CH221117A - Verfahren zur Darstellung eines Di-(o-methoxy-phenoxy)-propyl-phosphorsäure-esters. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Di-(o-methoxy-phenoxy)-propyl-phosphorsäure-esters.

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CH221117A
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phenoxy
methoxy
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phosphoric acid
acid ester
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A-G J R Geigy
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Geigy Ag J R
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/06Phosphorus compounds without P—C bonds
    • C07F9/08Esters of oxyacids of phosphorus
    • C07F9/09Esters of phosphoric acids
    • C07F9/091Esters of phosphoric acids with hydroxyalkyl compounds with further substituents on alkyl

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Description


      Verfahren    zur Darstellung eines     Di-(o-methoay-phenogy)-propyl-phosphorsäure-esters.       Es wurde gefunden, dass Ester von     Glyce-          rinäthern,    welche wenigstens eine     Doppel-          bindungen    enthaltende     und        bezw.    oder ver  zweigte, allenfalls auch     bromierte    Äther  gruppe enthalten, wertvolle therapeutische  Eigenschaften besitzen.

   Die neuen     Verbin-          dungen    werden in üblicher Weise dargestellt,  indem man beispielsweise     Glycerinäther,     welche gegebenenfalls ausser einem der er  wähnten Ätherreste noch     eine    beliebige       Alkyl-    oder     Arylgruppe    besitzen     können,     mit Säuren oder reaktionsfähigen Derivaten       verestert.     



  Als Säuren kommen für die     Veresterung     mehrbasische anorganische     Säuren,    insbeson  dere Schwefelsäure, Phosphorsäure usw., oder  ein- oder mehrbasische organische Säuren in       Betracht.    Sofern mehrbasische Säuren Ver  wendung finden, hat man es in der Hand, in  Abhängigkeit von den molekularen Propor  tionen der     verwendeten    Säuren und Glycerin  äther, neutrale oder     saure    Ester     herzustellen.     Saure Ester können mit organischen oder an  organischen Basen in neutrale     Esters-alze       übergeführt werden.

   Für die Wahl der  Basen können verschiedene Gesichtspunkte  massgebend sein, einerseits der Grad der  Wasserlöslichkeit, den das Enderzeugnis be  sitzen soll, anderseits     bestimmte    physiolo  gische     bezw.    pharmakologische Eigenschaf  ten der Basen.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Darstellung -eines     Di-          (o    -     methogy    -     phenogy)    -     propylphosphorsäure-          esters,    welches dadurch     gekennzeichnet        ist,     dass man     1,3-Di-(o-methogy-phenogy)-propa-          nol-2        phosphoryliert.     



  Die so erhaltene freie     Estersäure    fällt       unter    Umständen in Formeiner weissen Paste  an, die in der     gälte    zu körnigen     Kristallen     erstarrt. Sie löst sich spärlich in Wasser,  leicht in Laugen     und    bildet mit diesen zwei  Reihen von Salzen. Die neue     Verbindung    be  sitzt wertvolle     therapeutische    Eigenschaften.

         Beispiel   <I>1:</I>  100     Teile        Glycerin-di-guajacoläther        (Di-          guajacolin,    F. 75,5  , Kp.     o,g    222', Hydrogyl-      zahl 181) werden allmählich unter Rühren  in 90 Teile auf 0   gehaltenes     Phosphoroxy-          chlorid    eingetragen. Man rührt noch mehrere  Stunden bei<B>0',</B> dann bei allmählich, zu  letzt auf 40-45   erhöhter Temperatur. Der  austretende     Chlorwasserstoff    wird dabei  zweckmässig durch Ventilieren schnell ent  fernt, oder an eine zugesetzte tertiäre Base  gebunden.

   Das überschüssige     Phosphoroxy-          chlorid    wird im Vakuum bei etwa 40' ab  getrieben. Es verbleiben 132 Teile     Diguaja-          colin-phosphorsäureester-dichlorid,    die man  in 400 Teile Eis einrührt. Die abgeschiedene       Estersäure    wird durch Zusatz von 130 Tei  len     10%iger    Natronlauge, dann 103-104  Teilen Soda in Lösung gebracht. Aus der  filtrierten Lösung fällt Kochsalz oder auch  Sole das     Natriumsalz    der     Diguajacolinphos-          phorsäure,    das mit wenig Wasser gedeckt,  dann getrocknet wird.

   Aus der Lösung des       Natriumsalzes    fällen Mineralsäuren, z. B.  auch     Carbonsäuren,    die freie Säure in Form  einer     weissen    Paste, die in der Kälte zu kör  nigen Kristallen erstarrt. Die freie Ester  säure löst sich spärlich in Wasser, leicht in  Laugen und bildet mit diesen zwei Reihen  von Salzen,     stöchiometrischsaure    und -neu  trale Salze. Die letzteren sind in Lösung zum  Teil hydrolytisch gespalten.  



       Beispiel   <I>2:</I>  In 100 Teile geschmolzenes     Diguajacolin     werden 47 Teile     Phosphorpentoxyd    einge  rührt. Nach dreistündigem Rühren     bezw.       Verkneten bei<B>65-70'</B> lässt man abkühlen,  pulvert die dann hart gewordene Substanz  und trägt sie in 400-500 Teile Eiswasser  ein. Man verrührt einige Zeit, lässt die dick  flüssige     Abscheidung    absitzen, dekantiert die  überstehende Lösung und neutralisiert die  Substanz mittels Soda. Aus der so erhaltenen  Lösung fällt Kochsalz oder Sole das Na  triumsalz der     Diguajacolin-phosphorsäure,     das sich mit dem mittels     Phosphoroxychlorid     erhaltenen Produkt identisch erweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Di- (o - methoxy - phenoxy) - propylphosphorsäure- esters, dadurch gekennzeichnet, dass man 1,3- Di@-(o-methoxy-phenoxy)-propanol-2 phos- phoryliert. Die so erhaltene freie Estersäure fällt unter Umständen in Form einer weissen Paste an, die in der Kälte zu körnigen Kri stallen erstarrt. Sie löst sich spärlich in Wasser, leicht in Laugen und bildet mit die sen zwei Reihen von Salzen.
    Die neue Ver bindung besitzt wertvolle therapeutische Eigenschaften. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man zur Phos- phorylierung Phosphorpentoxyd verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet-, dass man zur Phos- phorylierung ein Phosphortrihalogenid ver wendet.
CH221117D 1939-12-28 1939-12-28 Verfahren zur Darstellung eines Di-(o-methoxy-phenoxy)-propyl-phosphorsäure-esters. CH221117A (de)

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