CH263466A - Umlaufseilbahn, insbesondere für Personenbeförderung, mit einem Trag- und einem Zugseil. - Google Patents

Umlaufseilbahn, insbesondere für Personenbeförderung, mit einem Trag- und einem Zugseil.

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CH263466A
CH263466A CH263466DA CH263466A CH 263466 A CH263466 A CH 263466A CH 263466D A CH263466D A CH 263466DA CH 263466 A CH263466 A CH 263466A
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Wallmannsberger Georg Ing Dr
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Wallmannsberger Georg Ing Dr
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Description


      Umlaufseilbahn,    insbesondere für Personenbeförderung, mit einem     Trag-          und    einem Zugseil.    Als wesentlicher Vorteil eines Umlauf  betriebes bei Personenseilbahnen ergibt sieh  zufolge der Hintereinanderreihung einer grö  sseren Anzahl von kleinen Einzellasten die  Zulässigkeit von kleineren Tragseilquer  schnitten als bei in einem Punkt konzen  trierter     Gesamtlast,    verbunden mit kleineren       Abmessungen    der     Fundierungen    für die Trag  seilstützen.  



  Verglichen mit den schweren Pendel  bahnen weist infolgedessen die Umlaufbahn  nicht nur wesentlich verbilligte Baukosten auf,       sondern    ermöglicht auch höhere und von der  Bahnlänge völlig unabhängige     Förderlei-          stungen.     



  Ein massgebliches Element für die Sicher  heit     eines    Umlaufbetriebes an Zweiseilbahnen  sind die Klemmapparate, mittels denen die  einzelnen Wagen an das ständig umlaufende  Zugseil bei der Abfahrt automatisch ange  klemmt bzw. bei der Wagenankunft in der  Gegenstation wiederum automatisch gelöst  werden.  



  Alle bis heute bekannten Klemmapparate  und     sonstigen    Einrichtungen für     diesen     Zweck für die Güter-Zweiseilbahnen weisen  jedoch eine viel zu geringe Betriebssicherheit  auf, um den Anforderungen an den Perso  nenseilbahnen entsprechen zu können.  



       Diesen    Mangel ermöglicht die vorliegende  Erfindung bei entsprechender Ausbildung zu  beheben, wobei für die bezüglich Betriebs-    sicherheit schwachen Punkte zwangläufige  Sicherheiten     vorgesehen    sein können.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Seilbahn, insbesondere eine Personenseilbahn,  mit Umlaufbetrieb, und zwar als Zweiseil  bahn, mit einem Trag- und einem Zugseil, bei  der das stetig umlaufende Zugseil in den Sta  tionen automatisch mit der Lasttragvorrich  tung gekuppelt wird. Das Wesen der Erfin  dung liegt darin, dass unter Federwirkung  stehende, zangenartige Klemmbacken eines  Klemmapparates, die das Laufwerk der  Tragvorrichtung mit dem ständig umlau  fenden Zugseil kuppeln, sich seitlich öffnen  und die untere     Klemmbacke    fest, die obere  beweglich angeordnet ist.  



  In der Zeichnung ist von einem Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung in Fig. 1 ein  Laufwerk mit Gondel und das Trag- und das  Zugseil in Vorderansicht und in Fig. 2 in       Seitenansicht    dargestellt.  



  Die Fig. 3 bis 13 zeigen Einzelheiten der  Umlaufseilbahn.  



  Fig. 1 zeigt auf dem Tragseil A ein     4rolli-          ges    Laufwerk L mit Absturzsicherungen     a,     das zum     Unterschied    von normalen Güterseil  bahnlaufwerken für das eine vorhandene, ste  tig umlaufende Zugseil B nicht einen, son  dern zwei unabhängig voneinander wirkende  Klemmapparate     b",        b',        aufweist.    Aus     Fig.    2  geht hervor, dass sich die zangenartigen  Klemmbacken der beiden     Seilklemmapparate         b0, b'0 nicht wie üblich oben oder Lugten öff  nen, sondern seitlich.

   Zwischen den beiden  Apparaten erfolgt die     Aufhängung    der Per  sonengondel c.  



