CH249745A - Verfahren zur Herstellung einer neuen Pyrimidinverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer neuen Pyrimidinverbindung.

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CH249745A
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  Verfahren zur Herstellung einer neuen     Pyrimidinverbindung.            Die    Erfindung betrifft ein Verfahren zur       Herstellungvon        2-(p-Chlor-phenylguanidino)-          4    -     diä,thylaminoäthylamino    - 6 -     methyl    -     pyr-          imidin,    welches als chemotherapeutisches       Mittel    und insbesondere als     parasitentötendes          Mittel,    namentlich gegen Malaria erregende  Parasiten, wirksam     ist.     



  Die neue Verbindung, das heisst das     2-(p-          Chlor    -     phenylguanidino)    - 4 -     diäthylamino-          äthylamino-6-methyl-pyrimidin,    wird erfin  dungsgemäss dadurch erhalten, dass     ss-Di-          äthylamino    -     äthylamin    mit 4 - Chlor - 2 -     (p-          chlor        -phenylguanidino)!-    6 -     methyl-pyrimidin     umgesetzt wird.  



  Die     Umsetzung    wird     vorzugsweise    durch  gemeinsames Erhitzen der     Reagenzien,    zweck  mässig in Gegenwart eines     Lösungs-    oder  Verdünnungsmittels, in die Wege geleitet.       Gewünschtenfalls    kann man das     4-Chlor-2-          (p    -,chlor -     phenylguanidino)    - 6 -     methyl    -     pyr-          imidin    oder das     ss-Diäthylamino-äthylamin     in. Form eines Salzes, z. B. als     Hydrochlorid     oder Acetat, verwenden.

   Ausserdem kann die  Reaktion auch in     Gegenwart    eines säure  bindenden Mittels, z. B. von Natrium  hydroxyd, erfolgen.  



  Die Reaktionsteilnehmer werden zweck  mässig in annähernd     stöchiometrischen        Men-          genverhältniGsen    verwendet, obwohl dies  nicht erforderlich ist. Es ist     vorteilhaft,    etwa  1,25     Mol        ss-Diäthylamino-äthylamin    auf ein       Mol    des     Pyrimidinderivates    anzuwenden.     Ge-          wünschtenfalls    kann auch ein reichlicher         Überschuss    an Amin verwendet werden, so  dass dieses zugleich als     Lösungs-        bezw.    Ver  dünnungsmittel wirkt.  



  Das Endprodukt ist eine farblose, in  Wasser spärlich lösliche, kristalline Sub  stanz, welche stark     basisch    ist und mit Mi  neralsäuren und organischen Säuren farblose  Salze bildet. Die Salze mit Mineralsäuren.       beispielsweise    mit     Halogenwasserstoffen,          Schwefelsäure        und    Phosphorsäure, oder mit  niedrigen organischen Säuren, wie Essig-,  Milch-, Weinsäure und niederen     Alkan-          sulfonsäuren    (z. B.     Methansulfonsäure)    sind  wasserlöslich, während die     Salze    mit Säuren  von höherem     Molekulargewicht,    wie z. B.

         M.ethylen-bis-2,3-oxynaphthoesäure    und     Me-          thylen-bis-salicylsäure,    in Wasser weniger  leicht löslich sind.  



       In    den folgenden Beispielen bedeuten die  Teile jeweils     Gewichtsteile.     



  <I>Beispiel 1:</I>  Ein Gemisch von 33,4 Teilen des     Hydro-          chlorids    des     2-(p-Chlor-phenylguanidino)-4-          chlor-6-methyl-pyrimidins    und 12,8 Teilen       ss        -Diäthylamino    -     äthylamin    wird während  1     Stunde    auf 120-130  C erhitzt. Die er  zielte Schmelze wird in 400 Teilen heisser,  verdünnter     Essigsäure    gelöst. Nach dem  Kühlen wird die     Lösung    mit verdünnter Na  tronlauge basisch gemacht.

