CH210834A - Verfahren zur Darstellung von Vanillin aus Sulfitcelluloseablaugen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Vanillin aus Sulfitcelluloseablaugen.

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CH210834A
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vanillin
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sulphite cellulose
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21CPRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
    • D21C11/00Regeneration of pulp liquors or effluent waste waters
    • D21C11/0007Recovery of by-products, i.e. compounds other than those necessary for pulping, for multiple uses or not otherwise provided for
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
    • C07C45/78Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives

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Description


  Verfahren zur Darstellung von Vanillin aus     Sulfitcelluloseablaugen.       Durch die Arbeiten von     Kürschner    (Tech  nologie und Chemie der     Papier-    und Zellstoff  Fabrikation 28 [1931], S.6'5-71; 29     [193:2],          ,S.        35-42;,30        [1933],S.1-3.;        ChemischesZen-          tralblatt1I    [193'1], S.2784; [1932],     II,S.    611;

         [1933],    1,     S.2625)    ist bekannt geworden,  dass man aus den     Sulfitablaugen    .der     Cellu-          losefabriken    durch Erhitzen mit Alkalien  eine Abspaltung von Vanillin erzielen kann.  Kürschner     hat    gezeigt,     dass    diese Bildung von       Vanillin    schon beim Kochen mit Natronlauge  im offenen Gefäss, besser aber beim Erhitzen  unter Druck stattfindet. Er ersetzte auch die  Natronlauge durch Gemische von     ,Soda    und  Kalk und solche von     Glaubersalz    und Kalk.

    Über das Problem der     Vanillindarstellung     aus     -Sulfitablauge    berichten     weiter        Hönig     und     Ruziezka        (Zeitschrift    für     angewandte     Chemie 44 [1931], :

  S. 845) und     Hibbert    und       Mitarbeiter    (Journal of     the        Americ.        Chem.          Soc.    58 [1936<B>1</B>,     S.-340,    345 und 348.) Aus  diesen Veröffentlichungen     ,geht    hervor, dass    die Ausbeuten an Vanillin abhängig sind von  der Art der     :Sulfitablauge,    von der Menge  des angewandten Alkalis, der Zeit und dem  Grad der Erhitzung.  



  Es     wurde    nun gefunden, dass man eine  Erhöhung der     Ausbeute    an Vanillin erzielen       kann,    wenn man     die        Sulfitablauge,    z.     B.    auch  solche, die bereits zur     Spritfahrikation    ge  dient hat, vor dem Erhitzen mit     Alkalien     vom gelösten     Calcium    befreit      decalcifiziert),     indem man zum     Beispiel        Na2S04,        Na2C03     oder ein     anderes        Alkalisalz    zusetzt,

   das ein  Ausfällen des     Calciums    in Form eines  schwer löslichen Salzes bewirkt. Erhitzt man  eine     Sulfitablauge    mit     Ätznatron    3 Stunden  auf 160-170       ünd    dann die gleiche Lauge,  nachdem sie mit     Hilfe    von     Nass04        decaleifi-          ziert    ist, mit der gleichen Menge     Atznatron     die gleiche Zeit auf die gleiche Temperatur,  so erhält man     statt    100 Teilen Vanillin nun    zum Beispiel<B>153</B> Teile.

        <I>Beispiel:</I>  In 1000     Liter        Sulfitablauge    (spei.     Gew.     



  - 1,071,     Trockenrückstand.    16,11     Vol.    % )  werden 40 kg wasserfreies Natriumsulfat  aufgelöst. Es scheidet sich sehr leicht, beson  ders wenn man etwas anwärmt, das Cal  ciumsulfat aus, das durch Filtration oder  Zentrifugieren entfernt werden kann. Zur       decalcifizierten    Lauge fügt man 50 kg     NaOH     (entweder als     festes        Ätznatron    oder in Form  einer     hoohkonzentrierten    Natronlauge) und  erhitzt im . geschlossenen Gefäss 3 Stunden  auf 160-170  .

   Dann wird mit Schwefel  säure     congösauer    gestellt, von den ausgeschie  denen Säuren getrennt, was besonders leicht  gelingt, wenn auf etwa<B>70'</B> erwärmt wird.  Das Vanillin befindet sich in der sauren  Lauge, der es durch Extraktion, z. B. mit  Benzol, entzogen werden kann. Die saure       Lau-"o    kann vor der Extraktion durch Auf  kochen von geringen Mengen schwefliger  Säure befreit werden. Nach dem Abdestillie-         ren    des Benzols     hinterbleibt    ein Rückstand,  der bis 80     %    Vanillin enthält.

   Aus ihm erhält  man das reine Vanillin durch Kristallisation,  Destillation oder     über    die     Bisulfitverbindung.     Die Ausbeute an über die     Bisulfitverbindung     gereinigtem Vanillin beträgt 3,6 kg.  



  Verarbeitet man 1000 Liter Lauge in  genau derselben Weise, aber ohne das Cal  cium zu entfernen, so beträgt die Ausbeute  an über die     Bisulfitverbindung    gereinigtem  Vanillin nur 9,4 kg.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Vanillin aus Sulfitcelluloseablauge, dadurch gekenn zeichnet, dass man aus einer Sulfitcellulose- a.blauge das gelöste Calcium in Form eines schwer löslichen Salzes zur Abscheidung bringt und die vom Niederschlag befreite Fliissigkeit mit Alkalien erhitzt.
CH210834D 1938-03-11 1939-02-09 Verfahren zur Darstellung von Vanillin aus Sulfitcelluloseablaugen. CH210834A (de)

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