  Das Zusammenklemmen der     Klemmbak-          ken    erfolgt durch mehrere Druckfedern d,  das Öffnen     und        Schliessen    wird     automatisch          durch    je eine Rolle     e    am freien Ende der  schwenkbaren Klemmbackenhebel im Zusam  menwirken mit einer Kuppelschiene f bewerk  stelligt, die an den Kuppelstellen angeordnet  ist. Das Durchfahren der Kuppelstellen       erfolgt    bei der     Einkupplung    durch Schieben  von Hand aus, was durch ein entsprechendes  Gefälle der Laufschiene erleichtert sein  kann. Die Auskupplungsstelle durchläuft das  Laufwerk durch die eigene Schwungkraft.  



  Fig. 3 zeigt die Formgebung einer zum       Abkuppeln    des     Laufwerkes    vom Zugseil B  dienenden Kuppelschiene f, die an den     An-          und    Ausläüfen Übergangskurven g zum stoss  freien     Gange    aufweist. Der normale Betrieb  spielt sich, :abgesehen von den nachfolgend  beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, wie  bei einer normalen Umlaufbahn ab, nur     mit     dem Unterschiede, dass der Seileintritt seit  lich erfolgt und statt eines Seilklemmappa  rates deren zwei vorhanden sind, von denen  jeder in der Lage ist, das Laufwerk     mit    der  Gondel in der grössten     Fahrtneigung    mit ge  nügender Sicherheit zu halten.  



  In Fig. 4 ist eine Sicherheitseinrichtung  zur Kontrolle der richtigen     Seillage    im  Klemmapparat     wiedergegeben.    Der     doppel-          armige    Hebel     h        schliesst    am kürzeren Ende       einen    Stromkreis i, der den elektrischen An  trieb durch Relais     dauernd    eingeschaltet hält.  Ein solcher Kontrollhebel für die     Einkupp-          lung    befindet sich     unmittelbar    hinter der  Einkuppelstelle in der Fahrtrichtung gesehen  (Fig. 4 links).

   Ist nun einer der beiden       Klemmapparate    beim     Einkuppeln    ohne Seil  geblieben, so     befindet    sich der Hebel mit der  Rolle e in einer höheren Stellung     als    bei rich  tiger     Kupplung.    Er schlägt damit bei der  Durchfahrt des Laufwerkes an den Hebel h,  der die Bahn durch Stromabschalten des elek  trischen     Antriebes,    verbunden mit Einfallen    der elektromagnetischen Lüftungsbremse, still  setzt. Sinngemäss ist für die Auskupplung des  Zugseils ein entsprechender Kontrollhebel  hinter der Auskupplungsstelle in Fahrtrich  tung vorgesehen (Fig. 4 rechts).

   Würde hier  das Seil in einen Klemmapparat des Lauf  werkes beim Durchlaufen der Kuppelstelle  verbleiben, so befindet sich , die Steuerrolle  noch in     Klemmstellung;    also tiefer     als    bei aus  getretenem Zugseil, und schlägt daher an den  Hebel h,     wodurch    die Bahn ebenso abge  schaltet     wird.     



  Zur     Vermeidung    anderer Betriebsstörun  gen, die sich     erfahrungsgemäss    stets in den  Kuppelstellen ereignen, ist eine weitere     Si-          cherheitseinrichtung,    die     als     elektrischer  Seilwächter  bezeichnet werden kann, vorge  sehen und in den Fig. 5 und 6 veranschau  licht.  



  Sie besteht aus zwei sich unter 90  kreu  zenden Gabeln k, die je als zweiarmiger Hebel       ausgebildet        sind,    der am Ende     des    andern  kürzeren Armes durch einen Kontakt 1 den  Relaisstromkreis     m,    zum Antriebsmotor       schliesst.    An wichtigen Punkten der Zugseil  führung in den Stationen befindet sich je ein  solches Gabelpaar.     Zwecks    genauer     Einsstel-          lung    auf verschiedene Öffnungsweiten sind  die     Gabeln    innen     winkelförmig    ausgebildet  und die Hebel längsverschieblich angeordnet.

    Wird nun das Zugseil B durch irgendeine       Betriebsstörung        aus    seiner normalen Lage  gebracht, so wird die eine oder andere Gabel  durch     das    Seil verdreht und schaltet der da  durch unterbrochene     Relaiskreis    die Bahn ab.  



