CH221117A - Verfahren zur Darstellung eines Di-(o-methoxy-phenoxy)-propyl-phosphorsäure-esters. - Google Patents
Verfahren zur Darstellung eines Di-(o-methoxy-phenoxy)-propyl-phosphorsäure-esters.Info
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Description
Verfahren zur Darstellung eines Di-(o-methoay-phenogy)-propyl-phosphorsäure-esters. Es wurde gefunden, dass Ester von Glyce- rinäthern, welche wenigstens eine Doppel- bindungen enthaltende und bezw. oder ver zweigte, allenfalls auch bromierte Äther gruppe enthalten, wertvolle therapeutische Eigenschaften besitzen.
Die neuen Verbin- dungen werden in üblicher Weise dargestellt, indem man beispielsweise Glycerinäther, welche gegebenenfalls ausser einem der er wähnten Ätherreste noch eine beliebige Alkyl- oder Arylgruppe besitzen können, mit Säuren oder reaktionsfähigen Derivaten verestert.
Als Säuren kommen für die Veresterung mehrbasische anorganische Säuren, insbeson dere Schwefelsäure, Phosphorsäure usw., oder ein- oder mehrbasische organische Säuren in Betracht. Sofern mehrbasische Säuren Ver wendung finden, hat man es in der Hand, in Abhängigkeit von den molekularen Propor tionen der verwendeten Säuren und Glycerin äther, neutrale oder saure Ester herzustellen. Saure Ester können mit organischen oder an organischen Basen in neutrale Esters-alze übergeführt werden.
Für die Wahl der Basen können verschiedene Gesichtspunkte massgebend sein, einerseits der Grad der Wasserlöslichkeit, den das Enderzeugnis be sitzen soll, anderseits bestimmte physiolo gische bezw. pharmakologische Eigenschaf ten der Basen.
Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Darstellung -eines Di- (o - methogy - phenogy) - propylphosphorsäure- esters, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man 1,3-Di-(o-methogy-phenogy)-propa- nol-2 phosphoryliert.
Die so erhaltene freie Estersäure fällt unter Umständen in Formeiner weissen Paste an, die in der gälte zu körnigen Kristallen erstarrt. Sie löst sich spärlich in Wasser, leicht in Laugen und bildet mit diesen zwei Reihen von Salzen. Die neue Verbindung be sitzt wertvolle therapeutische Eigenschaften.
Beispiel <I>1:</I> 100 Teile Glycerin-di-guajacoläther (Di- guajacolin, F. 75,5 , Kp. o,g 222', Hydrogyl- zahl 181) werden allmählich unter Rühren in 90 Teile auf 0 gehaltenes Phosphoroxy- chlorid eingetragen. Man rührt noch mehrere Stunden bei<B>0',</B> dann bei allmählich, zu letzt auf 40-45 erhöhter Temperatur. Der austretende Chlorwasserstoff wird dabei zweckmässig durch Ventilieren schnell ent fernt, oder an eine zugesetzte tertiäre Base gebunden.
Das überschüssige Phosphoroxy- chlorid wird im Vakuum bei etwa 40' ab getrieben. Es verbleiben 132 Teile Diguaja- colin-phosphorsäureester-dichlorid, die man in 400 Teile Eis einrührt. Die abgeschiedene Estersäure wird durch Zusatz von 130 Tei len 10%iger Natronlauge, dann 103-104 Teilen Soda in Lösung gebracht. Aus der filtrierten Lösung fällt Kochsalz oder auch Sole das Natriumsalz der Diguajacolinphos- phorsäure, das mit wenig Wasser gedeckt, dann getrocknet wird.
Aus der Lösung des Natriumsalzes fällen Mineralsäuren, z. B. auch Carbonsäuren, die freie Säure in Form einer weissen Paste, die in der Kälte zu kör nigen Kristallen erstarrt. Die freie Ester säure löst sich spärlich in Wasser, leicht in Laugen und bildet mit diesen zwei Reihen von Salzen, stöchiometrischsaure und -neu trale Salze. Die letzteren sind in Lösung zum Teil hydrolytisch gespalten.
Beispiel <I>2:</I> In 100 Teile geschmolzenes Diguajacolin werden 47 Teile Phosphorpentoxyd einge rührt. Nach dreistündigem Rühren bezw. Verkneten bei<B>65-70'</B> lässt man abkühlen, pulvert die dann hart gewordene Substanz und trägt sie in 400-500 Teile Eiswasser ein. Man verrührt einige Zeit, lässt die dick flüssige Abscheidung absitzen, dekantiert die überstehende Lösung und neutralisiert die Substanz mittels Soda. Aus der so erhaltenen Lösung fällt Kochsalz oder Sole das Na triumsalz der Diguajacolin-phosphorsäure, das sich mit dem mittels Phosphoroxychlorid erhaltenen Produkt identisch erweist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Di- (o - methoxy - phenoxy) - propylphosphorsäure- esters, dadurch gekennzeichnet, dass man 1,3- Di@-(o-methoxy-phenoxy)-propanol-2 phos- phoryliert. Die so erhaltene freie Estersäure fällt unter Umständen in Form einer weissen Paste an, die in der Kälte zu körnigen Kri stallen erstarrt. Sie löst sich spärlich in Wasser, leicht in Laugen und bildet mit die sen zwei Reihen von Salzen.Die neue Ver bindung besitzt wertvolle therapeutische Eigenschaften. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man zur Phos- phorylierung Phosphorpentoxyd verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet-, dass man zur Phos- phorylierung ein Phosphortrihalogenid ver wendet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH221117T | 1939-12-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH221117A true CH221117A (de) | 1942-05-15 |
Family
ID=4451967
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH221117D CH221117A (de) | 1939-12-28 | 1939-12-28 | Verfahren zur Darstellung eines Di-(o-methoxy-phenoxy)-propyl-phosphorsäure-esters. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH221117A (de) |
-
1939
- 1939-12-28 CH CH221117D patent/CH221117A/de unknown
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