CH212136A - Verfahren zur Darstellung von 3,5-Dimethylisoxazol-4-essigsäurediäthylamid. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 3,5-Dimethylisoxazol-4-essigsäurediäthylamid.

Info

Publication number
CH212136A
CH212136A CH212136DA CH212136A CH 212136 A CH212136 A CH 212136A CH 212136D A CH212136D A CH 212136DA CH 212136 A CH212136 A CH 212136A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acetic acid
dimethylisoxazole
preparation
acid diethylamide
per
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
F Hoffmann- Aktiengesellschaft
Original Assignee
Hoffmann La Roche
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoffmann La Roche filed Critical Hoffmann La Roche
Publication of CH212136A publication Critical patent/CH212136A/de

Links

Landscapes

  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung von     3,6-Dimethylisogazol-4-essigsäurediäthylamid.       Durch Umwandlung von Verbindungen  der allgemeinen Formel  
EMI0001.0002     
    in welcher einer der Reste     Ri,        R2    und     Rs     eine     Carboxylgruppe,    die übrigen     Alkylreste     oder Wasserstoff bedeuten, in umsetzungs  fähige Säureabkömmlinge, z. B.

   Säurechloride,  und Umsetzung dieser Verbindungen mit  sekundären Aminen erhält man     dialkyl-    oder       arylalkylsubatitierte        Amide    von     Isoxazolcar-          bonsäuren,    welche wertvolle therapeutische  Eigenschaften aufweisen.  



  Es wurde nun gefunden, dass auch     Di-          alkyl-    und     Arylalkylamide    von Säuren, deren       Carboxylgruppe    durch eine oder mehrere       Methylengruppen    vom     Isoxazolkern    getrennt  ist, eine hervorragende     analeptisohe    Wirkung    besitzen. Diese ist gegenüber den nach dem  Verfahren des Patentes 18580 und seiner  Zusätze gewonnenen Verbindungen wesent  lich verstärkt.  



  Zur Darstellung der neuen Verbindungen  lässt man in der     Carboxylgruppe    umsetzungs  fähige Abkömmlinge der Homologen der       Isoxazolcarbonsäuren,    wie Säurechloride,     -bro-          mide,        -anhydride    oder     -ester,    auf die ent  sprechenden sekundären Amine einwirken.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Darstellung von     3,5-Di-          methylisoxazol-4-essigsäurediäthylamid,    wel  ches dadurch gekennzeichnet ist, dass ein in  der     Carboxylgruppe    umsetzungsfähiger Ab  kömmling der     3,5-Dimethylisoxazol-4-essig-          säure    auf     Diäthylamin    einwirken gelassen  wird.  



  Das bisher unbekannte     3,5-Dimethyliso-          xazol-4-essigsäurediäthylamid    schmilzt bei  59  . Es ist in Wasser nur wenig, leicht in  Benzol und Äther löslich. Es übt schon in      Dosen von 0,5 mg pro kg eine Wirkung auf  die Atmung des     morphinisierten    Kaninchens  aus, während die letale Dosis     an    der Maus  nur 50 mg pro kg beträgt.  



  Die neue Verbindung soll als Arznei  mittel verwendet werden.  



       Beispiel:     Man lässt im Verlauf einiger Stunden  17,3 Teile     3,5-Ditnethylisoxazol-4-essigsäure-          chlorid    unter Rühren zu 40 Teilen Benzol,  7,8 Teilen     Diäthylamin    und 20 Teilen 20     0io-          iger    Natronlauge zulaufen und hält durch  Kühlung mit Kältemischung die Temperatur  unter     +    10  . Wenn alles umgesetzt ist, fügt  man weitere 20 Teile konzentrierte Natron  lauge zu, trennt die     Benzollösung    ab und  trocknet sie mit 1 Teil     Kaleiumcarbonat,     filtriert und dampft ein. Der Rückstand wird  bei vermindertem Druck destilliert.