  Um den     Durchgang    des     Laufwerks    mit der  Gondel durch die     Kuppelstellen    und bei       Rollenbatterien    auf der Strecke einer zusätz  lichen Kontrolle zu unterziehen,     ist    an diesen  Stellen eine weitere Sicherung     vorgesehen.     Diese Sicherungen bezwecken das Abschalten  der Bahn, wenn beim     Laufwerkdurchgang     irgendeine     Verzögerung    eintritt, was gleich  bedeutend mit einer Betriebsstörung im ab  gesicherten Blocke ist.  



  In     Fig.    7 ist eine beispielsweise     Aasfüh-          rung        eines    solchen      Blockkontrollsystems      dargestellt. Eine mit Quecksilber gefüllte      Rohrwaage n kann durch zwei getrennte  Solenoide o nach rechts und auch nach links  (in Fig. 7) gekippt werden. Die entspre  chenden Stromkreise werden durch Schleif  bügel des Laufwerkes an den Kontakten p  vor und     (!    hinter der Blockstrecke für einen  kurzen Moment geschlossen.  



  Beim Durchlaufen des     Laufwerks    durch  eine Kuppelstelle oder eine Streckenrollen  batterie spielt sich nun folgender Vorgang  ab: Die Rohrwaage ist zuerst nach rechts ge  neigt. Das ankommende Laufwerk schliesst  zunächst den Schleifkontakt p, wodurch das  linke Solenoid für einen kurzen Moment  Strom erhält und die Waage nach links kippt.  Dieser Stromkreis im Solenoid hält zwar nicht  an, doch verbleibt die Waage in dieser Stel  lung, da sie labil (Drehpunkt unten) gela  gert ist. Das     Quecksilber    schliesst über zwei  Kontakte<I>r</I> im Rohr<I>n</I> den Stromkreis des       Servomotors    s, der nun eine Seiltrommel t an  treibt, die das     Faulgewicht        u    aufwindet.

   Das  obere Hubende     des    Fallgewichtes wird durch  einen Schliesskontakt v des Relaisstromkreises  zum Antriebsmotor begrenzt.  



  Bevor aber das Fallgewicht den Kontakt v  des Relaiskreises öffnet, kommt das Laufwerk  bei zeitgerechtem Durchlauf der     Kontroll-          strecke    am rechten Schleifkontakt q vorbei  und schliesst für einen kurzen Moment den  Stromkreis im rechten Solenoid. Damit wird  der Stromkreis des Motors s wiederum ab  geschaltet, ohne dass das Fallgewicht den  Kontakt v erreicht hat. Die Bahn wird also  nicht abgestellt, und das Laufwerk fährt  weiter. Die Waage verbleibt nach Durch  laufen des Wagens in der rechtsgeneigten  Stellung und ist damit für ein neues     Kon-          trollspiel    bereit.  



  Käme der Wagen jedoch durch irgend  eine Störung zu spät bei Kontakt     q    an, so  ist inzwischen durch das steigende Fallge  wicht am obern Kontakt v der Relais  stromkreis zum Antriebsmotor unterbrochen  worden.  



  Im ersten normalen Betriebsfalle wird der  Servomotor durch     Umkippen    der Waage  nach rechts wiederum stromlos, das Fallge-    wicht senkt sich mit verkehrt laufendem Mo  tor ab. Im zweiten Falle findet ein Ab  schalten des Relaisstromkreises und damit  des Antriebsmotors statt.  



  Für den anstandslosen Gang des Lauf  werkes durch Stellen mit Niederhalte-Rollen  batterien für Fahrtrichtungsänderung mit  nach oben gerichtetem Radius ist eine zusätz  liche Sicherheitseinrichtung, in Fig. 8 in  Seitenansicht und in Fig. 9 in Stirnansicht dar  gestellt, vorgesehen, deren Zweck es ist, den  auftretenden, aufwärts wirkenden Zugseil  druck, der die Klemmkraft in den Klemm  apparaten vermindern würde, zu kompen  sieren. Die Steuerrolle e läuft mit der Unter  seite an eine bewegliche Druckschiene w, die  durch Federkraft nach oben gedrückt wird.  Damit erhält die obere Klemmbacke des  Klemmapparates jenen zusätzlichen Druck,  der durch den Zugseilaufwärtsdruck an den  Klemmbacken verlorengeht. Ein einstell  barer Anschlag x begrenzt die oberste Lage  der Druckschiene w.  



