Umlaufseilbahn, insbesondere für Personenbeförderung, mit einem Trag- und einem Zugseil. Als wesentlicher Vorteil eines Umlauf betriebes bei Personenseilbahnen ergibt sieh zufolge der Hintereinanderreihung einer grö sseren Anzahl von kleinen Einzellasten die Zulässigkeit von kleineren Tragseilquer schnitten als bei in einem Punkt konzen trierter Gesamtlast, verbunden mit kleineren Abmessungen der Fundierungen für die Trag seilstützen.
Verglichen mit den schweren Pendel bahnen weist infolgedessen die Umlaufbahn nicht nur wesentlich verbilligte Baukosten auf, sondern ermöglicht auch höhere und von der Bahnlänge völlig unabhängige Förderlei- stungen.
Ein massgebliches Element für die Sicher heit eines Umlaufbetriebes an Zweiseilbahnen sind die Klemmapparate, mittels denen die einzelnen Wagen an das ständig umlaufende Zugseil bei der Abfahrt automatisch ange klemmt bzw. bei der Wagenankunft in der Gegenstation wiederum automatisch gelöst werden.
Alle bis heute bekannten Klemmapparate und sonstigen Einrichtungen für diesen Zweck für die Güter-Zweiseilbahnen weisen jedoch eine viel zu geringe Betriebssicherheit auf, um den Anforderungen an den Perso nenseilbahnen entsprechen zu können.
Diesen Mangel ermöglicht die vorliegende Erfindung bei entsprechender Ausbildung zu beheben, wobei für die bezüglich Betriebs- sicherheit schwachen Punkte zwangläufige Sicherheiten vorgesehen sein können.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Seilbahn, insbesondere eine Personenseilbahn, mit Umlaufbetrieb, und zwar als Zweiseil bahn, mit einem Trag- und einem Zugseil, bei der das stetig umlaufende Zugseil in den Sta tionen automatisch mit der Lasttragvorrich tung gekuppelt wird. Das Wesen der Erfin dung liegt darin, dass unter Federwirkung stehende, zangenartige Klemmbacken eines Klemmapparates, die das Laufwerk der Tragvorrichtung mit dem ständig umlau fenden Zugseil kuppeln, sich seitlich öffnen und die untere Klemmbacke fest, die obere beweglich angeordnet ist.
In der Zeichnung ist von einem Ausfüh rungsbeispiel der Erfindung in Fig. 1 ein Laufwerk mit Gondel und das Trag- und das Zugseil in Vorderansicht und in Fig. 2 in Seitenansicht dargestellt.
Die Fig. 3 bis 13 zeigen Einzelheiten der Umlaufseilbahn.
Fig. 1 zeigt auf dem Tragseil A ein 4rolli- ges Laufwerk L mit Absturzsicherungen a, das zum Unterschied von normalen Güterseil bahnlaufwerken für das eine vorhandene, ste tig umlaufende Zugseil B nicht einen, son dern zwei unabhängig voneinander wirkende Klemmapparate b", b', aufweist. Aus Fig. 2 geht hervor, dass sich die zangenartigen Klemmbacken der beiden Seilklemmapparate b0, b'0 nicht wie üblich oben oder Lugten öff nen, sondern seitlich.
Zwischen den beiden Apparaten erfolgt die Aufhängung der Per sonengondel c.
Das Zusammenklemmen der Klemmbak- ken erfolgt durch mehrere Druckfedern d, das Öffnen und Schliessen wird automatisch durch je eine Rolle e am freien Ende der schwenkbaren Klemmbackenhebel im Zusam menwirken mit einer Kuppelschiene f bewerk stelligt, die an den Kuppelstellen angeordnet ist. Das Durchfahren der Kuppelstellen erfolgt bei der Einkupplung durch Schieben von Hand aus, was durch ein entsprechendes Gefälle der Laufschiene erleichtert sein kann. Die Auskupplungsstelle durchläuft das Laufwerk durch die eigene Schwungkraft.
