CH215941A - Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes der Triazolreihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes der Triazolreihe.

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CH215941A
CH215941A CH215941DA CH215941A CH 215941 A CH215941 A CH 215941A CH 215941D A CH215941D A CH 215941DA CH 215941 A CH215941 A CH 215941A
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triazole
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brownish
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B43/00Preparation of azo dyes from other azo compounds
    • C09B43/06Preparation of azo dyes from other azo compounds by oxidation

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes der     Triazolreihe.       Es wurde gefunden, dass ein Farbstoff der     Triazolreihe    hergestellt werden kann, wenn  man den Farbstoff der Formel  
EMI0001.0003     
    mit oxydierenden Mitteln bis zur Bildung  des     Triazols    behandelt.  



  Der erhaltene Farbstoff stellt in     trok-          kenem    Zustande ein dunkles Pulver dar, das  sich in Wasser mit braunroter Farbe löst und  Baumwolle aus     glaubersalzhaltigem    Bade in  bräunlichen Tönen färbt, die beim Behandeln  mit Kupfersalzen ein licht- und waschechtes  Rotbraun geben.  



  Der dem Verfahren als Ausgangsstoff  dienende Farbstoff der obigen Formel ist aus  der deutschen Patentschrift Nr. 385809 (Ta  belle, Seite 14) bekannt.    Zur Durchführung des vorliegenden Ver  fahrens können alle oxydierenden     Mittel    ver  wendet werden, die die     o-Aminoazogruppie-          rung    zum     Triazolring    zu oxydieren ver  mögen.

   Vorzugsweise     verwendet    man eine       ammoniakalische        Kupfersalzlösung.    Da sich  in diesem Falle     Kupferkomplexverbindungen     des Farbstoffes bilden, so muss hier das er  haltene Produkt in     einem    weiteren Arbeits  gang, der sich an die     Oxydation    auch unmit  telbar anschliessen kann,     entkupfert    werden.  Dies kann in an sich bekannter Weise, zum  Beispiel mittels     Mineralsäuren,    wie Salz-      säure oder mittels Schwefelwasserstoff oder  Schwefelwasserstoff abgebenden Mitteln, wie  Sulfide, insbesondere lösliche Sulfide, ge  schehen.

      <I>Beispiel:</I>  6,0 Teile des     Dinatriumsalzes    des aus der  Patentschrift Nr. 335809 (Tabelle, Seite 14)  bekannten Farbstoffes der Formel  
EMI0002.0002     
    werden bei 95   in 200 Teilen Wasser ge  löst und mit einer     ammoniakalkalischen     Kupferlösung, bestehend aus 7,5 Teilen     krist.     Kupfersulfat, 30 Teilen Wasser und 22 Tei  len 24%iger     Ammoniaklösung    versetzt, wo  > bei der Farbstoff vollständig ausfällt. Man  lässt etwa 6 Stunden bei 90 bis 95   rühren  und lässt erkalten. Den Verlauf der Oxy  dation kann man durch Entnahme von Pro  ben verfolgen; der Ausgangsstoff löst sich in       s    konzentrierter Schwefelsäure mit blauviolet  ter Farbe, die rasch in ein blaustichiges Rot  übergeht.

   Der Farbstoff wird     abfiltriert,    mit  Wasser nachgewaschen und zur Überführung    in die kupferfreie Verbindung in 300 Teilen  etwa 4%iger     Salzsäurelösung    6 Stunden ge  kocht. Nach dem     Abfiltrieren    und Nach  waschen wird er in üblicher Weise durch  Umsetzen mit Soda oder Natronlauge in das       Natriumsalz    übergeführt.  



  Anstatt den Farbstoff nach der Oxyda  tion abzuscheiden, kann er nach Zugabe von  Salzsäure zur Reaktionsmischung direkt ver  kocht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Farb stoffes der Triazolreihe, dadurch gekenn zeichnet, dass man den Farbstoff der Formel EMI0002.0015 mit oxydierenden Mitteln bis zur Bildung des Triazols behandelt. Der erhaltene Farbstoff stellt in trok- kenem Zustande ein dunkles Pulver dar, das sich in Wasser mit braunroter Farbe löst und Baumwolle aus glaubersalzhaltigem Bade in bräunlichen Tönen färbt, die beim Behandeln mit Kupfersalzen ein licht- und waschechtes Rotbraun geben.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als oxydierendes Mittel eine ammoniakalische Kupfersalz lösung verwendet und das erhaltene Produkt entkupfert.
CH215941D 1939-07-29 1939-07-29 Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes der Triazolreihe. CH215941A (de)

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