  In den Stationen bzw. in deren Kuppel  stellen, wie auch bei Seiltraggerüsten, besteht  mitunter die Notwendigkeit, die Gondel, ins  besondere bei ungleicher Belastung, in der  vertikalen Seilebene zu führen, um Unfälle  jeder Art durch seitliche Neigung der Gon  del zu vermeiden. Die Gondel ist deshalb  unten mit einem Sporn     y    versehen, der beim  Durchlaufen der erwähnten Stellen zwischen  zwei Führungsschienen gleitet, die an diesen  Stellen vorgesehen sind.  



  Fig. 11 zeigt eine Einrichtung zur Kon  trolle, dass das Zugseil in richtiger Weise  zwischen den Klemmbacken b, b' gefasst  wurde.  



  Neben der beweglichen Klemmbacke b ist  am Laufwerkrahmen ein zweiarmiger Hebel       b1    gelagert, dessen einer Schenkel so gestellt  ist, dass er bei richtig erfasstem Zugseil B  aus dem Bereich eines Ausschalters     j    einer       Abstellvorrichtung    für den     Seilbahnbetrieb          verschwenkt    ist und an ihm vorbeigeht. Ist  das Zugseil jedoch nicht zwischen den  Klemmbacken gefasst, so gelangt der Hebel  in die strichpunktiert gezeichnete Stellung     b'1         und betätigt den Ausschalter ,j, der den Seil  bahnbetrieb durch Stromabschaltung stillsetzt.  



  Eine weitere     Erhöhung    der Fahrtsicher  heit wird durch eine Vorrichtung zum. Prü  fen     des        Vorhandenseins    der erforderlichen,       rechnerisch    festgelegten Klemmkraft der  Klemmapparate erzielt. Diese     Einrichtung     bewirkt, dass ein     Laufwerk    mit     ungenügender          Klemmkraft    selbsttätig an der Ausfahrt aus  einer Kuppelstelle verhindert wird.  



  Aus Fig. 10 geht die Anordnung des Prüf  apparates hervor, der sich in jeder Station       befindet.    Eine kurvenförmige Druckschiene  h, kann sich um die Festpunkte i1, i2 mittels  Parallelogrammlenkern in vertikaler Rich  tung bewegen. Ein     Lenker        1,    führt weiter zu  dem     Gewichtshebel    Z., der seinen Drehpunkt  in     p,    hat und ein verstellbares Gewicht     g,     trägt. Eine Stellschraube     o,    sichert die Ruhe  lage des Hebelwerkes, während ein     Seilzug     z1-z2 am Ende des Gewichtshebels ange  schlossen ist.  



  In Fig. 10 ist im Eingriff mit der ver  tikal beweglichen Druckschiene     h,    auch die  eine Steuerrolle e dargestellt, die am Hebel  der     beweglichen        Klemmbacke    b jedes Klemm  apparates (Fug. 2) sitzt. Neben der Druck  schiene     h,    ist ein Riegel     r,    angebracht, der       mit    einem Anschlag     a,    (Fug. 2), der am Rah  men des     Laufwerkes    L sitzt, zusammen  arbeitet. In den Stationen rollt das Lauf  werk in mässigem Gefälle     auf    der Hänge  schiene     t"    die hier das Tragseil A ersetzt.  



  Die Wirkungsweise des beschriebenen  Prüfapparates ist nun folgende: Bevor das       Laufwerk    mit der Gondel die Station verlässt,       muss    es den     Prüfapparat    durchfahren. Dabei  wird es im Gefälle der Schiene     t"    wie bereits  erwähnt, von Hand aus in die Einkupplungs  stelle geschoben, wobei sich die Klemmappa  rate im Zusammenwirken mit der nicht ge  zeichneten Steuerschiene f langsam öffnen.  An jener Stelle, wo ihre Öffnung der Stel  lung der Klemmbacken bei gefasstem Seil  entspricht, ist der Klemmprüfapparat ange  bracht.