Fig. 3 zeigt die Formgebung einer zum Abkuppeln des Laufwerkes vom Zugseil B dienenden Kuppelschiene f, die an den An- und Ausläüfen Übergangskurven g zum stoss freien Gange aufweist. Der normale Betrieb spielt sich, :abgesehen von den nachfolgend beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, wie bei einer normalen Umlaufbahn ab, nur mit dem Unterschiede, dass der Seileintritt seit lich erfolgt und statt eines Seilklemmappa rates deren zwei vorhanden sind, von denen jeder in der Lage ist, das Laufwerk mit der Gondel in der grössten Fahrtneigung mit ge nügender Sicherheit zu halten.
In Fig. 4 ist eine Sicherheitseinrichtung zur Kontrolle der richtigen Seillage im Klemmapparat wiedergegeben. Der doppel- armige Hebel h schliesst am kürzeren Ende einen Stromkreis i, der den elektrischen An trieb durch Relais dauernd eingeschaltet hält. Ein solcher Kontrollhebel für die Einkupp- lung befindet sich unmittelbar hinter der Einkuppelstelle in der Fahrtrichtung gesehen (Fig. 4 links).
Ist nun einer der beiden Klemmapparate beim Einkuppeln ohne Seil geblieben, so befindet sich der Hebel mit der Rolle e in einer höheren Stellung als bei rich tiger Kupplung. Er schlägt damit bei der Durchfahrt des Laufwerkes an den Hebel h, der die Bahn durch Stromabschalten des elek trischen Antriebes, verbunden mit Einfallen der elektromagnetischen Lüftungsbremse, still setzt. Sinngemäss ist für die Auskupplung des Zugseils ein entsprechender Kontrollhebel hinter der Auskupplungsstelle in Fahrtrich tung vorgesehen (Fig. 4 rechts).
Würde hier das Seil in einen Klemmapparat des Lauf werkes beim Durchlaufen der Kuppelstelle verbleiben, so befindet sich , die Steuerrolle noch in Klemmstellung; also tiefer als bei aus getretenem Zugseil, und schlägt daher an den Hebel h, wodurch die Bahn ebenso abge schaltet wird.
Zur Vermeidung anderer Betriebsstörun gen, die sich erfahrungsgemäss stets in den Kuppelstellen ereignen, ist eine weitere Si- cherheitseinrichtung, die als elektrischer Seilwächter bezeichnet werden kann, vorge sehen und in den Fig. 5 und 6 veranschau licht.
Sie besteht aus zwei sich unter 90 kreu zenden Gabeln k, die je als zweiarmiger Hebel ausgebildet sind, der am Ende des andern kürzeren Armes durch einen Kontakt 1 den Relaisstromkreis m, zum Antriebsmotor schliesst. An wichtigen Punkten der Zugseil führung in den Stationen befindet sich je ein solches Gabelpaar. Zwecks genauer Einsstel- lung auf verschiedene Öffnungsweiten sind die Gabeln innen winkelförmig ausgebildet und die Hebel längsverschieblich angeordnet.
Wird nun das Zugseil B durch irgendeine Betriebsstörung aus seiner normalen Lage gebracht, so wird die eine oder andere Gabel durch das Seil verdreht und schaltet der da durch unterbrochene Relaiskreis die Bahn ab.
Um den Durchgang des Laufwerks mit der Gondel durch die Kuppelstellen und bei Rollenbatterien auf der Strecke einer zusätz lichen Kontrolle zu unterziehen, ist an diesen Stellen eine weitere Sicherung vorgesehen. Diese Sicherungen bezwecken das Abschalten der Bahn, wenn beim Laufwerkdurchgang irgendeine Verzögerung eintritt, was gleich bedeutend mit einer Betriebsstörung im ab gesicherten Blocke ist.
In Fig. 7 ist eine beispielsweise Aasfüh- rung eines solchen Blockkontrollsystems dargestellt. Eine mit Quecksilber gefüllte Rohrwaage n kann durch zwei getrennte Solenoide o nach rechts und auch nach links (in Fig. 7) gekippt werden. Die entspre chenden Stromkreise werden durch Schleif bügel des Laufwerkes an den Kontakten p vor und (! hinter der Blockstrecke für einen kurzen Moment geschlossen.
