CH258298A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Azofarbstoffes.

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CH258298A
CH258298A CH258298DA CH258298A CH 258298 A CH258298 A CH 258298A CH 258298D A CH258298D A CH 258298DA CH 258298 A CH258298 A CH 258298A
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CH
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pyrazolone
mol
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B43/00Preparation of azo dyes from other azo compounds
    • C09B43/12Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups
    • C09B43/136Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups with polyfunctional acylating agents
    • C09B43/14Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups with polyfunctional acylating agents with phosgene or thiophosgene

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden,     d@ass    man einen neuen     Azofarbstoff    erhält,     wenn    man 2     Mol    des       Pyrazolors        .der    Formel  
EMI0001.0008     
    1     Mol        Phosgen    und 2     Mol        diazotie:

  rte        5-Ben-          zoyla.mino-2-aminobenzol-l-karbonsäure    der  art .aufeinander zur Einwirkung bringt, dass  2     Mol    des     Pyrazolonsj    zu einem     H,a.rnetoff-          derivat    vereinigt     werden    und die.     Diazaver-          bindung    in     4-Stellung    des     Pyrazolonkerns     eingreift.  



  Der neue Farbstoff .stellt ein     braungelbes     Pulver dar,     weilches    sich in wässeriger ver  dünnter Sofialösung und in konzentrierter    Schwefelsäure     mit        orangegelber    Farbe     lök     Er färbt Baumwolle und regenerierte Zellu  lose in rotgelben Tönen an, welche durch       Nachbehandeln    mit kupferabgebenden Mit  teln hervorragend wasch-     unid    lichtecht wer  den.  



  <I>Beispiel 1:</I>  45 Teile des     Pyrazolonderivates    der     Foir-          mel     
EMI0001.0034     
    werden in 500 Teilen Wasser und 11 Teilen       Natriumkarbonat    gelöst und durch Einleiten  von     Phosgen    bei einer     Temperatur    von 40  bis 50  in den Harnstoff übergeführt. Nach  dem     Verschwinden    der freien     Aminogruppe     wird der     Harnstoff    abgetrennt.  



  25 Teile     5-Benzoylamino-2-aminobenzol-1-          karbaneäure    werden in etwa 200 Teilen       Wasser,        unter        Zusatz    von 4     Teilen    Natrium-         hydro.xyd,    gelöst. In     diese    Lösung gibt man  7     Teile        Natriumnitrit.    Alsdann     lässt    man  dieses Gemisch in eine     eisgekühlte,    Lösung  von etwa 100 Teilen     Walsee    und 40 Teilen  Salzsäure (d =1,115) einlaufen.

   Nach etwa  2 Stunden ist die     Diazotierung    beendet und       ,die        Ditazoverbindung    zum grössten Teil aus  gefallen. Den     Diazobrei    lässt man     unter     gutem Rühren,     in.        eine        durch    Eis auf     etwe         5  abgekühlte     Lösung,    enthaltend 46,4 Teile  des nach dem 1. Absatz dieses Beispiels er  hältlichen Harnstoffes und 50 Teile Na  triumkarbonat, einlaufen.  



  Man     rührt        bis    zur beendigten Kupplung.  Man     erwärmt    das Gemisch noch auf     etwa     70  auf und fällt den     gebildeten        Disazofarb-          stoff    durch     Zusiatz    von Kochsalz aus. Nach       crem    Erkalten wird der Farbstoff     abge-          nutscht    und getrocknet.  



  <I>Beispiel 2:</I>  25 Teile     5-Benzoylamino-2-aminobenzol-          1-karbonsäurs    werden in etwa. 200     Teilen          Wassier,    unter Zusatz von 4 Teilen     Natrium-          hydrogyd,    gelöst. In diese     Lösung    gibt man  7     Teile        Naüriumn,,trit.    Alsdann lässt man       dieses    Gemisch in eine     eisgekühlte    Lösung  von     etwa    100     Teilen    Wasser und 40 Teilen  Salzsäure (d =<B>1.,115)</B> einlaufen.

   Nach etwa;  2 Stunden     iot    die     Diazotierung    beendigt       und    die     Diazoverbindung    zum grössten Teil       ausgefallen.     



  Der     Diazobrei    wird in eine Lösung, ent  haltend in etwa 500 Teilen Wasser 45,1 Teile  des     Pyrazolons    der     Formel     
EMI0002.0034     
    und     2'5        Teile        Natriumkarbonat,    gegeben.

         Nach.        beendigter    Kupplung wird auf etwa  50      erwärmt    und der     gebildete    Aminoazo-         farbsitoff    durch     Einleiten    von     Phosgen    und  Abstumpfen -der frei werdenden Säure in  den     entsprechenden    Harnstoff     übergeführt.     Wenn in der Reaktionsmasse keine freie       Aminogrurpipa    mehr     festgesteint    werden kann,  wird der     Farbstoff,    nach Zusatz von Koch  salz, nasch dem Abkühlen     abgenutscht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Azofarb.stoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man 2 Mol des Pyrazolons. der Formel EMI0002.0057 1 Mol Phosgen und 2 Mol. dia.zotierte 5-Ben- zoylamino-2-aminobenzol-l-karbonsäure der art aufeinander zur Einwirkung bringt,
    dass 2 Mal des Pyrazolons zu einem Harnstoff- derivat vereinigt werden und die Di.azover- bindung in 4-Stellung des P'yra;zolonkerns eingreift. Der neue Farbstoff stellt ein braungelbes Pulver dar, welches sich in wässeriger ver- dünnter Sodalösung und in konzentrierter Schwefelsäure mit oraugegalber Farbe löst.
    Er färbt Baumwollei und regenerierte Zellu lose in rotgelben Tönen an, welche durch Nachbehandeln mit kupferabgebenden Mit teln hervorragend wasch- und lichtecht wen den.
CH258298D 1942-03-18 1942-03-18 Verfahren zur Herstellung eines neuen Azofarbstoffes. CH258298A (de)

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