   Beim Zusammentreffen der Steuer  rolle e mit der     senkrecht    beweglichen Druck  schiene     h,    ergibt sich folgendes Kräftespiel:    Die Rolle e übt einen bestimmten Druck  nach oben aus, der als Mass für die erforder  liche Klemmsicherheit rechnerisch ermittelt  wurde. Die Druckschiene     h,    ist ihrerseits  durch das längsbewegliche Gewicht     g,    auf  eine bestimmte Druckkraft eingestellt wor  den. Beim Anrollen des Laufwerkes sind die       Klemmfedern    der     Klemmapparate    bereits auf  den Normaldruck vorbelastet.

   Da die Gegen  kraft an der Druckschiene nur ganz wenig  kleiner eingestellt ist, so     wird    die Schiene bei  Durchfahrt des Laufwerkes angehoben, so  dass, da der Anschlag     r,        mutgehoben    wird,  der Anschlag     a,    unter     r,    durchgeht. Anders  jedoch, wenn die Federkraft durch einen  Federbruch oder dergleichen zu gering wäre.  Die Steuerrolle e ist dann nicht mehr in der  Lage, die Schiene h zu heben. Damit bleibt  aber auch der Riegel     r,    in der gezeichneten  Lage und blockiert mit dem Anschlag     a,    des  Laufwerkrahmens die Durchfahrt.  



  Das Ein- und Ausbauen der für den  Zweck der Klemmung des Zugseils B erfor  derlichen starken Druckschraubenfedern d  der Klemmapparate begegnet normalerweise  erheblichen Schwierigkeiten.  



  Beim     Ausführungsbeispiel    ist gemäss       Fig.    12, 13 die Ausbildung der     Federnhalter     so, dass für den Ein- und Ausbau der Feder  deren Zusammenpressung vergrössert und die  Federn     in    diesem gespannten Zustand     blok-          kiert    werden können, wobei die Spannung  derselben durch innere Zugkraft aufgenom  men wird.  



  In     Fig.    12 sind die     Federnhalter    in Sei  tenansicht, in     Fig.    13 in Stirnansicht darge  stellt.  



  Die als Schraubenfedern ausgebildeten  Druckfedern<I>d</I> stützen sich im Rahmen<I>L</I>  mit den untern Enden über Stützflansche     f,     gegen dessen Untergurt, während sie mit  ihren obern Enden über Sitzflansche     f2    ge  gen den im     Laufwerksrahmen    gelagerten He  bel wirken, der am Ende des andern Armes  als obere Klemmbacke     b    (Fug. 2) ausgebildet  ist, während die untere Klemmbacke b' fest  am Rahmen<I>L</I> sitzt. Der obere Stützflansch     f2         jeder Feder ist zu einem Bolzen f 3 ver  längert, in dem axial ein Muttergewinde ein  geschnitten ist.

   Der untere Stützflansch f 1,  auf den eine den Bolzen     f3    übergreifende  Führungshülse h2 für die Feder aufgesetzt  ist, ist zentral axial durchbohrt. Durch die  Bohrung ist ein zentraler Schraubenbolzen s1  eingeführt, der sich mittels eines Bundes     f.,     am Stützflansch stützt und mit seinem Ge  winde in das Muttergewinde des Bolzens f 3  eingreift, so dass die Feder mittels des Bol  zens im für ihren Ausbau erforderlichen ge  spannten Zustand, d. h. die Stützflansche im  entsprechenden Abstand gehalten und mit  der gespannten Feder ein- und ausgebaut  werden können.

   Um aber die beiden Feder  stützflansche f1 und f2 nicht mit dem schwa  chen Schraubenbolzen s1 zusammenspannen  zu müssen, so ist oberhalb dem Hebel der  Klemmbacke b eine stärkere Druckschraube  am Rahmen L vorgesehen, mittels der die  Federn im erwähnten Masse zusammenge  drückt werden können. Auch beim Einsetzen  der Federn wird nach dem Einbringen der  entsprechend gespannten Federn diese Stell  schraube angezogen, um die Schrauben s1 im  entlasteten Zustand leicht lösen. zu können.  



