CH263534A - Verfahren zur Herstellung eines Disazofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Disazofarbstoffes.

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CH263534A
CH263534A CH263534DA CH263534A CH 263534 A CH263534 A CH 263534A CH 263534D A CH263534D A CH 263534DA CH 263534 A CH263534 A CH 263534A
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acid
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sulfonic acid
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methylanilide
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Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B31/00Disazo and polyazo dyes of the type A->B->C, A->B->C->D, or the like, prepared by diazotising and coupling
    • C09B31/02Disazo dyes
    • C09B31/04Disazo dyes from a coupling component "C" containing a directive amino group
    • C09B31/053Amino naphthalenes
    • C09B31/057Amino naphthalenes containing acid groups, e.g. —CO2H, —SO3H, —PO3H2, —OSO3H, —OPO2H2; Salts thereof

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Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent     Nr.    259444.    Verfahren zur Herstellung eines     Disazofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  wertvollen     Disazofarbstoff    gelangt, wenn man  die     Diazoverbindung    des     3lonoazofarbstoffes     der Formel  
EMI0001.0007     
    worin die     Sulfonsäuregruppe    dieselbe Stellung  einnimmt wie die     Sulfonsäuregruppe    in der  durch     Sulfonierung    von     3-Nitrobenzol-sulfon-          säure-(1)

  -N-methylatiilid    erhältlichen     3-Nitro-          benzol        -sulfonsäure-(1)    -     [N-methylanilid-sul-          fonsäure],    mit     1-Phenylaminonaplithalin-8-sul-          fonsäure    vereinigt.  



  Der neue Farbstoff stellt, in trockenem Zu  stand ein dunkelblaues Pulver dar, das sich in  heissem Wasser mit     rötlichblauer    Farbe löst  und Wolle aus essigsaurem Bade in marine  blauen Tönen färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende     Monoazo-          farbstoff    der     obenstehenden    Formel kann in  an sich bekannter Weise hergestellt werden,  indem man zum Beispiel     diazotierte        3-Amino-          benzol-sulfonsäure-(1)    -     [N-methylanilid-sul-          fonsäure]    mit     1-Aminonaphthalin    vereinigt.  



       3-Aminob        enzol    -     sulfonsäure-    (1) - [     N-methyl-          anilid-sulfonsäLtre1    kann ebenfalls nach an sich  bekannten Methoden hergestellt werden, indem  man zum Beispiel     3-Nitrobenzol-l-sulfonsäure-          chlorid    mit     N-Methylanilin        umsetzt,    das ent  standene 3-Nitrobenzol-sulfonsäure-(1)-N-me-         thylanilid    sulfoniert und hierauf die Nitro  gruppe zur     Aminogruppe    reduziert.  



  Die     Diazotierung    des als Ausgangsstoff  dienenden     Monoazofarbstoffes    der     obenstehen-          den    Formel kann zum Beispiel so erfolgen,  dass man eine schwach alkalisch reagierende  Lösung des     Monoazofarbstoffes    zuerst mit  einem     Cberschuss    an     Nitriumnitritlösung,     hierauf mit einem     überschuss    an Mineralsäure,  z. B. Salzsäure, versetzt und die entstandene,  schwer lösliche     Diazoazoverbindung    durch  Filtration isoliert.  



  Die Kupplung der     Diazoazoverbindung    mit.  der     1-Phenylaminonaphthalin-8-sttlfonsäure     geschieht. vorzugsweise in saurem, z. B. essig  saurem Medium.  



       Beispiel:     6,8 Teile     3-Amino-benzolsulfonsäure-(1)-          [N-methylanilid-X-sulfonsäure]    werden in 50  Teilen Wasser durch Zusatz von 0,8 Teilen       Natriumhydroxyd    gelöst und mit 1,4 Teilen       Natriumnitrit    versetzt. Nach Zugabe von 30  Teilen Eis werden 10 Teile     konz.    Salzsäure  eingestürzt. Die entstehende weisse Suspension  der     Diazoverbindung    wird wie üblich mit  3 Teilen     1-Aminonaphthalin    gekuppelt, wor  auf der rotviolette Farbstoff abgesaugt und  mit verdünnter Salzsäure gewaschen wird.

    Hierauf wird er in 100 Teilen Wasser suspen  diert und durch Zusatz von     Natriumhydroxyd     gelöst. Die schwach alkalische Lösung wird mit.  2 Teilen     Natriumnitrit    versetzt und durch  Einstürzen von 10 Teilen     konz.    Salzsäure di  anotiert. Die braune     Diazoverbindung    wird           isoliert,    mit verdünnter Salzsäure gewaschen  und     mit    50 Teilen Wasser     angeschlämmt.     6 Teile     1-Phenylaminonaphthalin-8-sulfon-          säure    werden in 40 Teilen Wasser mit der be  rechneten Menge     Natriumhydroxyd    gelöst.

    Die schwach     alkalische    Lösung wird durch  Zusatz von wenig Essigsäure schwach ange  säuert, mit 4 Teilen     kristallisiertem    Natrium  acetat versetzt und hierauf unter Kühlung  mit obiger     Diazosuspension        vermischt.    Nach       einigen        Stunden    ist die Kupplung vollständig.

    Aus der nach     Neutralisieren    mit     Natriumcar-          bonat    entstehenden tiefblauen Lösung wird  der Farbstoff bei 700 durch Zugabe von Na  triumchlorid     ausgefällt.    Er wird abgesaugt,  mit verdünnter     Natriumchloridlösung    ge  waschen     und        getrocknet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Disazo- farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man die Diazoverbindung des Monoazofarbst,offes der Formel EMI0002.0024 worin die SuUonsäuregruppe dieselbe Stel lung einnimmt wie die Sulfonsäuregruppe in der durch Sulfonierung von 3-Nitrobenzolsul- fonsäure-(1)-N-methylanilid erhältlichen 3-Ni- trobenzol-sulfonsäure- (1)
    - [N-methylanilid-sul- fonsäure], mit 1-Phenylaminonaphthalin-8- siilfonsäure vereinigt. Der neue Farbstoff stellt in trockenem Zustand ein dunkelblaues Pulver dar, das sich in Wasser mit rötlichblauer Farbe löst und Wolle aus essigsaurem Bade in marineblauen Tönen färbt.
CH263534D 1946-01-31 1946-01-31 Verfahren zur Herstellung eines Disazofarbstoffes. CH263534A (de)

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