CH224364A - Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes der Naphthalimidreihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes der Naphthalimidreihe.

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CH224364A
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alkaline condensation
dye
alkaline
vat
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B57/00Other synthetic dyes of known constitution
    • C09B57/08Naphthalimide dyes; Phthalimide dyes

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Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 219657.    Verfahren zur Herstellung eines     Itüpenfarbstoffes    der     Naphthalimidr        eihe.       Gegenstand dieses Patentes ist ein Ver  fahren zur Herstellung eines     Küpenfarb-          stoffes    der     Naphthalimidreihe,    welches da  durch gekennzeichnet ist,     dass    man     3-Meth-          oxy-naphthalmethylimid    - 4 -     thioglykolsäure     der Formel  
EMI0001.0011     
    mit einem alkalischen     Kondensationsmittel,     z.

   B. mit einem     Atzkali    in Gegenwart einer  flüssigen,     aromatischen    oder     heterocyclischen     Base, wie z. B. Anilin,     Dimethylanilin,          Pyridin    oder     Chinolin,    in der Wärme, zweck  mässig bei Temperaturen etwa zwischen 80    und 200' C, behandelt und die so     entstehende          alkalilösliche    Verbindung durch Behandeln       miteinem    Oxydationsmittel, z.

   B. durch Behan  deln der erwärmten alkalischen Lösung mit       Natriumhypochlorit,        Kaliumferricyanid    oder       Ammonpersulfat,    oder durch     Einwirkung    von  Luft auf die alkalische Lösung, oder in ver  dünnter Essigsäure durch Wasserstoffsuper  oxyd, oder mittels Schwefelsäure, zum     Kü-          penfarbstoff    kondensiert.  



  <I>Beispiel:</I>  50     Gewichtsteile        3-Methoxy-naphthal-          methylimid    - 4 -     thioglykolsäure    (erhältlich  durch Umsetzung von     3-Methoxy-4-brom-          naphthalimid    mit Schwefelnatrium zum ent  sprechenden     Mercaptan,

      Überführung dieser  Verbindung in die     Thioglykolsäure    durch       Reaktion    mit     Monochloressigsäure    und     Me-          thylierung    der so erhaltenen     3-Methoxy-          naphthalimid    - 4 -     thioglykolsäure    durch Be  handlung mit     p-Toluolsulfosäuremethylester         in alkalischer Lösung;

   kristallisiert aus Eis  essig in haarfeinen, gelben     Nädelchen    vom  Schmelzpunkt<B>237-239'</B> C) werden mit 200  Gewichtsteilen gepulvertem     Atzkali    in 2000  Gewichtsteilen wasserfreiem     Pyridin    auf 120  bis<B>130'</B> C erhitzt und bei dieser Temperatur  einige Stunden, z. B.5-6 Stunden, verrührt.  Das Reaktionsprodukt scheidet sich als rot  braune, in     Pyridin    unlösliche Masse ab. Nach  einigen Stunden wird abgesaugt, der rot  braune Rückstand in Wasser gelöst, von einer  geringen Menge grauen, unlöslichen und     un-          verküpbaren    Rückstandes durch Filtrieren       befreit    und mit verdünnter Salzsäure ange  säuert.

   Das     Kondensationsprodukt    scheidet  sich als bräunlicher Niederschlag ab; es löst  sich in verdünnten Alkalien     orangebraun     mit     gelblichgrüner    Fluoreszenz. Seine Lö  sungsfarbe in konzentrierter Schwefelsäure  ist orange.  



  Zur Überführung in den     Küpenfarbstoff     wird das Zwischenprodukt in     verdünnter    Na  tronlauge gelöst und die Lösung bei 50     bis     <B>60'</B> C mit verdünnter     Natriumhypochlorit-          Lösung    versetzt, bis keine weitere Verände  rung mehr erfolgt. Die     Fluoreszenz    der Lö  sung verschwindet dabei, der Farbstoff schei  det sich in blauen Flocken aus. Er wird ab  filtriert, mit heissem Wasser gewaschen und  getrocknet.