  Schliesslich kann, um eine wesentliche  Erleichterung in der Bergung der Fahrgäste  zu erzielen, falls eine länger dauernde Be  triebsstörung eintritt, ein Absenken der  Tragseiltrümmer, wie auch des Zugseils, so  dass sich die auf der Strecke befindlichen  Gondeln so weit dem Erdboden nähern, dass  eine Bergung mit Leitern oder einfachen Ab  seilgeräten leicht durchführbar ist, ermög  licht sein. Zum Absenken des Zugseils kann  die Zugseilspannscheibe gegen die freie  Strecke nachlassbar angeordnet sein, für Ab  senken des Tragseils kann eine Spannvor  richtung für die beiden Trümmer eine Nach  lasswinde, kombiniert mit einem Gewichts  kasten, aufweisen, deren beide Spannseile zu  einer einfachen Flaschenrolle für die Trag  seilabspannung führen.

   Mittels der Nachlass  winde kann die erforderliche Seillänge nach  gelassen werden, damit sich der Seildurch  gang in allen Spannweiten entsprechend ver-    grössert, und das Tragseil auch wieder ge  spannt werden.  



  Aus Sicherheitsgründen sind die Trag  seiltrümmer in der Bergstation vorteilhaft zur  Talseite zuerst ansteigend und erst ausser  halb der Station in der abfallenden Neigung  angeordnet, so dass ein eventuell fehl     gekup-          peltes    Laufwerk nicht zu Tal durchgehen  kann.  



