CH265119A - Verfahren zur Herstellung eines Lokalanästhetikums. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Lokalanästhetikums.

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CH265119A
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local anesthetic
acid
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xylidide
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Apotekarnes Kemiska Fabriker Aktiebolaget Astra
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Astra Apotekarnes Kem Fab
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C237/00Carboxylic acid amides, the carbon skeleton of the acid part being further substituted by amino groups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Lokalanästhetikums.            Gegenstand    des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines Lokal  anästhetikums, welches dadurch gekennzeich  net ist, dass man eine den Rest  
EMI0001.0003     
    abgebende Verbindung, wie z. B. das     Xylidin     selbst oder sein Hydrochlorid, mit einer das  Radikal einer Halogenessigsäure abgebenden  Verbindung behandelt und das erhaltene       Halogenessigsäurexylidid    mit     Cyelohexyl-          amin    zum     (N-Cyclohexyl-aminoacetyl)-xyli-          did-2,6    umsetzt.  



  Diese neue Verbindung bildet farblose Kri  stalle vom Schmelzpunkt 60 bis 620. Das     Hy-          drochlorid    derselben bildet farblose Kristalle  vom Schmelzpunkt 232 bis 2340.  



  Die neue Verbindung besitzt eine rasche  und gute Wirkung als lokales Anästhetikum,  während ihre Toxizität. verhältnismässig ge  ring ist. Gut geeignet zur Anwendung als  Lokalanästhetikum sind auch die Salze dieser  Substanz mit organischen oder anorganischen  Säuren, z. B. Weinsäure, Zitronensäure, Salz  säure. Besonders geeignet ist das     Hydrochlo-          rid.    Dieses neue Lokalanästhetikum kann ohne  Zusatz von     Vasokonstringens    angewendet wer  den. Die wässerigen Lösungen seiner Salze  sind besonders gut. haltbar, auch in Verbin  dung mit Adrenalin.

      Die erste Stufe des Verfahrens, die -Her  stellung des     Halogenessigsäure-xylidids,    kann  zum Beispiel durch Einwirkung von Halogen  essigsäurehalogenid, wie     Chloressigsäurechlo-          rid,    auf     vic.        m-Xylidin    in der Kälte oder auch  durch Behandlung desselben mit Halogen  essigsäure erfolgen, wobei zur Beschleunigung  der Reaktion zweckmässig ein     Katalysator    oder  Kondensationsmittel verwendet wird, bei  spielsweise     Phosphorpentoxyd    oder     Phosphor-          trichlorid.     



       Beispiel:     1     Mol        vicinales        m-Xylidin    wird in 800     ems     Eisessig aufgelöst. Die Mischung wird auf  100 C abgekühlt, worauf auf einmal 1,1     Mol          Chloracetylchlorid    zugesetzt wird. Während  einiger Minuten wird die Mischung kräftig  umgerührt und auf einmal 1000     em3    halb  gesättigte     Natriumacetatlösung    zugesetzt oder  eine andere puffierende oder     alkalisierende     Substanz. Das Reaktionsgut wird während  einer halben Stunde durchgeschüttelt.

   Der  sich bildende Niederschlag wird     abfiltriert,     mit Wasser ausgewaschen und getrocknet. Die  Ausbeute an     Chloressigsäure-xylidid    beträgt  <B>70</B> bis<B>80%</B> der theoretischen Menge. Das er  haltene Produkt ist genügend rein zur Weiter  verarbeitung.  



  In 1000 cm' trockenem Benzol oder einem  andern wasserfreien organischen Lösungsmit  tel werden 1     Mol        Chloressigsäure-xylidid-2,6     und 21/2 bis 3     Mol        Cyclohexylamin    gelöst. Die  Mischung wird am     Rückflusskühler    4 bis 5      Stunden gekocht.

   Das abgeschiedene     Cyclo-          hexylamin-hydrochlorid    wird     abfiltriert.    Die       Benzollösung    wird zweimal     mit        3n-Salzsäure          durchgeschüttelt,    zuerst mit 800     ems    und dann       mit    400     cms.    Die Säureextrakte werden     ver-          einigt        und        mit    30     %        iger    Natronlauge versetzt,  bis die Ausfällung nicht weiter vermehrt wird.

    Die ausgefällte Substanz wird     in.    Äther auf  genommen. Die Ätherlösung     wird    mit Pott  asche getrocknet, worauf das Lösungsmittel  abgetrieben wird. Das erhaltene     (N-Cyclo-          hexyl-aminoacetyl)-xylidid-2,6    kann durch       Umkristallisierung    aus     Petroleumäther    gerei  nigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Lokal- anästhetikums, dadurch gekennzeichnet, dass man eine den Rest EMI0002.0027 abgebende Verbindung mit einer das Radikal einer Halogenessigsäure abgebenden Verbin dung behandelt und das erhaltene Halogen essigsäurexylidid mit Cyclohexylamin zum (N- cyclohexyl-aminoacetyl)-xylidid-2,6 umsetzt. Diese neue Verbindung bildet farblose Kri stalle vom Schmelzpunkt 60 bis 620.
    Das Hy- drochlorid derselben bildet farblose Kristalle vom Schmelzpunkt 232 bis 2340.
CH265119D 1943-07-15 1944-07-29 Verfahren zur Herstellung eines Lokalanästhetikums. CH265119A (de)

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