CH206065A - Stromlinienfahrzeug mit Heckmotor. - Google Patents
Stromlinienfahrzeug mit Heckmotor.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K11/00—Arrangement in connection with cooling of propulsion units
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Description
Stromlinienfahrzeug mit Heckmotor. Da bei Heckmotorfahrzeugen die ausrei chende Kühlung des Motors Schwierigkeiten bietet, ist die Anordnung eines besonderen Ölkühlers erwünscht. Man hat vorgeschlagen, diesen vorn im Fahrzeug anzuordnen; doch erfordert dies verhältnismässig lange Ölleitun gen, die nur schwer dicht zu halten sind. Um diesen Mangel zu vermeiden, ist schon die Kurbelwanne verbreitert und ihre breite ebene Unterfläche mit Kühlrippen versehen worden, um sie von dem Fahrtwind beaufschlagen zu lassen. Auf diese Weise wird der untere Teil der Kurbelwanne selbst zum Ölkühler, so dass lange und empfindliche Leitungen sich er übrigen. Wenn jedoch der mit Rippen versehene Boden der Kurbelwanne nach unten freiliegt, so ist er sehr stark der Verschmutzung aus gesetzt und kann sich leicht mit einer Lehm schicht überziehen, die wärmedämmend wirkt und die Kühlung beeinträchtigt. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist er findungsgemäss im ebenen Wagenkasten boden vor dem Heckmotor ein quer verlaufen der Lufteintrittsschlitz vorgesehen, von wel chem ein Luftkanal unter der Motorkurbel wanne hindurch zum Heck des Fahrzeuges verläuft, wo er nach aussen mündet. Da unter halb des Wagens gewöhnlich Überdruck herrscht, tritt der Fahrtwind in den quer verlaufenden Schlitz ein und strömt mit gro sser Geschwindigkeit durch den Luftkanal unter der Motorkurbelwanne hindurch zum Heck, wo während der Fahrt Unterdruck herrscht. Daher entsteht in dem Kanal eine starke Luftströmung, welche eine kräftige Kühlung des Öls herbeiführt. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der beiliegenden Zeich nung veranschaulicht. In dieser zeigt Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch das Fahrzeugheck, und Fig. 2 den Schnitt nach der strichpunk tierten Linie der Fig. 1. Der Wagenkastenboden 1 ist aus Gründen geringen Luftwiderstandes eben ausgeführt. Vor dem Motor 2 ist in diesem Boden ein Schlitz 3 vorgesehen, von welchem ein Luft kanal 7 unter der Kurbelwanne 4 des Motors 2 hindurch zum Heck 5 des Fahrzeuges ver läuft. Durch diesen Kanal, der von dem Bo den der Kurbelwanne einerseits und dem Fahrzeugboden 1 anderseits gebildet wird und der seitlich in der aus Fig. 2 ersicht lichen Weise durch Bleche begrenzt sein kann, strömt die durch den Schlitz 3 in den Wagenkasten eintretende Luft hindurch zu den Auslassöffnungen 6, vor denen während der Fahrt Unterdruck herrscht. Durch den Druckunterschied an den beiden Kanalenden wird in dem Kanal 7 eine starke Strömung erzeugt, welche das Öl in der Kurbelwanne kräftig kühlt. Der Wärmeaustausch wird durch die Rippen 8 unten an der Kurbel wanne 4 begünstigt, die im untersten Teil wesentlich breiter als der Motorblock bemes sen ist und deren Inneres durch Trennwände in Ölkanäle aufgeteilt sein kann, durch die das Öl in bestimmter Reihenfolge fliesst. Der hintere Rand des Schlitzes 3 kann ab wärts gebogen sein, wie in Fig. 1 punktiert angedeutet ist, um auf diese Weise eine Fangschaufel für den Fahrtwind zu bilden. Bei der dargestellten Ausführungsform sind an die Antriebseinheit schwingende Pendelhalbachsen angeschlossen, und zwar liegt der Motor hinter und das Wechselge triebe vor dem Achsgetriebe. Das Gewicht dieser Antriebseinheit wird auf die Pendel halbachsen durch eine Blattquerfeder über tragen, die auf dem Achsgetriebe befestigt ist. Das Gewicht des selbsttragenden Wagen kastens wird auf die Antriebseinheit durch zwei U-förmige, nach unten offene Wagen kastenblechträger 9 übertragen, die je über einer Pendelhalbachse liegen und an den Bo den 1 und die Wände des Wagenkastens an geschlossen und irgendwie an der Antriebs- einheit befestigt. sind. Bei dieser Ausfüh rungsform des Fahrzeuges empfiehlt es sich, den Eintrittsschlitz für die Olkühlluft unter halb der Blechträger 9 anzuordnen, Dies ver langt, dass ein Luftdurchtrittsschlitz 3' in dem hintern Schenkel der Blechträger 9 vor gesehen ist. Statt eines Schlitzes können im Boden 1 bezw. in dem Blechträger 9 auch mehrere Schlitze vorgesehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stromlinienfahrzeug mit Heckmotor, da durch gekennzeichnet, dass im ebenen Wagen kastenboden vor dem Heckmotor ein quer ver laufender Lufteintrittsschlitz vorgesehen ist, von welchem ein Luftkanal unter der Motor kurbelwanne hindurch zum Heck des Fahr zeuges verläuft, wo er nach aussen mündet. UNTERANSPRüCHE: 1. Fahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftkanal einer seits von dem ebenen Wagenkastenboden und anderseits von einem verbreiterten, mit Kühlrippen versehenen Teil der Kur belwanne gebildet wird, der einen Ölküh ler darstellt. 2. Fahrzeug nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Rand des im Wagenkasten boden vorgesehenen Lufteintrittsschlitzes abwärts gebogen ist, um eine Fangschaufel für den Fahrtwind zu bilden. 3.Fahrzeug nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, bei dem die Hinterachse in einem U-förmigen, nach unten offenen Wagenkastenblechträger an geordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Luftdurchtrittsschlitz in dem hintern Schenkel des Blechträgers vorgesehen ist. 4. Fahrzeug nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass im Wagenkastenboden mehrere Lufteintrittsschlitze vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS206065X | 1937-12-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH206065A true CH206065A (de) | 1939-07-15 |
Family
ID=5450562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH206065D CH206065A (de) | 1937-12-18 | 1938-10-17 | Stromlinienfahrzeug mit Heckmotor. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH206065A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE745299C (de) * | 1940-07-30 | 1944-03-02 | Ringhoffer Tatra Werke Ag | Kuehlluftfuehrung bei stromlinienfoermigen Fahrzeugen mit luftgekuehltem Heckmotor |
-
1938
- 1938-10-17 CH CH206065D patent/CH206065A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE745299C (de) * | 1940-07-30 | 1944-03-02 | Ringhoffer Tatra Werke Ag | Kuehlluftfuehrung bei stromlinienfoermigen Fahrzeugen mit luftgekuehltem Heckmotor |
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