Beim Durchlaufen des Laufwerks durch eine Kuppelstelle oder eine Streckenrollen batterie spielt sich nun folgender Vorgang ab: Die Rohrwaage ist zuerst nach rechts ge neigt. Das ankommende Laufwerk schliesst zunächst den Schleifkontakt p, wodurch das linke Solenoid für einen kurzen Moment Strom erhält und die Waage nach links kippt. Dieser Stromkreis im Solenoid hält zwar nicht an, doch verbleibt die Waage in dieser Stel lung, da sie labil (Drehpunkt unten) gela gert ist. Das Quecksilber schliesst über zwei Kontakte<I>r</I> im Rohr<I>n</I> den Stromkreis des Servomotors s, der nun eine Seiltrommel t an treibt, die das Faulgewicht u aufwindet.
Das obere Hubende des Fallgewichtes wird durch einen Schliesskontakt v des Relaisstromkreises zum Antriebsmotor begrenzt.
Bevor aber das Fallgewicht den Kontakt v des Relaiskreises öffnet, kommt das Laufwerk bei zeitgerechtem Durchlauf der Kontroll- strecke am rechten Schleifkontakt q vorbei und schliesst für einen kurzen Moment den Stromkreis im rechten Solenoid. Damit wird der Stromkreis des Motors s wiederum ab geschaltet, ohne dass das Fallgewicht den Kontakt v erreicht hat. Die Bahn wird also nicht abgestellt, und das Laufwerk fährt weiter. Die Waage verbleibt nach Durch laufen des Wagens in der rechtsgeneigten Stellung und ist damit für ein neues Kon- trollspiel bereit.
Käme der Wagen jedoch durch irgend eine Störung zu spät bei Kontakt q an, so ist inzwischen durch das steigende Fallge wicht am obern Kontakt v der Relais stromkreis zum Antriebsmotor unterbrochen worden.
Im ersten normalen Betriebsfalle wird der Servomotor durch Umkippen der Waage nach rechts wiederum stromlos, das Fallge- wicht senkt sich mit verkehrt laufendem Mo tor ab. Im zweiten Falle findet ein Ab schalten des Relaisstromkreises und damit des Antriebsmotors statt.
Für den anstandslosen Gang des Lauf werkes durch Stellen mit Niederhalte-Rollen batterien für Fahrtrichtungsänderung mit nach oben gerichtetem Radius ist eine zusätz liche Sicherheitseinrichtung, in Fig. 8 in Seitenansicht und in Fig. 9 in Stirnansicht dar gestellt, vorgesehen, deren Zweck es ist, den auftretenden, aufwärts wirkenden Zugseil druck, der die Klemmkraft in den Klemm apparaten vermindern würde, zu kompen sieren. Die Steuerrolle e läuft mit der Unter seite an eine bewegliche Druckschiene w, die durch Federkraft nach oben gedrückt wird. Damit erhält die obere Klemmbacke des Klemmapparates jenen zusätzlichen Druck, der durch den Zugseilaufwärtsdruck an den Klemmbacken verlorengeht. Ein einstell barer Anschlag x begrenzt die oberste Lage der Druckschiene w.
In den Stationen bzw. in deren Kuppel stellen, wie auch bei Seiltraggerüsten, besteht mitunter die Notwendigkeit, die Gondel, ins besondere bei ungleicher Belastung, in der vertikalen Seilebene zu führen, um Unfälle jeder Art durch seitliche Neigung der Gon del zu vermeiden. Die Gondel ist deshalb unten mit einem Sporn y versehen, der beim Durchlaufen der erwähnten Stellen zwischen zwei Führungsschienen gleitet, die an diesen Stellen vorgesehen sind.
Fig. 11 zeigt eine Einrichtung zur Kon trolle, dass das Zugseil in richtiger Weise zwischen den Klemmbacken b, b' gefasst wurde.
