CH217945A - Verfahren zur Herstellung eines kupferhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines kupferhaltigen Azofarbstoffes.

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CH217945A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines kupferhaltigen     Azofarbstoffes.       Vorliegendes Patent bezieht sich auf ein  Verfahren zur     13erstellung    eines kupferhalti  gen     Azofarbstoffes,    dadurch gekennzeichnet,  dass man die     Diazoverbindung    von     4,4'-Nitro-          aminodiphenylt    mit     2-Aminon.aphthalin-3,6-          disulfon.säure    vereinigt, in dem so erhaltenen       o-Aminoazofarb        ,toff    die     Azo-    und die       Aminogruppe    in den     Triazol.ring    überführt,

    die Nitrogruppe reduziert, das so     gebildete          Aminotriazol        diazotiert    und mit     1-Amino-2-          äthoxynaphthalin-6-sulfonsäure    kuppelt, den  abgeschiedenen     Aminoazofarbst@off        weiter-          diazotiert    und . mit     2-(3'-Carboxyphenyl-          amino)-5-loxynaphthalin-7-sul,fonsäure    verei  nigt und endlich den erhaltenen     Disazofa:rb-          stoff    mit kupferabgebenden Mitteln behan  delt.  



  Der so erhaltene kupferhaltige     Azofarb-          s        toff    ist nach dem Trocknen ein dunkles  Pulver, das sich in Wasser mit grüner und  in     konzentrierter    Schwefelsäure mit blau  grüner Farbe löst und färbt Baumwolle in  grünen Tönen von -sehr guter Lichtechtheit.    <I>Beispiel:</I>  21,4 Teile     4,4'-Nitroaminodiphenyl    wer  den in üblicher Weise durch     Ans-chlämmen     in verdünnter Salzsäure und Zugabe von Na  triumnitritlösung     diazotiert,        wobei,die        Diazo-          verbindung    in 'Lösung geht.

   Sie wird in       sodaalkali.scher    Lösung mit 31     Teilen.        2-          Aminonaphthalin-6,6-disulfonsäure        vereinigt.     Nach     beendeter    Kupplung wird der gebil  dete Farbstoff abgeschieden und in etwa  1500 Teilen Wasser von<B>100'</B> gelöst. Nach  Zugabe von 40     TeUen    konzentriertem wässe  rigem     Ammoniak    lässt     man    eine wässerige  Lösung von 52' Teilen     krietalEeiertem     Kupfersulfat einlaufen. Nach etwa einstün  digem Kochen ist die Bildung der     Triazol-          verbindung    vollendet.

   Sie wird     abgetrennt     und durch     Reduktion    der     Nitrogruppe    mit  Eisen und Essigsäure in     bekannter    Weise  in die     Aminoverbindung    übergeführt.  



  49,6 Teile des so     erhaltenen        Aminotriazols     werden     diazotiert    und die     Diazoverbindung     in     Gegenwart    von     Natriumcarbonat        mit              ?7    Teilen     1-Amino-2-äthoxynaphthalin-6-          sulfonsä.ure    gekuppelt.

   Der abgeschiedene       Aminoazofarbstoff    wird wie üblich     weiter-          diazotiert    und in     pyridinhaltiger    Lösung mit  36 Teilen     2-(3'-Ca.rboxyphenylamino)-5-oxy-          naphthaIin-7-,sulfonGäure    vereinigt. Der er  haltene     Disazofarbstoff    wird abgeschieden.  



  Zur     Herstellung    der     Kupferkomplexver-          bindung    wird die Lösung der Farbstoff  paste in Wasser schwach essigsauer     gestellt     und nach     Zugabe    der     wässerigen        Lösungen     von 82 Teilen     Natriumacetat    und 30 Teilen  Kupfersulfat etwa 7 Stunden     gekocht.    Der  Farbstoff wird     abgeschieden    und durch     Um-          löeen    mit     soloalkalischem        Wasser    gereinigt.

           thalin-3,6-disulfonsäure        vereinigt,    in dem     so     erhaltenen     o-Aminoazofarbatoff    die     Azo-    und  die     Aminogruppe    in den     Triazolring    über  führt, die     Nitrogruppe        reduziert,    das so ge  bildete     Aminotriazol        diazotiert    und mit  1     -Ainino-2-äthoxynapbthalin-6-sulfonsäure     kuppelt,

   den     abgeschiedenen        Aminoazofarb-          stoff        u-eiterdiazotiert    und mit     2-(3'-Carboxy-          phenylamino)-        5-oxynaphthalin-7        -sulfonsäure     vereinigt und endlich den erhaltenen     Disazo-          farbstoff    mit kupferabgebenden     Mitteln        be-          handelt.     



  Der so     erhaltene    kupferhaltige     Azofarb-          st.off    ist nach dem Trocknen ein dunkles  Pulver, das     sich    in     Wasser    mit grüner und  in konzentrierter Schwefelsäure mit blau  grüner Farbe     .löst,    und färbt     Baumwolle    in  grünen Tönen von     sehr        guter        Lichtechtheit.  

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  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines kupfer- haIti.gen Azofarbstoffes. dadurch gekenn zeichnet, dass man die Diazoverbindung von 4.4'-Nitroaminodiphenyl mit 2-Aminonaph-
CH217945D 1938-11-14 1939-10-21 Verfahren zur Herstellung eines kupferhaltigen Azofarbstoffes. CH217945A (de)

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