   Die Base, das  3 -     (p-        Chl.or-phenylguanidino)-6-methyl-4-(ss-          diäthylamino-äthylamino)-pyrimidin,wird    als           Öl    in Freiheit gesetzt, welches beim Stehen  lassen     erstarrt.    Die Base     wird        gesammelt,     mit Wasser gewaschen und im Vakuum über  fester     kaustischer    Soda getrocknet.

   Schliess  lich wird das Produkt aus     Petroläther        (Sdp.     100-120  C)     umkristallisiert,    worauf es  farblose     Prismen    vom     Smp.    154-155  C     (un-          korr.)    bildet.  



  Das     Dihydrochlorid    der Base kann in  Form eines trockenen,     kristallinen    Pulvers  durch Eindampfen einer 1 Äquivalent Base  und 2     Äquivalente    Salzsäure enthaltenden       wässrigen        Lösung    oder durch Zugabe von  2     Äquivalenten        kenz.    Salzsäure zu einer Lö  sung von 1 Äquivalent     Base    in     Aceton    er  halten werden.

       In    der gleichen Weise kann  das     Diacetat    als farblose, kristalline, feste       Substanz    unter     Verwendung    von 2 Äquiva  lenten Essigsäure anstatt Salzsäure erhalten  werden.  



  <I>Beispiel 2:</I>       Ein        Gemisch    von 29,8 Teilen     2-(p-Chlor-          phenylguanidino)    - 4 - chlor - 6     -meithyl    -     pyr-          imidin,    17,4 Teilen     ss-Diäthylamino-äthyl-          amin,    250 Teilen Chlorbenzol     und    200 Teilen       6%ige    Natronlauge wird unter Rühren  während 2     Stunden    unter     Rückflüss    erhitzt.

    Das     Gemisch    wird hierauf     wasserdampf-          destilliert,        um    das     Lösungsmittel    abzu  treiben, wobei das rohe 2--(p-Chlor-phenyl       guanidino)-4-(( & -(liäthyiamino-äthylamino)-6-          methyl-pyrimidin    sich ausscheidet. Dasselbe  wird gesammelt, mit     Wasser    gewaschen, im  Vakuum über     fester        kaustischer    Soda ge  trocknet und schliesslich aus     .Petroläther    um-    kristallisiert. Es ist mit dem nach     Beispiel    1  erhältlichen Produkt identisch.  



  <I>Beispiel 3:</I>       Ein        Gemisch    von 83,4     Teilen    des     Ilydro-          ehlorids    des     2-(p-Chlor-phenylguanidino)-4-          chlor-6-methyl-pyrimidins,    16     Teilen        ss-Di-          äthylamino-äthylamin    und 16 Teilen Eis  essig     wird        zusammen    während 30     Minuten          auf    130  C erhitzt.

   Der so erhaltenen visko  sen     Lösung    gibt man 500 Teile Wasser zu  und erhitzt die     Lösung        zum    Sieden; worauf  unlösliche Nebenprodukte     abfiltriert    werden.  Das Filtrat wird in     einem        -Überschuss    einer  verdünnten Natronlauge eingetragen. Dabei  fällt das rohe 2-(p-Chlor-phenylguanidino)       4-(ss-diäthylamino-äthylamino)-6-methyl-pyr-          imidin    aus.

   Dasselbe     wird        abfiltriert    und       g        o        emäss        den        Angaben        in        den        vorstehenden          Beispielen    gereinigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 2-(p- Chlor - phenylguanidino) - 4 - (ss-diäthylamino- äthylamin.o)-6-methyl-pyrimidin, dadurch ge kennzeichnet, dass ,B-Diäthylamino-äthyl- amin mit 4-Chlor-2-(p-chlor-phenylguan- idino)-6-methyl-pyrimidin umgesetzt wird. Die neue Verbindung bildet farblose Prismen vom Smp. 154-155 C.
    Sie ist: in Wasser spärlich löslich und bildet mit orga nischen und Mineralsäuren Salze, welche leicht löslich sind. Die neue Verbindung ist ein wertvolles Antimalariamittel.
CH249745D 1943-09-29 1945-12-01 Verfahren zur Herstellung einer neuen Pyrimidinverbindung. CH249745A (de)

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GB249745X 1943-09-29
GB241243X 1943-12-24
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GB250744X 1944-07-25

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