CH211649A - Verfahren zur Darstellung eines neuen den Sterinkern enthaltenden Enolderivates. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines neuen den Sterinkern enthaltenden Enolderivates.

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CH211649A
CH211649A CH211649DA CH211649A CH 211649 A CH211649 A CH 211649A CH 211649D A CH211649D A CH 211649DA CH 211649 A CH211649 A CH 211649A
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cholestenone
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    • C07J9/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of more than two carbon atoms, e.g. cholane, cholestane, coprostane
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Description


      Verfahren    zur Darstellung eines neuen den     Sterinkern    enthaltenden     Enold-erivates.       Es wurde gefunden, dass man überraschen  derweise zu neuen den     Sterinkern    enthalten  den     Enolderivaten    gelangen kann, wenn man  auf den     Sterinkern    enthaltende     3-Ketoverbin-          dungen        Acylierungsmittel    in An- oder Ab  wesenheit     säurebindenderMitteleinwirken        lässt.     



  Als     Acylierungsmittel    kommen z. B. orga  nische oder anorganische     Säurehalogenide    oder       -anhydride    in Betracht. Bei Anwendung orga  nischer     Säurehalogenide    können organische    Ester der     Enole    und/oder deren     Halogenide     entstehen. Erstere entstehen vorzugsweise  beim Arbeiten im     offenen    Gefäss, wobei der  gebildete     Halogenwasserstoff    entweichen kann,  letztere vorwiegend in geschlossenem Gefäss.

    So gewinnt man zum Beispiel durch Ein  wirkung von     Benzoylchlorid    auf     d°,5-Chole-          stenon-(3)    entweder den     Benzoesäureester    des       Enols    der Formel I oder dessen Chlorid der  Formel     II.     
EMI0001.0026     
    Gegenstand des vorliegenden Patentes  bildet ein Verfahren zur Darstellung eines  neuen den     Sterinkern    enthaltenden Enolderi-         vates,    welches dadurch gekennzeichnet ist,  dass man auf     44,5-Cholestenon-(3)    ein     benzo-          ylierendes    Mittel einwirken lässt.

        Das so gewonnene     Enolbenzoat    des     Chole-          stenons    bildet Kristalle vom F.     116-1170.     Mit     Tetranitromethan    färbt es sich intensiv rot.  



  Das neue     Enolderivat    soll therapeutische  Verwendung finden oder als Zwischenprodukt  zur Gewinnung therapeutisch wirksamer Ver  bindungen dienen.  



  <I>Beispiel:</I>  10 Teile     dr@'-Cholestenorr-(3)    werden mit  8 Teilen     Benzoylchlorid    in 50 Teilen reinem  Benzin (Siedepunkt<B>1000)</B> während 40 Stun  den gekocht. Nach möglichst     weitgehendem          Abdestillieren    des Benzins und     Benzoyl-          chlorides    im Vakuum wird das     Reaktions-          produktmit'/2        n-Natronlauge    auf dem     \Vasser-          bad    erwärmt, hierauf mit     Wasser    verdünnt  und in Äther aufgenommen.

   Die Ätherlösung  wird mit Natronlauge und Wasser gewaschen  und über Natriumsulfat getrocknet. Das     Enol-          benzoat    des     Cholestenons    kristallisiert zum  Teil beim Verdampfen des Lösungsmittels  aus; es wird mit wenig Aceton zu einem Brei  angerührt,     abgenutscht    und auf der     Nutsche     mit kaltem Aceton nachgewaschen, bis dieses  farblos abläuft. So können 9,1 Teile farbloser  Ester vom F. 116-117   erhalten werden. Aus  der Mutterlauge lässt sich noch eine weitere  Menge gewinnen. Mit     Tetranitromethan    färbt  sich der     Enolester    intensiv rot.  



  Die Reaktion kann auch in Abwesenheit  eines Lösungsmittels, zum Beispiel durch Er  hitzen von     Cholesterron    mit     Benzoylchlorid       auf<B>160-1701</B>     vorgenommen    werden. Ferner  kann man zur Bindung der entstehenden Salz  säure zum Beispiel     eitre    tertiäre Base, wie       Pyridin        und    dergleichen, zugeben.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Darstellung eines neuen den Sterinkern enthaltenden Enolderivates, dadurch gekennzeichnet, dass man auf Cholestenon-(3) ein benzoyliererrdes Mittel ein wirken lässt. Das so gewonnene Enolbenzoat des Chole- stenons bildet Kristalle vom F. 116-1170. MitTetranitrometban färbtes sich intensiv rot.
    Das neue Errolderivat soll therapeutische Verwendung finden, oder als Zwischenprodukt zur Gewinnung therapeutisch wirksamer Ver bindungen dienen. LNTERANSPRCCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in Anwesenheit eines säurebindenden Mittels arbeitet. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als säurebindendes Mittel eine tertiäre Base verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass man als säurebindendes Mittel Py ridin verwendet.
CH211649D 1936-05-18 1936-05-18 Verfahren zur Darstellung eines neuen den Sterinkern enthaltenden Enolderivates. CH211649A (de)

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