CH269069A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins.

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CH269069A
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  Verfahren     zur    Herstellung eines neuen Amins.         Gegenstand    des vorliegenden Patentes bil  det ein Verfahren zur Herstellung eines neuen       Amins,    welches dadurch     gekennzeichnet    ist,       ciass    man eine Verbindung der Formel  
EMI0001.0006     
    worin R einen bei der Umsetzung sich abspal  tenden Rest, wie z. B. ein Halogenatom, be  deutet, mit     Diäthylamin    umsetzt.  



  Das so erhaltene     1-(ss-Diäthylamino-äthyl)-          1,2,3,4-tetrahydro-fluoranthen    siedet bei 170  bis 172  unter einem Druck von 0,1 mm und  bildet ein Hydrochlorid vom F. 240-241 .  



  Die neue Verbindung     besitzt        spasmoly-          tische    und     lokalanästhetische        Eigenschaften,     ausserdem     zeigt    sie eine pharmakologisch     ganz     neuartige     Wirkung,    welche sich darin äussert,  dass die Empfindlichkeit des     Vagus-Zentrums     für     Atmungsafferenzen        einsinning    in     inspira-          torischer    Richtung verschoben wird. Sie soll  als     Heilmittel        Verwendung    finden.  



  Die     Umsetzung        kann    in An- oder Abwe  senheit von     Lösungs-    und bzw. oder     Konden-          sationsmitteln,        gegebenenfalls    unter     Druck,     durchgeführt werden.         Beispiel:     15 Gewichtsteile     1-(,B-Chlor-äthyl)-1,2,3,4-          tetrahydro-fluoranthen    werden in Äther ge  löst, die Lösung     auf    -10      abgekühlt        und    20       Volumteile        Diäthylamin    zugegeben.

   Die Reak  tionsmischung     wird    während 4 Stunden bei  Zimmertemperatur und anschliessend weitere  6 Stunden bei 60      im    geschlossenen Gefäss ge  schüttelt. Darauf wird die     Mischung        mit    Was  ser versetzt, stark     alkalisch        gestellt    und die  basischen Anteile     mit    Äther     extrahiert.    Nach  dem Waschen mit Wasser und Trocknen über  Natriumsulfat wird der Äther     und    überschüs  siges     Diäthylamin    abgedampft und der Rück  stand im     Hochvakuuun    destilliert.

   Man erhält  so das     1-(ss-Diäthylamino-äthyl)-1,2,3,4-tetra-          hydro-fliioranthen        als    gelbes Öl vom     gp.        o"     170-172 .     Sein        Hydrochlorid        schmilzt    bei 240  bis 241 .  



  Das in diesem Beispiel     verwendete    Aus  gangsmaterial kann z. B. auf folgende Weise  erhalten werden  41,2 Gewichtsteile     1,2,3,4-Tetrahydro-fluor-          anthen    werden in 300     Volumteilen        abs.        Xylol     gelöst, die Lösung auf 120  erhitzt und 8,8  Gewichtsteile     Natriumamid    zugefügt.

   Nach  zweistündigem Erhitzen auf 130-1400 lässt  man auf 120-130      abkühlen,    fügt dann lang  sam 24,4     Gewichtsteile        1-Acetoxy-2-chlor-äthan     zu, und hält die     Mischung    während weiteren       2i/4        Stunden    bei 140 . Nach dem     Abkühlen     wird Eis zugesetzt, mit Äther extrahiert, die  ätherische Lösung mit     Wasser    gewaschen     und     über Natriumsulfat getrocknet. Nach dem      Verdampfen des Äthers wird das zurückblei  bende     Ö1        im    Hochvakuum destilliert.

   Man er  hält so das     1-(ss-Acetoxy-äthyl)-1,2,3,4-tetra-          hydro-fluoranthen    als Öl, das bei 135-143   unter     einem    Druck von 0,12     mm        siedet.    Nach       kurzem    Stehen     bildet    es Kristalle vom F. _  77-84 .  



  29,2 Gewichtsteile des so erhaltenen 1-     (ss-          Acetoxy-äthyl)-1,2,3,4-tetrahydro-fluoranthens     werden mit 150     Volumteilen        5 /oiger        metha-          nolischer    Kalilauge     und    wenig     Dioxan    wäh  rend 2 Stunden auf dem Wasserbad erhitzt.

    Nach dem     Abdestillieren    des     Lösungsmittels          wird    der, erhaltene     Alkohol        in    Äther aufge  r.ommen, die ätherische Lösung mit verdünn  ter Säure und Wasser gewaschen, über Na  triumsulfat getrocknet     und    der Äther abge  dampft.

   Der Rückstand wird in 200     Volum-          tailen    Chloroform gelöst, dann in der Kälte  mit wenig     Pyridin    und 17,9 Gewichtsteilen       Thionylchlorid    versetzt, darauf während 2       Stunden    bei Zimmertemperatur stehengelas  sen     und    weitere 2     Stunden    auf dem Wasser  bad am     Rückfluss    erhitzt. Man destilliert dann  das überschüssige     Thiöhylchlorid    und das  Lösungsmittel im Vakuum ab und erhält so  das     1-(ss-Chlor-äthyl)-1,2,3,4-tetrahydro-fliLor-          anthen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen mies, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0002.0037 worin R einen bei der Umsetzung sich abspal-, tenden Rest bedeutet, mit Diäthylamin um setzt. Das so erhaltene-1-(ss-Diäthylamino-äthyl)- 1,2,3,4-tetrahydro-fluoranthen siedet bei 170 bis 172 -unter einem Druck von 0,1 mm und, bildet ein Hydrochlorid vom F. 240-241 .
    Die neue Verbindung soll als Heilmittel Verwendung findien. - UNTERANSPRUCH: Verfahren gemässPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass manl-(ss-@Halogen-äthyl)- 1,2,3,4-tetrahydro-fluoranthen als Ausgangs stoff verwendet.
CH269069D 1945-12-21 1945-12-21 Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins. CH269069A (de)

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