CH296536A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Monoazofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Monoazofarbstoffes.

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CH296536A
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Ciba Geigy
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/18Monoazo compounds containing copper

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Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 292085.    Verfahren zur     Herstellung    eines     metallhaltigen        Monoazofarbstoffes.       Es wurde gefunden dass man zu einem  neuen, wertvollen, metallhaltigen Monoazo-    Farbstoff gelangt, wenn man auf den     Mono-          azofarbstoff    der Formel  
EMI0001.0006     
    kupferabgebende Mittel einwirken     lässt.     



  Der neue Farbstoff stellt ein     gelbbraunes          Pulver    dar, welches sieh in Wasser mit gelb  brauner Farbe leicht löst und     anoclisch    oxy  diertes Aluminium in kupferroten Tönen von  sehr guter     Liehteehtheit    färbt.  



  Der beim vorliegenden Verfahren als Aus  stoff dienende, der obigen Formel ent  gang.,  sprechende     Monoazofarbstoff    kann hergestellt  werden, indem man     diazotierte        4-Chlor-2-          amirio-l-oxybenzol-6-sulfonsäure    mit     1-Phe-          nyl-3-niethy1-5-pyrazolon-3'-sillfonsätire    ver  einigt.  



  Die     Diazotierung    der     4-Chlor-2-amino-l-          oxybenzol-6-sulfonsäitre    kann in üblicher, an  sieh bekannter Weise, z. B. mit Hilfe von     Na-          triumniirit    und Salzsäure, erfolgen. Die  Kupplung der     Diazoverbindung    mit. der     1-          Phenyl-3    -     methyl    - 5 -     pyra        zolon    - 3'-     sulf        onsäure          erfolgt    zweckmässig in alkalischem     Medium.     



  Die     Überführung    des Farbstoffes in des  sen Kupferverbindung     kann    mit dem Roh  produkt geschehen, wie es im Kupplung--         gemisch    vorliegt. Sie kann auch mit dem fil  trierten oder mit. dem durch     Umlösen    gerei  nigten Farbstoff     geschehen.     



  Als kupferabgebende Mittel können beim .  vorliegenden Verfahren vor allem die ein  fachen Kupfersalze, wie Kupfersulfate oder  Kupferacetat, in Betracht kommen. Auch  komplexe     Kupferverbindungen    können für  diesen Zweck verwendet werden, z. B.     solehe,     welche das Kupfer im Anion komplex gebun  den enthalten, z. B. komplexe Kupferverbin  dungen der     Alkalisalze        alipliatischer        Amino-          carbonsäuren    oder     Oxvcarbonsäuren    wie des       Glykokolls,    der Milchsäure und vor allem der  Weinsäure, wie     Natriumkupfertartrat.     



  Die Behandlung mit den kupferabgeben  den Mitteln kann nach an sieh bekannten Me  thoden erfolgen,' z. B. durch Erwärmen auf  Temperaturen     zwisehen    50     und        1.50     im offe  nen Gefäss, z.     B.    unter     Rückflusskühltmg    oder  gegebenenfalls im geschlossenen Gefäss unter  Druck, wobei die     pii-Verhältnisse    durch die  Natur des gewählten     Metallisierungsverfah-          rens    gegeben sind, z.

   B. eine saure     Kupferung         mit Kupfersulfat, eine alkalische     Kupferung     mit     Kupfertetramminsulfat.        Gewünschtenfall    s  können bei der     Metallisierung    weitere Stoffe,  wie z. B. Alkohol, zugesetzt werden.

      <I>Beispiel:</I>  51,0 Teile     Natriumsalz    des Farbstoffes aus       diazotierter        4-Chlor-2-amino-l-oxybenzol-6-sul-          fonsäure    und     1.-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon-          3'-sulfonsäure    werden in 150 Teilen Wasser  bei 70 bis 75  gelöst und die erhaltene Lösung  mit 120 Teilen einer 7,8 Teile Kupfer ent  haltenden     Kupfersulfatlösung    versetzt. Man    rührt 30 Minuten bei 70 bis 75  und filtriert  dann den vollständig abgeschiedenen Kupfer  komplex ab.

   Der erhaltene kupferhaltige Farb  stoff wird mit 40 Teilen Wasser und 30     Tei-          len        einer        30        %        igen        Natriumhydroxydlöstuig     vermengt und die so erhaltene Paste im Va  kuum getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Monoazofarbstoffes, dadurch gekenn zeichnet, dass mari auf den hlonoazofarbstofc der Formel EMI0002.0022 kupferabgebende Mittel einwirken lässt. Der neue Farbstoff stellt ein gelbbraunes Pulver dar, welches sich in Wasser mit. gelb brauner Farbe leicht löst. und anodisch oxy diertes Aluminium in kupferroten Tönen von sehr guter Lichtechtheit färbt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1.. Verfahren gemäss Patentanspruch, da dnrch gekennzeichnet, dass man als kupfer- abgebende Mittel ein fache Kupfersalze wählt. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als kupfer abgebende Mittel komplexe Kupfersalze wählt.
CH296536D 1950-11-01 1950-11-01 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Monoazofarbstoffes. CH296536A (de)

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