CH221015A - Verfahren zur Herstellung eines Farbstoff-Zwischenproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Farbstoff-Zwischenproduktes.

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CH221015A
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  Verfahren zur Herstellung eines     Farbstoff-Zwischenproduktes.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zur Herstellung eines     Farb-          stoff-Zwischenproduktes,    nämlich von     Adi-          pin-di-(4=a.mino-l-N-äthyl.anilid),    das nicht  als neu angesprochen wird und sich dadurch  auszeichnet.

   dass man zwei     Modekularmengen          4-Nitro-l-N-äthylanilin    mit einer     Meleku-          larmenge    eines     Adipinsäuredihalogeni.ds        acy-          liert    und dann das so erhaltene     Adipin-di-          (4-nitro-l-N-äthylanilid)    zum entsprechen  den     Diamin    reduziert.  



  Da das     Adipinsäurechlori.d    das am leich  testen erhältliche     Halogenid    ist, so wird die  ses bevorzugt, zumal es sehr     wirksam    ist.  Das     Adipinsäurehalogenid    oder     -chlorid     kann als solches als     Ausgangsmaterial    ver  wendet werden oder es kann an Ort und  Stelle aus     Adipinsäure    und einem     Halogeni.d     vom Typus der zur Umwandlung von     Car-          bonsäuren    in ihre     Ha@logenide        verwendeten     Verbindungen, wie z.

   P.     Phosphortrichlorid     oder     Thlonylchlorid,    erhalten werden. Die  Reduktion des     Adipin-di-(4-nitro-l-N-äthyl-          anili-ds)    lässt sich leicht durchführen, bei  spielsweise durch Erhitzen mit Eisen und    einer kleinen Menge Säure in einem Gemisch  von Alkohol und Wasser.  



       Beispiel   <I>1:</I>  Man erhitzt ein Gemisch von 14,6 Teilen       Adipinsäure,    33,2 Teilen     4-Nitro-l-N-äthyl-          anilin,    12,4 Teilen     Phosphortrichlorid    und  250 Teilen trockenem     Toluol    am     Rückfluss     unter gutem Rühren während 18 bis 20  Stunden zum Sieden. Durch Wasserdampf  destillation entfernt man hierauf das     Toluol.     Das zurückbleibende,     wässrige        Gemisch    wird  dann mit     Natriumcarbo.nat    alkalisch ge  macht.

   Das so als     wä-ssrige    Suspension er  haltene, rohe     Adipin-di-(4-nitro-l-N-äthyl-          ani1id)    wird     abfiltriert    und     getrocknet.    Es  schmilzt bei<B>180'</B> C. Hierauf wird es durch  Auslaugen mit     Aeeton    oder     Umkrista-llisie-          ren    aus     Äth@ogyäthylalkohol    gereinigt, wobei  man es in Form eines schwach gelben Pro  duktes vom Schmelzpunkt 198-199   C er  hält. Die Ausbeute an gereinigtem Produkt  beträgt 34 Teile.  



  Ein Gemisch von 440 Teilen technischem  Äthylalkohol, 8 Teilen     36%iger    Salzsäure       und    66 Teilen Eisenspänen wird unter Rüh-           ren    während 10 Minuten zum Sieden erhitzt.       Es    werden dann 44 Teile     Adipin-di-(4-          nitro-l-N-ätliylanilid)    in kleinen     'Mengen    in  der Zeitspanne von einer halben Stunde hin  zugefügt, und dieses Gemisch wird am       Riielzfluss    während weiteren 18 Stunden zum  Sieden erhitzt. Man gibt dann     IC)    Teile       wasserfreiee        Natriumca.rbonat    hinzu und fil  triert das Gemisch.

   Der zurückbleibende       Eisensehlamm    wird erneut mit 66 Teilen  heissem, technischere     Äthylalkohol    extra  hiert und filtriert, und die Filtrate werden  miteinander vereinigt. Durch Verdampfen  entfernt man den     Äthylalkohol.    worauf     ruan     das     zurückbleibende    Öl abkühlt, bis es er  starrt. Die Ausbeute an rohem     Adipin-di-          (4.-amino-l-N-äthylanilid)    beträgt 30 Teile,       Smp.    80  -86   C.

