CH210507A - Verfahren zur Herstellung eines chromierbaren Farbstoffes der Triarylmethanreihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines chromierbaren Farbstoffes der Triarylmethanreihe.

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CH210507A
CH210507A CH210507DA CH210507A CH 210507 A CH210507 A CH 210507A CH 210507D A CH210507D A CH 210507DA CH 210507 A CH210507 A CH 210507A
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CH
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dye
chromable
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triarylmethane series
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Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B11/00Diaryl- or thriarylmethane dyes
    • C09B11/04Diaryl- or thriarylmethane dyes derived from triarylmethanes, i.e. central C-atom is substituted by amino, cyano, alkyl
    • C09B11/06Hydroxy derivatives of triarylmethanes in which at least one OH group is bound to an aryl nucleus and their ethers or esters
    • C09B11/08Phthaleins; Phenolphthaleins; Fluorescein

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent Nr. 198713.    Verfahren zur Herstellung eines     ehromierbaren        Farbstoffes    der     Triarylmethanreihe       Gegenstand dieses     Zusatzpatentes    ist ein  Verfahren zur Verstellung eines     chromier-          baren    Farbstoffes der     Triarylmethanreihe,     welches dadurch gekennzeichnet ist,

   dass man  1     Mol        5-Oxytrimellitsäureanhydrid    mit 2     Mol          Resorcin    kondensiert     und    den so erhaltenen  Farbstoff bis zum Eintritt von 4 Brom  atomen     bromiert.     



       Beispiele:     1. 21 Gewichtsteile     5-Oxytrimellitsäure-          anhydrid    und 22 Gewichtsteile     Resorcin     werden fein     verrieben    und geschmolzen. In  die Schmelze rührt man 7 Gewichtsteile ent  wässertes Zinkchlorid ein, und erhitzt 4-5  Stunden lang auf     180-190'    C. Während  dieser Zeit wird die Schmelze fest.

   Nach dem  Erkalten wird fein pulverisiert und mit  100 Gewichtsteilen etwa 5     ö        iger    Salzsäure  längere Zeit in der Wärme     digeriert.    Der  gelbe Rückstand wird warm abgesaugt, in         Sodalösung    gelöst, die Lösung filtriert und  der gelbe Farbstoff aus der orangeroten  Lösung mit verdünnter Salzsäure ausgefällt.  Zur weiteren     Reinigung    kann der Farbstoff  aus     wässrigem    Alkohol umgelöst werden.  Durch Auflösen mit der erforderlichen  Menge     Natriumbicarbonat    in Wasser und  Eindampfen erhält man das leicht lösliche  orangerote     Natriumsalz.     



  39 Gewichtsteile des so     erhaltenen    Farb  stoffes werden in 200 Gewichtsteilen Eis  essig suspendiert und unter Rühren     eine    Lö  sung von 68     Gewichtsteilen    Brom in 100  Gewichtsteilen Eisessig     zugetropft.    Wenn  das Brom verbraucht ist,     wird    der orange  gelbe Farbstoff abgesaugt, mit wenig Eis  essig und dann mit     viel        Wässer        kongoneutral     gewaschen. Der Farbstoff kann     aus        viel     heissem Eisessig oder     wässrigem    Alkohol um  kristallisiert werden.

   Der Farbstoff hat wahr  scheinlich folgende Konstitution:    
EMI0002.0001     
    oder ist ein     Isomeres    davon oder ein Gemisch  der     Isomeren.     



  Der Farbstoff färbt Wolle aus saurem    Bade in sehr klaren     gelbstichig    roten Tönen  und wird durch     Nachchromieren    in den  Echtheitseigenschaften wesentlich verbessert.  Der Farbstoff eignet sich besonders gut im  Chromdruck auf Baumwolle und Kunstseide.  



  2. Kondensiert man 1     Mol        5-Oxytrimellit-          säureanhydrid    mit nur 1     Mol        Resorcin    bei  tieferer Temperatur als sie im Beispiel 1 be  schrieben ist, und zwar solcher, bei der noch  keine nennenswerte     Farbstoffbildung    statt  findet, so erhält man     1-(2'.4'-Dioxybenzoyl)-          o-oxycarboxy-2-benzoesäure    von wahrschein  lich folgender Konstitution:

    
EMI0002.0014     
    32 Gewichtsteile der so erhaltenen     Benzoyl-          benzoesäure    werden mit 20 Gewichtsteilen       Resorein    4-5 Stunden lang bei 180   C ver  schmolzen. Die gelbe Schmelze wird nach  dem Erkalten pulverisiert und in verdünnter  Natronlauge gelöst. Die Lösung wird zum  Sieden erhitzt und mit verdünnter Salzsäure  angesäuert. Der gelbe Niederschlag wird  nach dem Erkalten abgesaugt, neutral ge  waschen und getrocknet.

   Man kann den Farb  stoff nötigenfalls aus     wässrigem    Alkohol       umlösen.    Durch Auflösen in verdünnten     Al-          kalien    und Eindampfen der Lösung erhält  man das leicht lösliche     Natriumsalz.     



  Der so erhaltene Farbstoff, der mit dem  im ersten Absatz des Beispiels 1 erhaltenen  Farbstoff identisch ist, wird wie in Beispiel  1 beschrieben zum     Tetrabromfarbstoff        bro-          miert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines chromier- baren Farbstoffes der Triarylmethanreihe, dadurch gekennzeichnet, dass man 1 Mol 5- Oxytrimellitsäureanhydrid mit 2 Mol Re- sorcin kondensiert und den so erhaltenen Farbstoff bis zum Eintritt von 4 Brom atomen bromiert. Der so erhaltene Farbstoff färbt Wolle aus saurem Bade in sehr klaren gelbstichig roten Tönen und wird durch Nachchromieren in den Echtheitseigenschaften wesentlich ver bessert.
    Der Farbstoff eignet. sich besonders gut im Chromdruck auf Baumwolle und Kunstseide. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Bromierung mit Brom in Gegenwart von Eisessig bei Raum temperatur bewirkt.
CH210507D 1936-03-27 1937-03-25 Verfahren zur Herstellung eines chromierbaren Farbstoffes der Triarylmethanreihe. CH210507A (de)

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