CH262280A - Verfahren zur Herstellung eines sulfonierten Carbazolderivates der Anthrachinonreihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines sulfonierten Carbazolderivates der Anthrachinonreihe.

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CH262280A
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sulfonated
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carbazole derivative
anthraquinone series
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Ag Sandoz
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Ag Sandoz
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B5/00—Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings
    • C09B5/24—Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings the heterocyclic rings being only condensed with an anthraquinone nucleus in 1-2 or 2-3 position
    • C09B5/26—Carbazoles of the anthracene series

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines sulfonierten     Carbazolderivates    der     Anthrachinonreihe.       In der deutschen Patentschrift Nr. 593867  sind braune Farbstoffe beschrieben, die aus       1-Aeylamino-4-    bzw. -5- bzw.     -8-ss-Naphthyl-          aminoanthrachinonen,    die ausserdem in     2-Stel-          lung    noch substituiert sein können, durch  Behandeln mit sulfonierenden Mitteln ent  stehen.  



  Es wurde nun gefunden, dass man neue,       wasserlösliche,    gelbe bis braune Farbstoffe  erhält, wenn man     1-Acylaminoanthrachinone     der Formel  
EMI0001.0010     
    worin R den Rest eines von     ss-Naphthylamin     verschiedenen zweikernigen aromatischen  Amins bedeutet, mit sulfonierenden Mitteln  behandelt.  



  Die so erhaltenen Farbstoffe unterscheiden  sich von den in der deutschen Patentschrift  Nr. 593867 beschriebenen im allgemeinen  durch     wesentlich    gelbere Nuancen und bes  sere Lichtechtheit.  



  Geeignete zweikernige aromatische Amin  ,     reste,    die in     5-Stellung    des     Anthraehinons     stehen, sind beispielsweise Reste des     a-Naph-          thylamins,    der     Aminodiphenyle,    des     Benzidins,     des     3,3'-Dichlorbenzidins,    der     Tolidine,    des         Dianisidins,    des     Diphenetidins,    der     Benzidin-          3,3'-dioxyessigsäure    usw.  



  Unter sulfonierenden Mitteln sind kon  zentrierte Schwefelsäure,     Schwefelsäuremono-          hyBrat,        Oleum    und     Chlorsulfonsäure    bzw.  deren Gemische zu verstehen.  



  Die     Acylaminoreste    in     1-Stellung    des     An-          thrachinons    können solche     aliphatischer,        ali-          cyclischer    oder aromatischer Natur sein, bei  spielsweise:

       Acetylamino-,        Chloracetylamino-,          Propionylamino-,        Phenylacetylamino-,        Hexa-          hydrobenzoylamino-,        Benzoylamino-,        Halogen-          benzoy        lamino-,        Nitrobenzoylamino-,        Amino-          benzoylamino-,        Methoxybenzoylamino-,        Phtha-          lylamino-,    a- und     f-Naphthoylamino-    usw.  



  Die Ausgangsstoffe werden vorzugsweise  durch Kondensation von     1.5-Aminohalogen-          anthrachinon    mit den gewünschten zweiker  nigen Aminen und darauffolgende     Acylie-          rung    hergestellt oder durch Kondensation von       1-Acy        lamino    - 5 -     halogen    -     anthrachinonen    mit  den gewünschten zweikernigen Aminen, wo  bei gegebenenfalls nochmals     acyliert    wird.  



  Die Reaktion wird bei 0-60  ausgeführt,  und zwar wird vorzugsweise das     1-Acylamino-          5    -     arylaminoanthrachinonderivat    in konzen  trierter Schwefelsäure oder     Schwefelsäure-          monohydrat    unter Rühren, gegebenenfalls un  ter Kühlung gelöst, worauf man bei 0-60   eine Zeitlang     weiterrührt.    In vereinzelten  Fällen ist die Reaktion, bei der ein     Ring-          sehluss    zum     Carbazolderivat    und eine Ein  führung von     Sulfonsäuregruppen    stattfindet,  jetzt bereits beendet.