Neben der beweglichen Klemmbacke b ist am Laufwerkrahmen ein zweiarmiger Hebel b1 gelagert, dessen einer Schenkel so gestellt ist, dass er bei richtig erfasstem Zugseil B aus dem Bereich eines Ausschalters j einer Abstellvorrichtung für den Seilbahnbetrieb verschwenkt ist und an ihm vorbeigeht. Ist das Zugseil jedoch nicht zwischen den Klemmbacken gefasst, so gelangt der Hebel in die strichpunktiert gezeichnete Stellung b'1 und betätigt den Ausschalter ,j, der den Seil bahnbetrieb durch Stromabschaltung stillsetzt.
Eine weitere Erhöhung der Fahrtsicher heit wird durch eine Vorrichtung zum. Prü fen des Vorhandenseins der erforderlichen, rechnerisch festgelegten Klemmkraft der Klemmapparate erzielt. Diese Einrichtung bewirkt, dass ein Laufwerk mit ungenügender Klemmkraft selbsttätig an der Ausfahrt aus einer Kuppelstelle verhindert wird.
Aus Fig. 10 geht die Anordnung des Prüf apparates hervor, der sich in jeder Station befindet. Eine kurvenförmige Druckschiene h, kann sich um die Festpunkte i1, i2 mittels Parallelogrammlenkern in vertikaler Rich tung bewegen. Ein Lenker 1, führt weiter zu dem Gewichtshebel Z., der seinen Drehpunkt in p, hat und ein verstellbares Gewicht g, trägt. Eine Stellschraube o, sichert die Ruhe lage des Hebelwerkes, während ein Seilzug z1-z2 am Ende des Gewichtshebels ange schlossen ist.
In Fig. 10 ist im Eingriff mit der ver tikal beweglichen Druckschiene h, auch die eine Steuerrolle e dargestellt, die am Hebel der beweglichen Klemmbacke b jedes Klemm apparates (Fug. 2) sitzt. Neben der Druck schiene h, ist ein Riegel r, angebracht, der mit einem Anschlag a, (Fug. 2), der am Rah men des Laufwerkes L sitzt, zusammen arbeitet. In den Stationen rollt das Lauf werk in mässigem Gefälle auf der Hänge schiene t" die hier das Tragseil A ersetzt.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Prüfapparates ist nun folgende: Bevor das Laufwerk mit der Gondel die Station verlässt, muss es den Prüfapparat durchfahren. Dabei wird es im Gefälle der Schiene t" wie bereits erwähnt, von Hand aus in die Einkupplungs stelle geschoben, wobei sich die Klemmappa rate im Zusammenwirken mit der nicht ge zeichneten Steuerschiene f langsam öffnen. An jener Stelle, wo ihre Öffnung der Stel lung der Klemmbacken bei gefasstem Seil entspricht, ist der Klemmprüfapparat ange bracht.
Beim Zusammentreffen der Steuer rolle e mit der senkrecht beweglichen Druck schiene h, ergibt sich folgendes Kräftespiel: Die Rolle e übt einen bestimmten Druck nach oben aus, der als Mass für die erforder liche Klemmsicherheit rechnerisch ermittelt wurde. Die Druckschiene h, ist ihrerseits durch das längsbewegliche Gewicht g, auf eine bestimmte Druckkraft eingestellt wor den. Beim Anrollen des Laufwerkes sind die Klemmfedern der Klemmapparate bereits auf den Normaldruck vorbelastet.
Da die Gegen kraft an der Druckschiene nur ganz wenig kleiner eingestellt ist, so wird die Schiene bei Durchfahrt des Laufwerkes angehoben, so dass, da der Anschlag r, mutgehoben wird, der Anschlag a, unter r, durchgeht. Anders jedoch, wenn die Federkraft durch einen Federbruch oder dergleichen zu gering wäre. Die Steuerrolle e ist dann nicht mehr in der Lage, die Schiene h zu heben. Damit bleibt aber auch der Riegel r, in der gezeichneten Lage und blockiert mit dem Anschlag a, des Laufwerkrahmens die Durchfahrt.
Das Ein- und Ausbauen der für den Zweck der Klemmung des Zugseils B erfor derlichen starken Druckschraubenfedern d der Klemmapparate begegnet normalerweise erheblichen Schwierigkeiten.
