CH230840A - Verfahren zur Darstellung einer Verbindung der Ätiocholansäure-Reihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Verbindung der Ätiocholansäure-Reihe.

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CH230840A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J3/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by one carbon atom
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren     zur    Darstellung einer Verbindung der     Ätiocholausäure-Reihe.       Es wurde     gefunden,        dass    man zu einer  Verbindung der     Ätiocholansäure-Reihe        ge-          laugen        kann,    wenn man den in der Seiten  kette     hefindlichen        ungesättigten        y-Laatonring          eines        l#eriplogenin-3-a.cylates        .oxydativ    auf  spaltet,

       das        Reaktionsprodukt        einer        aJkali-          schen    Behandlung unterwirft, hierauf zwecks       Entfernung        der        tertiären        Hydroxylgruppe    in       14-Stellung    wasserabspaltende     Mittel        ein-          wirken        lässt    und -die entstandene Doppel  bindung hydriert.  



  Die     oxydative        Aufspaltung    des     Lactou-          ringes        kann    z. B. mit     Permang#-anat        oder     Chromsäure, durch     Ozonsierung,    durch     Ein-          wirkung    von Peroxyden,     wie        Benzopers,äure     oder     Wasserstoffsuperoxyd,        vorteilhaft    in Ge  genwart von     Osmiumtetroxyd,    oder durch     B.e-          handlung    mit Wasserstoffsuperoxyd,

   Osmium-  
EMI0001.0046     
  
    tetroxyd, <SEP> oder <SEP> Permanganaten <SEP> und <SEP> angchlie  ssend <SEP> mit
<tb>  Perjo@dsäure, <SEP> oder <SEP> Bl.e!i  tetraacylaten <SEP> erfolgen.
<tb>  



  Nach <SEP> der <SEP> Oxydaüion <SEP> erfolgt <SEP> eine <SEP> aJka  lisiche <SEP> Behandlung, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> mit <SEP> starkem <SEP> Alkali
<tb>  ,oder <SEP> Alkolholat.     
EMI0001.0047     
  
    Darnach <SEP> wird <SEP> die <SEP> tertiäre <SEP> Hydroxyl  gruppe <SEP> in <SEP> 14-,Stellung <SEP> durch <SEP> Einwirkung
<tb>  was@serabs-paltender <SEP> Mittel, <SEP> wie <SEP> z. <SEP> B. <SEP> wä.sserig  alkohalieahar <SEP> Mineralsäure, <SEP> unter <SEP> Bildung
<tb>  einer <SEP> kernungesättigten <SEP> Carbonsäure <SEP> entfernt.
<tb>  



  Durch <SEP> Hydrierung <SEP> führt <SEP> man <SEP> schliesslich
<tb>  ;die <SEP> letztere <SEP> in <SEP> die <SEP> entsprechende <SEP> kerngesät  tigte <SEP> Säure <SEP> über.
<tb>  



  Im <SEP> folgenden <SEP> wird <SEP> ,das: <SEP> beanspruchrte <SEP> Ver  fahren <SEP> durch <SEP> Form:albilder <SEP> erläutert, <SEP> die <SEP> dem
<tb>  heutigen <SEP> Stande <SEP> der <SEP> Erkenntnis <SEP> entsprechen:       
EMI0002.0001     
    Das neue     Verfahrensprodukt    ist eine       Diogy-ätiocholansäure    der Formel     C3oH3301,     die farblose     Kristalle        bildet.    Sie stellt ein  Zwischenprodukt zur     Herstellung        therapeu-          tisch    wertvoller     Verbindungen    dar.  



  <I>Beispiel:</I>  1 Teil     Periplogenin-3-acetat    wird in  Eisessig     suspendiert    und bei     tiefer    Tempe  ratur mit Ozon behandelt. Die Lösung wird  im Vakuum stark eingeengt, das Reaktions  produkt mit     Wasser    in öliger Form gefällt       und    das     Lösungsmittel    abgegossen.

   Den       Rückstand    erhitzt man mit 2 Teilen Kalium  hydroxyd in wenig 50 %     ige:m    Alkohol unter       Ume.chütteln    mehrere     Stunden    im     siedenden            Wasserbade.    Dann wird mit viel Wasser     ver-          dünnt    und die     geringe    Menge neutraler  Reaktionsprodukte     ausgeäthert.    Aus     der     wässerigen Phase erhält man durch     Zusatz     der äquivalenten     Menge        .Säure    eine rohe     Di-       <RTI  

   ID="0002.0032">   oxyätiocholansäuie,    die wegen ihrer Tendenz  zur     Laetonbildung    nicht     gereinigt,        sondern     als     solche        weiter        verarbeitet    wird.