   Dasselbe wird durch       Digerieren    in heissem     Petroläther        (Sdp.    80  bis<B>100'</B> C) und durch erneutes Filtrieren  gereinigt; Ausbeute 27 Teile,     Smlr.    139   C.

           Beispiel   <I>2:</I>  Man fügt zu einer auf     11-5-1-20'    C  stehenden Lösung von 33,2 Teilen     4-Nitro-          1-'        \T-äthylanilin    in<B>180</B> Teilen     trockenem          Toluol    unter Rühren     innert    einer halben  Stunde eine Lösung von 18,3 Teilen     Adipyl-          ehlorid    in 15 Teilen trockenem     Toluol    hinzu.  Das Gemisch wird am     Rüekfluss    während 18  bis 20 Stunden zum Sieden erhitzt.

   Das       Toluol    wird hierauf durch     Wasserdanrpf-          destillation    ans dem     Reaktionsprodukt    ent  fernt und der     wässri-c        Rückstand    mit     @VTa-          triumeaabonat        laekmusalkaliseh        genra.ebt.     Das     festeAdipirx-di-(4-nitro-l-N-iith\lanilid)     wird dann     abfiltriert    und     getr-oehiret.    Auf       diese    Weise erhält man 37 Teile des Pro  duktes;     Smp.    187-188   C.

   Nach dem     Um-          kristallisieren        a.us   <B>250</B> Teilen     Äthoxyäthyl-          alkohol    werden 36,6 Teile de:, Endproduktes  erhalten;     Smp.        198'-199      C.  



  Die Reduktion und Isolierung     werden     wie im Beispiel 1     .durchgeführt,        worauf        man     dieselbe Verbindung erhält.         Beispiel   <I>3:

  </I>  An Stelle der in Beispiel 1 benutzten  12,4 Teile     Phosphortriehlorid    werden 23,8    Teile     Thionvleblorid        vex@vendet.    Nach ,dem  Aufarbeiten des Reaktionsproduktes gemäss  Beispiel 1 erhält man 38,5 Teile     Adipin-di-          (4-nitro-l-N-ätliylanilid).    Durch Reduktion  dieser Menge der     Dinitroverbindung        genxäss     dein in Beispiel 1     besehriebenen    Verfahren  (indem man proportional kleinere Mengen  der     Reaktionskomponenten    gebraucht) wer  den 29 Teil{     Adipin-di-(4-amino-l-N-äthyl-          a.nilid)

          erhalten        (Smp.    140' C nach dein  Reinigen durch     Umkristallisieren    aus     Xtha-          nol    und     Troeknen.        .an    der Luft bei 60 bis  70   C).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von als Farb- stoff-Zwi,seh(,nI)rodukt dienendem Adipixr-di- (4-anrino-l-N-äthylanilid), dadurch gekenn zeichnet.
    dass man zwei Molekularmengen von 4-Nitro-l-N-ä.tlivlanilin mit einer ilZole- hularmenge eines Adipinsiinre-dilralogenids acyliert und dann das so erhaltene Adipin- di-(4-riitro-l-N-äthylanilid) zum entspre- elienden Diarein reduziert. UN TERANSPRü CHE 1.
    Verfahren naeli Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dixss man Adipinsä ure- ehlorid verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Adipinsäurechlorid verwendet, das an Ort und Stelle au.s Adipinsäure und Phosphortriclrlorid erzeugt worden ist.
    3. Verfabren nach Patentanspruch und Lrrteraixspr-ireh 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Xdipiiisiiureehlorid verwendet. das an Ort und Stelle aus Adipinsäure und Thionyleblorid erzeugt worden ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, .dass die Reduktion durch Erhitzen reit Eisen und einer kleinen Men-e Säure in Lösung in einem Gemisch von MTii"ser und Alkohol bewirkt wird.
CH221015D 1939-05-22 1940-05-20 Verfahren zur Herstellung eines Farbstoff-Zwischenproduktes. CH221015A (de)

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