   Er stellt dann ein dunkelblaues,  bronzeglänzendes     Pulver    dar, löst sich in kon  zentrierter Schwefelsäure mit olivgrüner  Farbe und fällt beim Verdünnen dieser Lö  sung mit Wasser wieder in blauen     Flocken     aus. Mit Alkali und     Natriumhydrosulfit    lie  fert der Farbstoff eine     violette        Küpe,    aus der  Baumwolle in sehr klaren blauen Tönen ge  färbt wird. Die     Echtheiten    der Färbung sind  gut.  



  Die     Überführung    in den     Küpenfarbstoff     kann auch ohne Isolierung des     Zwischen-          produktes    auf folgende     Weise    erfolgen:

   Die       wässrige,        orangebraune    Lösung des     Konden-          sationsproduktes    wird essigsauer     gestellt,    sie  nimmt dann eine rotbraune Farbe an, auf Zu  satz von etwa 10 Teilen einer     Wasserstoff-          superoxydlösung    entsteht eine     gelbbraune     Fällung, die beim     Erwärmen    bis zum Sieden    langsam eine     grünblaue    Färbung annimmt.

    Wenn keine Farbvertiefung mehr erfolgt,  wird     abfiltriert;    mit     heissem    Wasser ge  waschen     und    zur Entfernung     alkalilöslicher          Nebenprodukte    mit verdünnter, heisser Na  tronlauge behandelt. Nach     abermaligen    Wa  schen mit     Wasser        hinterbleibt    dann der reine  Farbstoff als blauer     Rückstand.     



  Die Überführung des     Zwischenproduktes     in den Farbstoff kann ferner durch Erwär  men des     abgeschiedenen        Zwischenproduktes          bei        ungefähr        90-100'C    in     70-75%iger     Schwefelsäure auf dem     Wasserbad    erfolgen.  Der Farbstoff scheidet sieh aus der braunen       Schwefelsäurelösung    in blauen Kristallen ab  und kann durch Absaugen auf     einem    Filter  stein in reiner Form gewonnen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Küpen- farbstoffes der Naphthalimidreihe, dadurch gekennzeichnet, dass man ss-Methoxy-naph- thalmethylimid-4-thioglykolsäure mit einem alkalischen Kondensationsmittel behandelt und die so entstehende alkalilöslisehe Ver bindung durch .Behandeln mit einem Oxyda- tionsmittel
    zum Küpenfarbstoff kondensiert. Der neue Farbstoff liefert mit Alkali und Hydrosulfit eine violette Küpe, aus der Baumwolle in sehr klaren blauen Tönen ge färbt wird. UNTERANSPRCCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mau als alkalisches Kondensationsmittel Atzkali verwendet. 2.
    Verfahren nach Patenanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die alkalische Kondensation in Gegenwart einer flüssigen, aromatischen Base vornimmt. 3. Verfahren nach' Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass man die alkalische Kondensation in Gegenwart einer flüssigen, heteracyclischen Base vornimmt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die alkalische Kondensation mit Atzkali in Gegenwart von Pyridin bei etwa 120-130' C vornimmt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man für die Über führung der durch alkalische Kondensation erhaltenen Zwischenverbindung in den Kü- penfarbstoff als Oxydationsmittel Natrium- hypochlorit in einer Lösung in verdünnter Natronlauge verwendet. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Über führung der durch alkalische Kondensation erhaltenen Zwischenverbindung in den Kü- penfarbstoff durch Oxydation mit Wasser- stoffsuperoxyd in essigsaurer Lösung vor nimmt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, - dass man die Über führung der durch alkalische Kondensation erhaltenen Zwischenverbindung in den Kü- penfarbstoff durch Erwärmen in 70- bis 75 % iger Schwefelsäure bei etwa 90-100' C durchführt.
CH224364D 1938-07-27 1939-07-14 Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes der Naphthalimidreihe. CH224364A (de)

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