   Durch       Behandlung        dieses    Rohproduktes mit ä     %        iger          methylalkoholischer        Salzsäure        bei    Zimmer  temperatur gelingt es, die     tertiäre        Hydrogyl-          gxuppe    in     14-Stellung        als        Wasser    abzuspal  ten.

   Nun wird mit kalter Lauge und Äther       ,geschüttelt.    Die im Äther gelösten     neutralen          Anteile    unterwirft man nach     Verseifung     mit Lauge     erneut    obiger Behandlung.

       Die              wässerig-alkalischen        Anteile,    die das     carbon-          isaure        Salz        halb    gelöst, halb     emulgiert    ent  halten,     reinigt    man     schliesslich        wie        folgt:          Klan        treibt    ;

  den Äther     aus    der alkalischen       Phase    aus,     fällt    mit Schwefelsäure und     fil-          triert.    Nach Zugabe von ;etwas     Mineralsäure     wird der Rückstand in Äther aufgenommen,       die        ätherische        Lösung    mit wenig Lauge     aus-          ,gezogen,

      die     wässerige    Phase     zentrifub        ert     und     die        überstehende        Lösung    vom fast     farb-          losen        Alkaliualz        abgehebert.    Das     Alkaliralz          zerlegt        man    nach     Emulgierung        in        AetheT     mit     verdünnter        Schwefelsäure,

      trocknet die       Ätherlösung,    dampft sie     ein        und        gewinnt          aus        dem        Rückstand    durch     Umkristallieation     aus Eisessig oder     Acelbon    die     reine,        farblose          Dioxy-äti@ocho,l.ensäure    der     Formel        C2oHso04.          Diese        wird    z.

   B.     mit    Platinoxyd in     Eis-          essig    zur     Dioxy-ätiocholaalssäure    der     Formel          CzoHa204    hydriert,     die    ebenfalls durch     Um-          kristallisation    aus Eisessig oder Aceton     rein          erhalten;        wird.     



  Die     Ozonisserumg    des     Periplogenin-acetats          kann    z. B. auch     durch        Behandeln    mit Ozon       in        einem,        halogenierten          unter        Tiefkühlung        und    die     Aufspaltung        des            Ozonidesdurch        Hydrierung    mit     Wasserstoff     in     Essibesterlösung    vorgenommen werden.

   Es       ist    auch möglich, die     Oxydation    z. B.     mittels          Permanbat    in     Aceton    oder     Chromsäure    in       Eisessig        vorzunehmen.     



       Statt    von     Periplogenin-3-acetat    kann     man     auch von     andezn        3-Estern    des     Periplogenins          aus'gehen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH EMI0003.0104 Verfahren <SEP> zur <SEP> Darstellung <SEP> einer <SEP> Verbin dung <SEP> der <SEP> Athiocholansäure-Reihe, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> Üass <SEP> man <SEP> den <SEP> in <SEP> der <SEP> :Seiten kette <SEP> befindlichen <SEP> ungesättigten <SEP> y-Laoton rin;g <SEP> eines <SEP> Periplagenin-3-aeylates <SEP> oxydativ <tb> aufspaltet, <SEP> das <SEP> Reaktionsprodukt <SEP> einer <SEP> al kalischen <SEP> Behandlung <SEP> unterwirft, <SEP> hierauf <tb> zwecks <SEP> Entfernung <SEP> der <SEP> tertiären <SEP> Hydroxyl ;gruppe <SEP> in:
    <SEP> 14-Sbelluarg <SEP> wasserabspaltende <tb> Mittel <SEP> einwirken <SEP> däss@t <SEP> und <SEP> die <SEP> entstandene <tb> Doppelbindung <SEP> hydriert. <tb> Das <SEP> Verfahrensprodukt <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Dioxy ätioohCd'an'säUre <SEP> der <SEP> Formel <SEP> Czoga204, <SEP> @dde <tb> farblose <SEP> Kristalle <SEP> bildet.
CH230840D 1937-05-05 1937-05-05 Verfahren zur Darstellung einer Verbindung der Ätiocholansäure-Reihe. CH230840A (de)

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