CH267951A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Benzoesäureesters. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Benzoesäureesters.

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CH267951A
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cyclohexylamino
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Benzoesäureesters.       Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung eines neuen     Benzoe-          säureesters,    nämlich des     1-Cyklohexylamino-          propyl-    (2)     -benzoats.     



  Die neue Verbindung und deren Salze sind       wertvolle    technische Produkte und wirksame  Lokalanästhetika, welche einen hohen Wir  kungsgrad mit verhältnismässig geringer     Toxi-          zität    verbinden und eine verhältnismässig ge  ringe Reizwirkung ausüben.  



  Der genannte     Benzoesäureester    wird er  findungsgemäss dadurch hergestellt, dass man  ein     Benzoylierungsmittel,    welches das Radikal  
EMI0001.0012  
       liefert,    wie z. B.     Benzoesäureanhy-          drid    oder ein     Benzoylhalogenid,    mit     1-Cyklo-          hexylamino-propanol-2    umsetzt.  



  Man kann auch von einem Salz des     1-Cyklo-          hexylamino-propanols-2    ausgehen. Wenn an  Stelle der freien Base ein Salz des     Esters    anfällt,  so kann daraus die freie Base durch Behandlung  mit Alkali freigesetzt werden. Die Reaktion zwi  schen dem     Benzoesäureanhydrid    oder dem       Benzoylhalogenid    und dem     1-Cyklohexylamino-          propanol-2    kann     gewünschtenfalls    in einem       inerten    Lösungsmittel, wie einem     halogenier-          ten    niedrigen Paraffinkohlenwasserstoff, z. B.

    Chloroform oder     Methylenchlorid,        durchge-          i        führt    werden.     Line    vorteilhafte Arbeitsweise  besteht darin, das     Aminoalkanol    in einem       inerten    Lösungsmittel zu lösen und dann in       sein        Salz    überzuführen,

   wobei man zur Her-    Stellung des Chlorhydrates die Lösung unter  Kühlen mit trockenem     Chlorwasserstoffgas     sättigt und hernach der Lösung eine     ä.qui-          molare    Menge des in der gleichen Menge des  gleichen Lösungsmittels gelösten     Benzoylie-          rungsmittels    zuzusetzen und das Reaktions  gemisch am     Rückfluss    zu erhitzen. Nach Be  endigung der Reaktion wird das Lösungsmittel  im Vakuum entfernt und die freie Base wird  erhalten, indem man das in Wasser suspen  dierte Reaktionsprodukt mit einer genügenden  Menge eines Alkalis, wie Natriumkarbonat  Monohydrat behandelt.

           Beispiel:     Eine Lösung von 0,1     Mol        1-Cyklohexyl-          amino-propanol-2    in 30 g Chloroform wird  unter Kühlen mit trockenem     Chlorwasserstoff-          gas    gesättigt. Zu dieser Lösung gibt man eine  Lösung von 0,1     Mol        Benzoylha.logenid    in 30 g  Chloroform und erhitzt während mehreren  Tagen an einem gegen Luftfeuchtigkeit ge  schützten     Rückflusskühler    auf dem Dampfbad.  Das Lösungsmittel wird dann durch Vakuum  destillation entfernt, während die Mischung  auf dem     Wasserbad        erwärmt    wird.

   Zum  sirupartigen Rückstand gibt man Benzol, wor  auf das     Reaktionsprodukt,    nach Entfernung  des Benzols durch Vakuumdestillation, kri  stallisiert. Der kristalline feste Rückstand  wird mit wasserfreiem     Äther    gewaschen, um  etwa nicht umgesetztes     Benzoylchlorid    zu ent  fernen. Das so erhaltene 1-Cyklohexylamino-           propyl-(2)-benzoat-chlorhydrat    stellt nach  zweimaligem     Umkristallisieren    aus absolutem  Alkohol eine weisse, kristalline Substanz dar,  die bei 177 bis 178,5 C schmilzt.  



  Aus dem Chlorhydrat stellt man die freie  Base her, indem man das Chlorhydrat in  einer kleinen Menge Alkohol löst oder suspen  diert, mit Wasser verdünnt und mit einem  über die     stöehiometrische    Menge hinausgehen  den     Übersehuss    an Natriumkarbonat behan  delt. Die freigesetzte freie Base wird dann  mit Benzol extrahiert und aus dieser Lösung  in üblicher Weise isoliert.  



  Die erfindungsgemäss erhaltene     anästhe-          tisch    wirkende Verbindung wird für thera  peutische Zwecke gewöhnlich in Form eines  ihrer Salze, z. B. des Chlorhydrats, Sulfats,       Sulfamats,        Tartrats,        Glykolats    usw., verwen  det, da das freie Amin in Wasser ziemlich  schwer löslich ist.

   Das gewählte Salz sollte  in Wasser genügend löslich sein, um in der       gewünschten    Konzentration, die üblicherweise       im        Bereich        von    1     %        oder        weniger        liegt,        voll-          ständig    löslich zu sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Benzoesäureesters, dadurch gekennzeichnet, dass man ein das Radikal EMI0002.0021 liefern des Benzoylierungsmittel mit 1-Cyklohexyl- amino-propanol-2 umsetzt. Das 1-Cyklohexylamino-propy1-(3)-bexizoat bildet ein Chlorhydrat, welches eine weisse kri stalline Substanz vom Schmelzpunkt 177 bis, 178,5 C darstellt. Die Formel der Base ist EMI0002.0028 UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach PatentanspxLieh, (111- durch gekennzeichnet, dass man als Benzoylie- r ungsinittel Benzoesäureanhydrill verwendet.. 2.
    Verfahren nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass man als Benzo@-lie- rungsmittel ein Benzoylhalogenid verwendet. 3. Verfahren nach Pa.tentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in einem inerten Lösungsmittel durchführt. Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass inan als Lösungs mittel einen halogenierten niedrigen Paraffin kohlenwasserstoff verwendet. 5.
    Verfahren nach Unteransprtieh .1, da durch gekennzeichnet, dass man als Lösttnfl:s- mit.tel Chloroform verwendet. 6. Verfahren nach Unteranspruch 4, da- durch gekennzeichnet, dass man als Lösungs,- mittel Methylenchlorid verwendet.
CH267951D 1943-10-05 1947-07-30 Verfahren zur Herstellung eines neuen Benzoesäureesters. CH267951A (de)

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