CH210719A - Verfahren zur Darstellung einer Verbindung der Nebennierenrindenhormonreihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Verbindung der Nebennierenrindenhormonreihe.

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CH210719A
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valerianylation
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfuhren zur Darstellung einer     Verbindung    der     Nebennierenrindenhormonreihe.       Gegenstand des vorliegenden Patentes bil  det ein Verfahren zur Herstellung einer Ver  bindung der     Nebennierenrindenhormonreihe,     das dadurch gekennzeichnet ist, dass man       Desogycorticosteron    mit einem     n-valeriany-          lierenden    Mittel behandelt.

      Die auf diese Weise gewonnene Verbin  dung besitzt die     Formel          C211129O3-CV   <B>.</B>     CH,    .<B>CH,</B> '     CH,.        CH,     und besitzt die Struktur:  
EMI0001.0012     
    Diese Verbindung bildet farblose Kri  stalle, die bei 84 bis 85   schmelzen; sie     lässt     sich aus Aceton -     Petroläther        umkristalli-          sieren.     



  Zur     n-Valerianylierung    eignen sich die  bekannten     Veresterungsmethoden.    Nur sol  che Methoden, bei denen stark alkalische       Reagentien    (wie freie Alkalien) benötigt  werden, sind entweder mit grosser Vorsicht    zu benutzen oder ganz     auszuschliessen.    Bei  Verwendung von Methoden, bei denen freie  Mineralsäure (z.

   B.     Chlorwasserstoffsäure)          auftritt,    arbeitet man zweckmässig mit säure  bindenden Mitteln     (tertiäre    Basen,     galium-          carbonat        etc.).    Auch durch     Umesterung    kann  das     Desogycorticosteronvalerianat    dargestellt  werden. Gegebenenfalls arbeitet man     in    Ge  genwart von     Verdünntuwgsmitteln,        wie    Äther,      Benzol, Aceton usw. An Stelle von reinem       Desoxyeorticosteron    können als Ausgangs  stoffe auch Rohprodukte, die dieses enthal  ten, verwendet werden.  



  Die neue Verbindung soll     therapeutische     Verwendung finden oder als Zwischenpro  dukt zur Herstellung von therapeutischen  wertvollen Verbindungen dienen.  



       Beispiel:     Zu einer Lösung von 0,5 Teilen     Desoxy-          corticosteron    in 2,5 Teilen     Py        ridin    wird  1 Teil     Valeriansäureanhydrid        zugefiigt.    Man  lässt hierauf das Gemisch während mehreren  Stunden bei Raumtemperatur stehen. Das  durch     Wasserzusatz    zuerst ölig ausfallende,  bald jedoch kristallisierende Reaktionspro  dukt     wird    auf der     Nutsche    mit Wasser und  stark verdünnter Salzsäure gewaschen.

   Man    gewinnt so 0,56 Teile     Desoxycorticosteron-n-          valerianat,    die nach Umkristallisation aus       Aeeton-Petroläther    bei 84 bis 85   schmelzen  und ein spezifisches Drehungsvermögen von       [a]        -j-    175   (in Chloroform) besitzen.  



  Man kann auch ohne säurebindendes Mit  tel arbeiten oder an Stelle des     Säureanhy-          drides    das     n-Valeriansäurechlorid    verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Verbin dung der Nebennierenrindenhormonreihe, da durch gekennzeichnet, dass man Desoxy- corticosteron mit einem n-valerianylierenden Mittel behandelt. Die auf diese Weise gewonnene Verbin dung besitzt die Formel C_11I2"O1-CO . CH2 -CH, . CH2 . CH3 und die folgende Struktur: EMI0002.0030 Sie bildet farblose Kristalle, die bei 84 bis 85 schmelzen.
    Sie lässt sieh aus Aceton- Petroläther umkristallisieren. Die neue Verbindung soll therapeutische Verwendung finden oder als Zwischenprodukt zur Herstellung von therapeutisch wertvollen Verbindungen dienen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als n-valeriany- lierendes Mittel n-Valeriansäureanhydrid verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als n-va,leriany- lierendes Mittel n-Valerianylhalogenid verwendet. d.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangs material nicht reines Desoxyeorticosteron, sondern Rohprodukte, die dieses enthalten, mit n-valeriany liegenden Mitteln behan delt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die n-Valeriany- lierung in Gegenwart von Verdünnungs mitteln ausführt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die n-Valeria.ny- lierung in Gegenwart von säurebindenden Mitteln ausführt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man die n-Valerianylierung in Gegen wart von Aceton ausführt. 7. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man die n-Valerianylierung in Gegen wart von Pyridin ausführt.
CH210719D 1936-12-23 1936-12-23 Verfahren zur Darstellung einer Verbindung der Nebennierenrindenhormonreihe. CH210719A (de)

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