Beim Ausführungsbeispiel ist gemäss Fig. 12, 13 die Ausbildung der Federnhalter so, dass für den Ein- und Ausbau der Feder deren Zusammenpressung vergrössert und die Federn in diesem gespannten Zustand blok- kiert werden können, wobei die Spannung derselben durch innere Zugkraft aufgenom men wird.
In Fig. 12 sind die Federnhalter in Sei tenansicht, in Fig. 13 in Stirnansicht darge stellt.
Die als Schraubenfedern ausgebildeten Druckfedern<I>d</I> stützen sich im Rahmen<I>L</I> mit den untern Enden über Stützflansche f, gegen dessen Untergurt, während sie mit ihren obern Enden über Sitzflansche f2 ge gen den im Laufwerksrahmen gelagerten He bel wirken, der am Ende des andern Armes als obere Klemmbacke b (Fug. 2) ausgebildet ist, während die untere Klemmbacke b' fest am Rahmen<I>L</I> sitzt. Der obere Stützflansch f2 jeder Feder ist zu einem Bolzen f 3 ver längert, in dem axial ein Muttergewinde ein geschnitten ist.
Der untere Stützflansch f 1, auf den eine den Bolzen f3 übergreifende Führungshülse h2 für die Feder aufgesetzt ist, ist zentral axial durchbohrt. Durch die Bohrung ist ein zentraler Schraubenbolzen s1 eingeführt, der sich mittels eines Bundes f., am Stützflansch stützt und mit seinem Ge winde in das Muttergewinde des Bolzens f 3 eingreift, so dass die Feder mittels des Bol zens im für ihren Ausbau erforderlichen ge spannten Zustand, d. h. die Stützflansche im entsprechenden Abstand gehalten und mit der gespannten Feder ein- und ausgebaut werden können.
Um aber die beiden Feder stützflansche f1 und f2 nicht mit dem schwa chen Schraubenbolzen s1 zusammenspannen zu müssen, so ist oberhalb dem Hebel der Klemmbacke b eine stärkere Druckschraube am Rahmen L vorgesehen, mittels der die Federn im erwähnten Masse zusammenge drückt werden können. Auch beim Einsetzen der Federn wird nach dem Einbringen der entsprechend gespannten Federn diese Stell schraube angezogen, um die Schrauben s1 im entlasteten Zustand leicht lösen. zu können.
Schliesslich kann, um eine wesentliche Erleichterung in der Bergung der Fahrgäste zu erzielen, falls eine länger dauernde Be triebsstörung eintritt, ein Absenken der Tragseiltrümmer, wie auch des Zugseils, so dass sich die auf der Strecke befindlichen Gondeln so weit dem Erdboden nähern, dass eine Bergung mit Leitern oder einfachen Ab seilgeräten leicht durchführbar ist, ermög licht sein. Zum Absenken des Zugseils kann die Zugseilspannscheibe gegen die freie Strecke nachlassbar angeordnet sein, für Ab senken des Tragseils kann eine Spannvor richtung für die beiden Trümmer eine Nach lasswinde, kombiniert mit einem Gewichts kasten, aufweisen, deren beide Spannseile zu einer einfachen Flaschenrolle für die Trag seilabspannung führen.
Mittels der Nachlass winde kann die erforderliche Seillänge nach gelassen werden, damit sich der Seildurch gang in allen Spannweiten entsprechend ver- grössert, und das Tragseil auch wieder ge spannt werden.
Aus Sicherheitsgründen sind die Trag seiltrümmer in der Bergstation vorteilhaft zur Talseite zuerst ansteigend und erst ausser halb der Station in der abfallenden Neigung angeordnet, so dass ein eventuell fehl gekup- peltes Laufwerk nicht zu Tal durchgehen kann.
Für den Betrieb sind Läutewerke vorge sehen, die das erforderliche Zeitintervall der Kupplungsfolge der Gondeln mit dem Zug seil den Wagenschiebern anzeigen. In. der Gegenstation kann das jedmalige Kuppeln einer Gondel durch elektrische Signalüber tragung angezeigt werden.