CH276914A - Verfahren zur Herstellung eines direktziehenden Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines direktziehenden Azofarbstoffes.

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CH276914A
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azo dye
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B43/00Preparation of azo dyes from other azo compounds
    • C09B43/12Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups
    • C09B43/136Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups with polyfunctional acylating agents
    • C09B43/14Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups with polyfunctional acylating agents with phosgene or thiophosgene

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Description


      Zitsatzpatexikt        züm    Hauptpatent     Nr.    274243.    Verfahren zur Herstellung eines direktziehenden     Azofarbstoffes.            I#,'s    wurde     -efunden,        dass    man     züi    einem  wertvollen, direktziehenden     Azolarbstoff        ge-          Iang),t,    wenn man 2     Mol    des     Aminomonoazo-          farbstoffes,

      der durch Kupplung einer     Diazo-          verbindung    der bei der     Disulfonierung    von       3-Aminopyren    mittels     konz.    Schwefelsäure  entstehenden     3-Aminopyrendisulfonsäure    mit  <B>1</B>     -Amino-2-methox#,   <B>- 5 -</B>     methylbenzol    erhältlich  ist, mittels     Pliosgen    zum     Ilarnstoffderivat          l#Ondensiert.     



  Der neue Farbstoff bildet ein braunes  Pulver, das sieh in Wasser und verdünnten       Alkalien    mit roter und in     konz.    Schwefelsäure  mit blauer Farbe löst und     Zell.ulosefasern    aus       natriumsulfathaltigem    Bade in lebhaft roten,       vorzüglieh        liehteehten    Tönen färbt.  



  Die zur Herstellung des     Aminomonoazo-          farbstoffes    dienende     3-Aminopyi#endisulion-          säure    wird durch     Sulfonieren    des     3-Amino-          pyrens    mit     konz.    Schwefelsäure erhalten.  Nähere Angaben hierüber und über die     Di-          azotierung    der     3-Aminopyrendisulfonsäure     sind im     1.1.auptpatent    zu finden.  



  Die Kupplung mit dem     1-Amino-9--me-          thoxy-5-metllylbenzol    wird zweckmässig in  schwach saurem     Mediuni    durchgeführt. Es ist  vorteilhaft, die     Diazoverbindung    mit der       Kupplungskomponente    in stärker saurem,       z.    B. mineralsaurem Medium zu vereinigen  und dann die Mineralsäure durch geeignete  Zusätze, wie z. B.     Natriumacetat,        Natriumfor-          niiat    oder     Natriumearbonat,    abzustumpfen, so       dass    das     Kupplungsgemiseh    schwach sauer bis    neutral reagiert.

   Der so erhältliche     Amino-          nionoazofarbstoff    wird mit Vorteil aus dem       Kupplungsgemiseh        ausgesalzen,        abfiltriert    und  als feuchte Paste weiterverwendet.  



  Die Kondensation zum     Harnstoffderivat     kann nach an sich bekannten Methoden vor  genommen werden, z. B. indem man in eine  schwach alkalische Lösung des     Aminomono-          azofarbstoffes    bei leicht erhöhter Temperatur  so lange     Phosgen    einleitet, bis keine     -.NLH1--          gruppenhaltige    Verbindung mehr nachweisbar       ist.     



  <I>Beispiel:</I>  Die feuchte, saure Paste des     Sulionie-          rungsproduktes    ans<B>21,7</B> Teilen     3-Aminopyren     wird in<B>300</B> Teilen Wasser von<B>800</B> gelöst und  nach dem Abkühlen auf<B>300</B> mit Eis versetzt,  bis die Temperatur auf<B>1</B> bis<B>30</B> fällt. Nun gibt  man in Portionen die Lösung von<B>7</B> Teilen       Natriumnitrit    in<B>35</B> Teilen Wasser zu und  erhält eine     DiazoverbindLing,    die sieh zum Teil  ausscheiden kann.

   Dazu gibt man die auf<B>50</B>  gekühlte Lösung von<B>13,7</B> Teilen     1-Amino-2-          methoxy-5-niethylbenzol,    gelöst in 200 Teilen       Wasser        und        15        Teilen        30%iger        Salzsäure.     Nach einiger Zeit wird die Mineralsäure durch  Zugabe von     Natriümaeetat,        Natriumformiat     oder     Natriumearbonat    abgestumpft, so     dass     nur noch schwach saure bis neutrale Reaktion  vorhanden ist.

   Nach einigen Stunden ist die  Bildung des     Aiiiinomonoazofarbstoffes    be  endet. Man erwärmt die     Parbstofflösung    auf  <B>600</B> und bringt durch Zugabe von     Natrium-          ehlorid    (z. B.<B>10</B> Teile pro<B>100</B> Raumteile           Kupplungsgemiseh)    den Farbstoff vollständig  zur     Abseheidung    -und filtriert ihn ab.  



  Die Paste des     Aminoazofarbstoffes    wird in       AO    Teilen Wasser von 400     aufgekoeht,    wobei  <U>sie</U> in Lösung geht und dann mit<B>6</B> Teilen  wasserfreiem     Natriumearbonat    versetzt, wor  auf man     unter.Rühren    bei 400     Phosgen    in  langsamem Tempo einleitet, bis die Lösung  kongosauer reagiert.  



  Die Suspension des Harnstoffes aus dem       Aminoazofarbstoff    wird mit     Natriumearbonat          #ieutralisiert,    und eventuell erneut mit     Phos-          gen    behandelt, bis kein     diazotierbarer        Amino-          azofarbstoff    mehr     naehzuweisen    ist.  



  Aus der neutralen Lösung wird     dureh    Zu  gabe von<B>10</B> bis<B>15</B> Teilen     Natriumehlorid    pro  <B>1.00</B> Raumteile     Reaktionscemiseh    die     Harn-          stoffverbindung        abgesehieden,    dann     abfiltriert     und     getroeknet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Verfahren zur Herstellung eines direkt ziehenden Azofarbstoffes, dadureb gekenn- zeiehnet, dass man 2 --Hol des Aminomonoazo- farbstoffes, der dureli Kupplung einer Diazo- verbindung der bei der Disulfonierung von 3-Aminopyren mittels konz. Sehwefelsäure entstehenden ")
    -Aiiiinopyi-eiidisLil,foiisäure mit 1-Amiiio-2-iiietlio-xv-5-iiietlivibeiizol erhältlieh ist, mittels Phosgen zum Harnstoffderivat kondensiert. Der neue Farbstoff bildet ein braunes Pulver, das sieh in Wasser und verdünnten Alkalien mit roter und in konz. 'Sehwefelsäure mit blauer Farbe löst und Zellulosefasern aus natriiinisuliathalti-em Bade iii lebhaft roten, vorzü,o.;lieli liehteellten Tönen färbt.
CH276914D 1949-05-20 1949-05-20 Verfahren zur Herstellung eines direktziehenden Azofarbstoffes. CH276914A (de)

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