CH265400A - Verfahren zur Herstellung des Äthylenglykol-acrylsäure-stearinsäureesters. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des Äthylenglykol-acrylsäure-stearinsäureesters.

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CH265400A
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ethylene glycol
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acrylic acid
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11CFATTY ACIDS FROM FATS, OILS OR WAXES; CANDLES; FATS, OILS OR FATTY ACIDS BY CHEMICAL MODIFICATION OF FATS, OILS, OR FATTY ACIDS OBTAINED THEREFROM
    • C11C3/00Fats, oils, or fatty acids by chemical modification of fats, oils, or fatty acids obtained therefrom
    • C11C3/04Fats, oils, or fatty acids by chemical modification of fats, oils, or fatty acids obtained therefrom by esterification of fats or fatty oils
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C69/00Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C69/52Esters of acyclic unsaturated carboxylic acids having the esterified carboxyl group bound to an acyclic carbon atom
    • C07C69/533Monocarboxylic acid esters having only one carbon-to-carbon double bond
    • C07C69/54Acrylic acid esters; Methacrylic acid esters

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Description


  Verfahren zur Herstellung des     Äthylenglykol-aerylsäure-stearinsäureesters.       Es wurde gefunden, dass man den     Äthylen-          glykol-acrylsäure-stearinsäureester    herstellen  kann, wenn man     Äthylenglykolmonostearin-          säureester    unter Zusatz einer Säure in Gegen  wart von     Nickelcarbonyl    mit Acetylen behan  delt.  



  Die Herstellung kann in der Weise vor  genommen werden, dass man die Reaktions  komponenten bei Raumtemperatur oder bei  erhöhter Temperatur miteinander mischt. Die       Umsetzung    kann unter Atmosphärendruck  oder gegebenenfalls in einem Druckgefäss  unter schwachem     Cberdruck    bei Raumtem  peratur oder bei mässig erhöhter Temperatur,  z. B. bei 30 bis 80  C, vorgenommen werden.

    Man kann beispielsweise Acetylen in eine  Mischung aus dem     Äthyleiiglykolmonostearin-          säureester    und der Säure einleiten und gleich  zeitig das     Nickelcarbony    1     zutropfen.    Noch  zweckmässiger ist es, den     Äthylenglykol-mono-          stearinsäureester,    die Säure und das Nickel  carbonyl - gegebenenfalls unter Zusatz eines  Lösungsmittels - zu mischen und in einer  geeigneten Schüttelapparatur mit Acetylen  unter geringem Überdruck zu schütteln.  



  Falls unter Atmosphärendruck gearbeitet  werden soll, sind auf 1.     Mol.    Acetylen minde  stens     1/4        Mol        Nickelcarbonyl,        mindestens    1/2     Mol     einer einbasischen Säure und mindestens 1     Mol     des     Äthylenglykol-monostearinsäureesters    an  zuwenden. Beim Arbeiten im Druckgefäss und  bei erhöhter Temperatur, z. B. bei 120 bis  150  C, kann die Menge des     Nickelcarbonyls     reduziert werden, wobei aber Kohlenmonoxyd         iin        i"berscliul3    zugegen sein muss.

   Es ist sogar  möglich, das     Nickelearbonyl    bei der Umset  zung bei erhöhter Temperatur und unter  Druck erst während der Reaktion entstehen  zu lassen, indem man in Gegenwart von  metallischem Nickel oder dessen Salzen, ins  besondere Halogeniden, und unter Zusatz von  überschüssigem Kohlenmonoxyd arbeitet. In  diesem Falle sind nur geringe Mengen an     Nik-          kel    oder dessen Salzen erforderlich, da diese  Zusätze als Katalysatoren. wirken.  



  Als Säuren können beim vorliegenden  Verfahren     beispielsweise    Halogenwasserstoff  säuren, insbesondere Salzsäure, ferner Phos  phorsäure oder Essigsäure benützt werden.  Sie werden vorteilhaft in wässriger Lösung  angewendet.  



  Der neue Ester bildet eine salbenförmige,  in den meisten Lösungsmitteln leicht lösliche  Nasse. Er kann. als Zwischenprodukt, bei  spielsweise zur Herstellung von     Polymeri-          saten,    die z. B. als     Textilhilfsstoffe,    Klebe  mittel sowie als Bestandteile von Kunst  massen und Lacken Verwendung finden kön  nen,     Anwendung    finden..    <I>Beispiel:</I>  100 Teile technisches     Natriumstearat    wer  den durch Erhitzen mit 100 Teilen Äthylen  eblorhydrin und 83 Teilen     Dekalin    unter Zu  satz von 10 Teilen     Natriumjodid    in den       Äthylenglykol-monostearinsäureester    überge  führt.

        Aus Methanol und wenig Aceton, Essig  ester oder     Petroläther    umkristallisiert, besitzt  der Ester den Schmelzpunkt 63,5 bis 64  C.  Man schüttelt ein warmes Gemisch von 77  Teilen     Äthylenglykol-monostearinsäureester    in  175 Teilen Benzol unter Zusatz von 18 Teilen  konzentrierter Salzsäure (d = 1,199) und  10 Teilen     Nickelcarbonyl,    bis keine Gasabsorp  tion mehr stattfindet.

   Hierauf erwärmt man  das filtrierte     Reaktionsprodukt    2     Stunden     unter     Rückfluss,    wobei man das bei der     Ver-          esterung    abgespaltene Wasser aus dem in das       Veresterungsgefäss    zurückfliessenden Konden  sat mit Hilfe eines     Wasserabscheiders    ent  fernt. Darauf wird das     Lösungsmittel        unter          vermindertem    Druck     abdestilliert.    Man er  hält 83 Teile     Äthylenglykol-acrylsäure-stearih-          säureester.     



  Der neue Ester, eine     salbenförmige    Masse,  ist in den meisten     Lösungsmitteln    gut löslich.  Versetzt man den durch schwaches Erwärmen  verflüssigten Ester mit     wenig        Benzoylperoxyd     (z. B. 0,1 % ), so verwandelt er sich nach kur  zem     Erwärmen        (etwa    6 bis 8 Minuten) in ein  zäheres Öl, welches nach weiterem Erhitzen  auf dem Wasserbade (3/4 bis     1i/2    Stunden)  eine Gallerte bildet. Erkaltet ist dieses Poly-         merisat    wachsartig; in organischen Lösungs  mitteln ist es bei hohem     Polymerisationsgrad     kaum mehr löslich. und quillt nur.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung des Äthy len- glykol-acrylsäure-stearinsäureesters, dadurch gekennzeichnet, dass man Äthylenglykol-mono- stearinsäureester unter Zusatz einer Säure in Gegenwart von Nickelcarbonyl mit Acetylen behandelt. Der neue Ester bildet eine salbenförmige, in den meisten Lösungsmitteln leicht lösliche Masse. Er kann als Zwischenprodukt, bei spielsweise zur Herstellung von Polymeri- saten, die z.
    B. als Textilhilfsstoffe, Klebe mittel sowie als Bestandteile von Kunstmas sen und Lacken Verwendung finden können, Anwendung finden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart eines Lösungsmittels arbeitet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man bei erhöhtem Druck arbeitet.
CH265400D 1947-02-21 1947-02-21 Verfahren zur Herstellung des Äthylenglykol-acrylsäure-stearinsäureesters. CH265400A (de)

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