  Für den Betrieb sind Läutewerke vorge  sehen, die das erforderliche Zeitintervall der  Kupplungsfolge der Gondeln mit dem Zug  seil den Wagenschiebern anzeigen. In. der  Gegenstation kann das jedmalige Kuppeln  einer Gondel durch elektrische Signalüber  tragung angezeigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Umlaufseilbahn mit einem Trag- und einem Zugseil, bei der das stetig umlau-. (ende Zugseil in den Stationen automatisch mit der Lasttragvorrichtung gekuppelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass unter Feder wirkung stehende, zangenartige Klemm backen eines Klemmapparates für die Kupp lung des Laufwerkes der Tragvorrichtung mit dem Zugseil sich seitlich öffnen und die untere Klemmbacke fest, die obere beweg lich angeordnet ist. UNTERANSPRü CHE 1. Umlaufseilbahn nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei unabhän gig voneinander wirkende Klemmapparate vorgesehen sind, von denen jeder für sich fähig ist, das Laufwerk einer Gondel mit der geforderten Sicherheit mit dem Zugseil züz kuppeln. 2.
    Umlaufseilbahn nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass am freien Ende des schwenkbaren Klemmbackenhebels jedes Apparates eine Rolle (e) vorgesehen ist, die an den Kuppel stellen im Zusammenwirken mit einer Steuer schiene das Öffnen und Schliessen der Klemmbacken bewirkt. 3.
    Umlaufseilbahn nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, gekenn- zeichnet durch einen elektrischen Schalter (h), im Fahrtsinne hinter der Einkuppel- stelle befindlich, der im Falle des Nichterfas- sens des Zugseils durch einen Klemmappa rat beim Ausfahren des Laufwerkes von der in. diesem Falle höher als bei richtiger Kupp- li-uig stehenden Rolle (e) des Klemmbacken hebels betätigt wird und dabei den Seilbahn antrieb abstellt und eine Bremseinrichtung wirksam macht. 4.
    Umlaufseilbahn nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, gekenn zeichnet durch einen zweiarmigen Hebel in solcher relativer Anordnung zum Zugseil, dass er von dem richtig zwischen den Klemmbacken gefassten Zugseil derart ver- schwenkt wird, dass ein elektrischer. Aus schalter, der bei nicht richtiger Kupplung gekippt würde, nicht betätigt werden kann (Fig. 11).
    5. Umlaufseilbahn nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1. bis 3, gekenn zeichnet durch ein elektrisches Schaltorgan, im Fahrtsinne hinter der Auskupplungsstelle befindlich, das im Falle eines Nichtaustrittes des Zugseils aus einem Klemmapparat des die Kuppelstelle durchlaufenden Laufwerks von der in diesem Falle tiefer als bei ausgetre tenem Zugseil stehenden Rolle (e) des Klemmbackenhebels verstellt wird und dabei über einen Relaisstromkreis die Bahn abstellt.
    6. Umlaufseilbahn nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugseil umfassende Gabelhebel (k) bei Ein- und Auskuppel stellen angeordnet sind, tun dort bei jedem Abweichen der Lage des Zugseils aus der Normallage die Bahn auf elektrischem Wege abzuschalten. ^r .
    Umlaufseilbahn nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, gekenn zeichnet durch elektrische Blockkontroll systeme an den Kuppelstellen und an Strek- kenrollenbatterien, bestehend aus einer auf Zeit wirkenden elektrischen Abschaltevorrich tung für die Seilbahn, die vom ankommenden Laufwerk ausgelöst und bei zeitgerechtem Durchgang des Laufwerkes durch die Kon- trollstelle am Ende derselben vom Laufwerk wieder zurückgeschaltet und damit unwirk sam gemacht wird.
    B. Umlaufseilbahn nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, gekenn zeichnet durch eine federbelastete Druck schiene bei Niederhalte-Rollenbatterien, für die Rolle des Klemmbackenhebels, um beim Durchfahren der Rollenbatterie dem auftre tenden, aufwärts wirkenden Zugseildruck, der eine Verminderung der Klemmkraft der Klemmapparate hervorriefe, entgegen-, zuwirken. 9.
    Umlaufseilbahn nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, gekenn zeichnet durch eine Prüfeinrichtung für die Federkraft der Klemmapparate, mit einem, Hebelsystem mit Gewichtskörper, das mit vorbestiinmbarer Kraft eine senkrecht beweg liche Druekschiene belastet, die durch die Rollen (e) der Klemmapparate des durch laufenden Laufwerkes beim Vorliegen der, erforderlichen Klemmkraft angehoben wird, während bei ungenügender Klemmkraft die Durchfahrt durch einen mit dem Hebelsystem verbundenen, mit der Druckschiene verstell baren Anschlag versperrt wird.
    10. Umlaufseilbahn nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung von Störungen in den Kuppelstellen und bei Seil traggerüsten an diesen Stellen Führungen und unten an der - Gondel ein mit den Füh rungen zusammenarbeitender Sporn vorge sehen sind, um die Durchfahrt der Gondel zu sichern.
    11. Umlaufseilbahn, nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmapparate für das Zugseil Druckfedern aufweisen, in die je eine mit einem Stützflansch für das eine Federende versehene Hülse eingebaut ist, in die ein mit einem Stützflansch für das an dere Federende versehener Bolzen eingreift, wobei eine die Hülse mit dem Bolzen ver bindende Zugschraube, die sich am durch bohrten, der beweglichen Klemmbacke gegen überliegenden Stützflansch abstützt, die Fe- der in einem für das Ausbauen bzw.
    Ein setzen gespannten Zustand zu halten ge stattet. 12. Umlaufseilbahn nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine über der Feder batterie jedes Klemmapparates angeordnete verstellbare Druckschraube das Zusammen pressen der Federn auf die erwähnte Span nung gestattet, um das Blockieren der Stützflansche mittels der Zugschraube im die Entnahme der Federn im gespannten Zu stande ermöglichenden Abstand ausführen :u können. 13. Umlaufseilbahn nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugseilspannscheibe gegen die freie Strecke hin nachlassbar an geordnet ist, um ein Seilabsenken für Ber gungsfälle zu ermöglichen. 14.
    Umlaufseilbahn nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 13, gekenn zeichnet durch eine Spannvorrichtung für die Tragseiltrümmer, die ein Nachlassen des Seils ermöglicht, um für den Fall einer Bergung den Seildurchgang, um leichter an die Gondel heranzukommen, vergrössern zu können. 15. Umlaufseilbahn nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 14, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Winde vorgesehen ist, mittels der die Tragseiltrümmer über beweg liche Zwischenrollen spannbar und nachlass- bar sind. 16. Umlaufseilbahn nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bergstation das Tragseil zur Talseite zuerst ansteigend ver läuft und erst ausserhalb der Bergstation in die abfallende Fahrtneigung übergeht. 17.
    Umlaufseilbahn nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Gon deln vorgesehen ist und ein Läutewerk die Intervalle für das Kuppeln der Gondeln mit dem Zugseil anzeigt, wobei das jedmalige Kuppeln einer Gondel der Gegenstation avi siert wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2476580A1 (fr) * 1980-02-21 1981-08-28 Cytec France Embrayage de charge isolee sur convoyeur
CN116834779A (zh) * 2023-05-19 2023-10-03 广西华锡集团股份有限公司 一种双支承抱索器压板装置

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