   Im allgemeinen hinge-      gen ist es nötig, noch     Oleum    oder     Chlorsul-          fonsäure    zuzugeben und bei 0-60      weiter-          ztirühren,    um die     Farbstoffbildung    zu vollen  den. Die gebildeten Farbstoffe     werden    durch  Eingiessen der abgekühlten Reaktionsmassen  in Eis und Wasser oder in Eis und Kochsalz  lösung abgeschieden.

   Nach Filtration werden  die Filterkuchen durch Waschen     mit    ver  dünnter Kochsalzlösung vom grössten Teil der  Schwefelsäure befreit, worauf man das Filter  gut mit     Soda-bis    zur schwach alkalischen Re  aktion     anpastet    und trocknet.

   Man kann auch  die     Filterkuchen    in Wasser bzw. verdünnter       Kochsalzlösung    eintragen,     neutralisieren,    ge  gebenenfalls noch Kochsalz zur vollständigen  Fällung zufügen, filtrieren und     troclmen.    Die  so erhaltenen Farbstoffe färben Wolle, Leder,  Nylon und Naturseide in sehr echten gelben  bis     braunen    Tönen und lösen sich in kon  zentrierter Schwefelsäure mit blauer Farbe.  



  Das vorliegende Patent betrifft ein Ver  fahren zur Herstellung eines neuen sauren  Farbstoffes der     Anthrachinonreihe    und ist  dadurch gekennzeichnet, dass man     1-Benzoyl-          amino    - 5 -     benzoyl-benzidinoanthrachinon    mit  einem     sulfierenden    Mittel behandelt.  



  Im folgenden Beispiel bedeuten Teile Ge  wichtsteile.  



  <I>Beispiel:</I>  5 Teile     1-Benzoylamino-5-benzoylbenzidino-          anthrachinon    (erhalten durch Kondensation  von     1.5-Aminochloranthrachinon    mit     Benzidin     und darauffolgender     Dibenzoylierung    des er-         haltenen    Kondensationsproduktes) werden in  25 bis 30 Teilen     Schwefelsäuremonohydrat    ge  löst und einige Zeit bei Zimmertemperatur  unter Abschluss gerührt. Nach Zugabe von  14 Teilen     Oleum    65 bis 70     %    wird so lange auf  40 bis 55  erwärmt, bis eine Probe in Was  ser löslich geworden ist.

   Nach dem Abkühlen  wird die     Sulfaniermasse    in ein Gemisch von  100 Teilen Eis und 100 Teilen Kochsalz  lösung<B>15%</B> gegossen und filtriert. Nach     3-          bis    4maligem Auswaschen mit 6prozentiger  Kochsalzlösung     wird    der Filterkuchen mit  Soda bis zur schwach alkalischen Reaktion       angepastet    und     getrocknet.    Der erhaltene Farb  stoff ist ein dunkles Pulver, das sich in Was  ser mit gelbbrauner und in konzentrierter  Schwefelsäure mit blauer Farbe löst. Wolle;  Seide, Nylon und Leder werden in schönen,       gelblichbraunen    Tönen von     ausgezeichneten     Echtheitseigenschaften gefärbt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines sulfonier- ten Carbazolderivates der Anthrachinonreihe, dadurch gekennzeichnet, dass man 1-Benzoyl- amino - 5 - benzoylbenzidinoanthrachinon mit einem sulfonierenden Mittel behandelt. Der erhaltene Farbstoff ist ein dunkles Pulver, das sich in Wasser mit gelbbrauner und in konzentrierter Schwefelsäure mit blauer Farbe löst. Wolle, Seide, Nylon und Leder werden in schönen gelbbraunen Tönen von ausgezeichneten Echtheitseigenschaften gefärbt.
    EMI0002.0047 Er <SEP> besitzt <SEP> die <SEP> Formel <tb> 0 <SEP> NH-CO <SEP> -@ <tb> 1I <tb> J <SEP> JJ <tb> -OC-HN- <SEP> - <SEP> -H <tb> II <SEP> (SOSH)$
CH262280D 1947-12-29 1947-12-29 Verfahren zur Herstellung eines sulfonierten Carbazolderivates der Anthrachinonreihe. CH262280A (de)

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