CH259122A - Verfahren zur Herstellung des a,B-Di-(6-nitro-benzimidazyl-(2))-äthylens. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung des a,B-Di-(6-nitro-benzimidazyl-(2))-äthylens.Info
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Verfahren zur Herstellung des a, J3-Di-(6-nitro-benzimidazyl-(2)]-äthylens. Es wurde gefunden, dass man zum a,ss-Di- [6-nitro-benzimidazyl-(2)]-äthylen gelangt, wenn man a,ss-Di-[6-nih,ro-benziniidazyl-(2)]- äthan bei erhöhter Temperatur mit dehydrie renden Mitteln behandelt.
Als dehydrierende Mittel kommen bei spielmveise milde Oxydationsmittel in Be tracht. Beispiele dafür sind: Verbindungen des zweiwertigen Quecksilbers, wie, Mercuri- acetat oder Quecksilberoxyd; Kaliumperman ganat oder Braunstein; Kupferoxyd oder Kupfersulfat; Wasserstoffsuperoxyd; Selen dioxyd;
Platinoxyd; insbesondere aber Ferri- salze, wie Ferrisulfa.t, F'errichlorid oder Ka- liumferricyanid; schliesslich oxydierend wir kende organische Verbindungen, wie Nitro- verbindungen, z. B. Nitrobenzol.
Eine weitere Gruppe von dehydrierenden Mitteln bilden die Elemente Selen und Schwefel.
Schliesslich können als dehydrierende Mit tel auch Dehydrierungskataly satoren, z. B. feinverteiltes Nickel, Kupfer, Platin oder Palladium, sei es für sich oder auf Träger aufgebracht, herangezogen werden.
Die geeignetsten Dehydric#rungsmittel sind jedoch milde Oxydationsmittel wie Ferri- su.lfat.
Die Behandlung mit. den dehydrierenden Mitteln erfolgt bei erhöhter Temperatur, z. B. bei 80 bis 300 , vorzugsweise in Gegenwart von Lösungsmitteln für das a,,8-[6-nitro-bexiz- imidazyl-(2)]-ätha.n, z. B unter Zusatz von Eisessig oder verdünnter Mineralsäure. So kann man zum Beispiel das; in Eisessig lös liche Mercuriacetat auf die Lösung des a,ss- Di-[6-nitro-benzimidazyl-(2)]-äthans in Eis essig zur Einwirkung bringen, z.
B. bei 100 bis 150 . Ferrichlorid kann zum Beispiel bei 135 bis 140 zur Einwirkung gebracht wer den, vorteilhaft in Gegenwart von verdünn ter Schwefelsäure.
Das gemäss vorliegendem Verfahren er haltene a,fl-Di-[6-nitro-benzimidazyl-(2)]- äthylen bildet ein stark gelb gefärbtes Pulver und kann als Zv#-ischenprodukt verwendet. werden.
<I>Beispiel 1:</I> Eine Lösung von 3,5 Teilen a,ss-Di-[6-ni- tro-benzimidazyl-(2)]-äthan in 50 Teilen Eis essig wird mit der Lösung von 6,8 Teilen Mercuriacetat in 30 Teilen Eisessig versetzt. Die klare Lösung erhitzt man während 3 Stunden auf 135 bis l40 , wobei nach kur zer Zeit eine gelb gefärbte Fällung eintritt. Hierauf wird der Eisessig im Vakuum ab destilliert und der Rückstand in 75 Teilen Alkohol und 16 Teilen 10 ö iger N atronlauge kurz aufgekocht, wobei das Quecksilber un gelöst bleibt. Man filtriert und destilliert den Alkohol ab.
Den Rückstand nimmt man in Wasser auf, neutralisiert die Aufschlämmung mit. Mineralsäure und filtriert. Das Filtergut wird mit. Nasser gut ausgewaschen und her nach bei 100 getrocknet.