   Unter    12 mm Druck geht bei 180 0 ein farbloses  <B>01</B> über, das nach einiger Zeit erstarrt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von 3,5-Di- methylisoxazol-4-essigsäurediäthylamid, da durch gekennzeichnet, dass ein in der Car- hoxylgruppe umsetzungsfähiger Abkömmling der 3,5-Dimethylisoxazol-4-essigsäure auf Di- äthylamin einwirken gelassen wird. Das bisher unbekannte 3,5-Dimetbyl- isoxazol-4-essigsäurediäthylamid schmilzt bei 590. Es ist in Wasser nur wenig, leicht in Benzol und Äther löslich.
    Es übt schon in Dosen von 0,5 mg pro kg eine Wirkung auf die Atmung des morphinisierten Kaninchens aus, während die letale Dosis an der Maus nur 50 mg pro kg beträgt.
CH212136D 1936-01-24 1938-12-20 Verfahren zur Darstellung von 3,5-Dimethylisoxazol-4-essigsäurediäthylamid. CH212136A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH185280T 1936-01-24
DE212136X 1938-01-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH212136A true CH212136A (de) 1940-10-31

Family

ID=25721192

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH212136D CH212136A (de) 1936-01-24 1938-12-20 Verfahren zur Darstellung von 3,5-Dimethylisoxazol-4-essigsäurediäthylamid.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH212136A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1966850B2 (de) Penicilline mit einer Sulfogruppe in a-Stellung de Acylrestes und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1795861C2 (de) deren Salze, Verfahren zu deren Herstellung und diese Verbindungen enthaltende antibakterielle Mittel
CH212136A (de) Verfahren zur Darstellung von 3,5-Dimethylisoxazol-4-essigsäurediäthylamid.
DE673111C (de) Verfahren zur Darstellung amidartiger Abkoemmlinge von Homologen der Isoxazolcarbonsaeuren
DE348484C (de) Verfahren zur Darstellung des wahren Camphenchlorhydrats
DE1900948C (de) Cis- und trans-2-Methyl-5-(3, 4, S-trimethoxybenzamidoJ-decahydroisochinolin
AT354432B (de) Verfahren zur herstellung von 3-indolylessig- saeuren
DE481733C (de) Verfahren zur Darstellung von C, C-disubstituierten Derivaten der Barbitursaeure
AT163638B (de) Verfahren zur Herstellung von Methylchlorphenoxyalkylcarbonsäureverbindungen
AT120407B (de) Verfahren zur Darstellung von Estern von Derivaten des 4-Oxypiperidins.
AT233590B (de) Verfahren zur Herstellung von O,O-Dialkyldithiophosphorylessigsäureestern
AT214910B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, am Stickstoffatom und am β-Kohlenstoffatom substituierten Buttersäureamiden
AT304479B (de) Verfahren zur Herstellung von Aminsalzen der 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure in festem Zustand
CH214839A (de) Verfahren zur Darstellung von 3,5-Dimethylisoxazol-4-essigsäuremethylanilid.
AT258284B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen 4-Methyl-5-β-chloräthyl-thiazolphosphats
AT163640B (de) Verfahren zur Herstellung eines Salzes einer Chloraryloxyalkylcarbonsäure
AT288363B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen β-Aroyl- β-halogenacrylsäuren
DE619348C (de) Verfahren zur Herstellung von reinem Diacetyl aus Holzessig oder anderen Diacetyl enthaltenden Gemischen
CH214840A (de) Verfahren zur Darstellung von 3,5-Dimethylisoxazol-4-propionsäurediäthylamid.
AT246729B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Benzoesäureamiden
AT230878B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, durch einen aromatischen Rest substituierten aliphatischen α-Hydroxycarbonsäuren und Derivaten derselben
AT228804B (de) Verfahren zur Herstellung von Thionothiolphosphorsäureestern
AT216495B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Phenylalaninderivaten und deren Salzen
AT227256B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Aminoindanen und deren Salzen
CH347181A (de) Verfahren zur Herstellung eines Lokalanästhetikums