutung haben. Es ist nicht mit Sicherheit  bekannt, ob die     Hydroxytrimellitsäuren    in  der angenommenen Weise reagieren. Es ist  möglich, dass sich     Isomere    der oben gekenn  zeichneten Stoffe bilden von der Formel  
EMI0002.0024     
      oder der entsprechenden     chinoiden    Konsti  tution, worin die Werte R,     g    und Y die obige  Bedeutung haben, oder dass die Produkte Ge  mische von     Isomeren    der angegebenen For  meln sind.  



  Gegenstand des vorliegenden Zusatzpaten  tes ist ein Verfahren zur Herstellung eines       chromierbaren    Farbstoffes der     Triarylmethan-          reihe,    welches dadurch     gekennzeich    riet ist,     dä,ss     man 1     Mol        5-Oxytrimellitsäureanhydrid    mit  2     Mol        Resorcin    kondensiert.  



  <I>Beispiele:</I>  1. 21 Gewichtsteile     5-Oxytrimellitsäure-          anhydrid    und 22 Gewichtsteile     Resorcin    wer  den fein verrieben und geschmolzen. In die  Schmelze rührt man 7 Gewichtsteile ent  wässertes Zinkchlorid ein und erhitzt 4-5  Stunden lang auf 180-190   C. Während  dieser Zeit wird die Schmelze fest. Nach  dem Erkalten wird fein pulverisiert und mit  100 Gewichtsteilen etwa 5prozentiger Salz  säure längere Zeit in der Wärme     digeriert.       Der gelbe Rückstand wird warm abgesaugt,  in     Sodalösung    gelöst, die Lösung filtriert und  der gelbe Farbstoff aus der orangeroten Lö  sung mit verdünnter Salzsäure ausgefällt.

   Zur  weiteren Reinigung kann der Farbstoff aus       wässrigem    Alkohol umgelöst werden. Durch  Auflösen mit der erforderlichen Menge     Na-          triumbiearbonat    in Wasser und Eindampfen  erhält man das leicht lösliche orangerote Na  triumsalz.  



  Der Farbstoff färbt aus saurem Bade die  tierische Faser in sehr klaren gelben Tönen,  die in ihren Eigenschaften durch     Nachchro-          mieren    sehr verbessert werden.  



  2. Kondensiert man 1     Mol        5-Oxytrimellit-          säureanhydrid    mit nur 1     Mol        Resorcin    bei  tieferer Temperatur als sie im Beispiel 1 be  schrieben ist;

   und zwar solcher, bei der noch  keine nennenswerte     Farbstoffbildung    statt  findet, so erhält man     1-(2'.4'-Dioxybenzoyl)-          o-oxycarboxy-2-benzoesäure    von wahrschein  lich folgender     Konstitution     
EMI0003.0032     
    32 Gewichtsteile der so erhaltenen     Ben-          zoylbenzoesäure    werden mit 20 Gewichts  teilen     Resorein    4-5 Stunden lang bei 180   C  verschmolzen. Die gelbe Schmelze wird nach  dem Erkalten pulverisiert und in verdünnter  Natronlauge gelöst. Die Lösung wird zum  Sieden erhitzt und mit verdünnter Salzsäure  angesäuert. Der gelbe Niederschlag wird nach  dem Erkalten abgesaugt, neutral gewaschen  und getrocknet.

   Man kann den Farbstoff nö  tigenfalls aus     wässrigem    Alkohol     umlösen.     Durch Auflösen in verdünnten Alkalien und  Eindampfen der Lösung erhält man das leicht  lösliche     Natriumsalz.    Der so erhaltene Farb  stoff ist mit dem nach Beispiel 1 erhaltenen  Farbstoff identisch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines chromier- baren Farbstoffes der Triarylmethanreibe, da durch gekennzeichnet, dass man 1 Mol 5-Oxy- trimellitsäureanhydrid mit 2 Mol Resorcin kondensiert. Der so erhältliche Farbstoff färbt aus saurem Bade die tierische Faser in sehr kla ren gelben Tönen, die durch Nachchromieren in ihren Echtheitseigenschaften verbessert werden. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktions komponenten durch 4-5 Stunden langes Schmelzen in Gegenwart von wasserfreiem Zinkchlorid bei<B>180-1900</B> C kondensiert. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktions komponenten zunächst zur entsprechenden 1-(2' . 4'-Diogybenzoyl)-o-oxycarboxy-2-ben- zoesäure kondensiert und diese durch wei teres Verschmelzen mit Resorcin zum Farb stoff kondensiert. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Benzoy lbenzoesäure mit Resorcin in Gegenwart von konzentrierter Schwefel säure kondensiert. 4.
    Verfahren nach .Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man alsKondensations- mittel konzentrierte Schwefelsäure ver wendet.
CH204715D 1936-03-27 1937-03-25 Verfahren zur Herstellung eines chromierbaren Farbstoffes der Triarylmethanreihe. CH204715A (de)

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