Das so erhaltene a,ss'-Di-[6-nitro-benz- imidazyl'-(2)]-äthyl@en bildet ein stark gelb gefärbtes Pulver. Das vorstehend .als Ausgangsstoff be nützte a,ss-Di- [6-nitro-benzimidazyl-(2)@- äthan kann wie- folgt hergestellt werden: 33 Teile 1-Nitro-3,4-diamino-benzol wer den mit 500 Teilen 40%iger Schwefelsäure verrühr. Dazu fügt man 12 Teile Bernstein säure und erhitzt etwa 24 Stunden unter Rückfluss zum schwachen Sieden.
Hierauf verdünnt man mit Wasser und lässt erkalten. Das abgeschiedene Kondensationsprodukt fil- triert man ab, wäscht es mit Wasser und löst ,es in verdünnter heisser Natronlauge, wobei sich das Natriumsalz in gelben Nadeln ab scheidet. Diese werden abfiltriert, mit Na triumchloridlösung .gewaschen, in verdünnter Natronlauge gelöst, mit Essigsäure gefällt., abfiltriert, mit Wasser gewaschen und ge trocknet.
Das erhaltene a,ss-Di-[6-nitro-benzimid- azyl-(2)]-äthan bildet ein helles Pulver. a s ist in verdünnter Natronlauge mit gelber Farbe und in Eisessig farblos löslich.
<I>Beispiel 2:</I> 3,5 Teile a,ss-Di- [6-nitro-benzimidazyl- (2)]-äthan werden zusammen mit 30 Teilen Wasser, 8,1 Teilen kristallisiertem Ferrichl:o- rid (FeCl3 . 6 H"0) und 3 Teilen konzentrier- tem $2S0,, in einem geschlossenen Gefäss un ter Rühren, 3 Stunden auf 135 bis 140 er hitzt.
Nach dem Erkalten wird das Reaktions gemisch genutscht und das grünlichgelb ge färbte Filtergut mit Wasser ausgewaschen, bis eine Probe mit Ferrocyankalium keine Blaufärbung mehr gibt.
Das getrocknete Filtergut wird gereinigt, indem man es mit einer Mischung von 95 Teilen Alkohol und 12 Teilen 10% iger Na tronlauge rasch aufkocht und vom Ungelösten abfiltriert. Ilierauf neutralisiert man das -\il- trat mit 1'vIineralsäuie, destilliert den Alko hol ab, nimmt den Rückstand in etwas Was ser auf und filtriert. Das mit Wasser ge waschene Filtergut wird getrocknet.
Das so gewonnene a,ss-Di-[6-nitro-benz- imidazyl-(2)]-äLtylen. bildet einstark gelb gefärbtes Pulver.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung des a,ss-Di-[6- nitro -benzimidazyl - (2) ] - äthylens, dadurch gekennzeichnet, da.ss man a,ss-Di-[6-nitro-benz- imidazyl-(2)]-äthan bei erhöhter Temperatur mit dehydrierenden Mitteln behandelt.Das gemäss vorliegendem Verfahren er haltene a,ss-Di- [6-nitro-benzimidazyl-(2)]- äthylen bildet ein stark gelb gefärbtes Pul ver und kann als Zwischenprodukt verwendet werden.. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren. nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die dehydrie- renden Mittel in Gegenwart eines Lösungs mittels für das. a,ss-Di-[6-nitro-benzimidazyl- (2)]-äthan einwirken lässt. 2.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als dehydrie rende Mittel milde Oxydationsmittel verwen det. _ - 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als dehydrie- rende Mittel Ferrisalze benützt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als dehydrie rendes Mittel Ferrichlorid benützt. 5.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Mercuriace- tat in Gegenwart, von Eisessig einwirken lässt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH259122T | 1944-12-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH259122A true CH259122A (de) | 1949-01-15 |
Family
ID=4472965
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH259122D CH259122A (de) | 1944-12-21 | 1944-12-21 | Verfahren zur Herstellung des a,B-Di-(6-nitro-benzimidazyl-(2))-äthylens. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH259122A (de) |
-
1944
- 1944-12-21 CH CH259122D patent/CH259122A/de unknown
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