CH298048A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Imidazolins. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Imidazolins.

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CH298048A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Imidazolins.       Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein     Veriahren    zur Herstellung eines neuen       Imiclazolins,    welches dadurch gekennzeichnet  ist, dass man     Äthylendiamin    mit einer den  Rest  
EMI0001.0005     
         vbgebenden    Verbindung, worin R einen durch  V     erseifung    die     Oxygruppe    ergebenden Rest,  wie eine     Acyloxy-,    z.

   B. eine     Acetoxy-    oder       Benzoyloxygruppe,    bedeutet, umsetzt und       ,gleichzeitig    R in die     Oxygruppe        überführt..     



  Als solche Verbindungen können z. B. die  N -     (p-Methyl-phenyl)        -N¯        (m'-R-phenyl)        -amino-          essigsäuren,    ihre     Imidoäther,        Imidhalogenide,          Tliioimidoäther,    Ester,     Halogenide,        Amide,          Thioamide,        Amidine    oder     Nitrile    verwendet  werden. Das Verfahren kann auch so durch  geführt werden, dass die Ausgangsstoffe un  mittelbar nach ihrer Bildung umgesetzt wer  den, z.

   B. das     Äthylendiamin    unmittelbar  nach einer Bildung aus     Äthylenharnstoff.     Setzt. man das     Nitril    direkt mit     Äthylendiamin     tim, so wird die Reaktion vorzugsweise in     Ge-          -,enwart    von     Schwefelwasserstoff    oder     Sehwe-          felwasser;stoff    abgebenden     Mitteln,    wie Schwe  felkohlenstoff, durchgeführt. Die Umsetzung  des     Nitrils    mit     Äthylendiamin    kann auch so  erfolgen, dass man letzteres in Form seiner       Monosalze,    wie z.

   B. seines     p-Toluolsulfonates,     verwendet. Die Reaktion lässt sich in An- oder  Abwesenheit. von     Verdünnungs-        und/oder            Kondensationsmitteln    bei- niederer oder höhe  rer Temperatur und verschiedenen Drucken  vornehmen. Das Verfahren lässt sich auch in  zwei Stufen durchführen, indem zuerst das       Acylderivat    des Ä     thylendiamins    gebildet und  dieses mit Wasser abspaltenden Mitteln, wie       Calciumoxyd    oder     Phosphorpentoxyd,    erhitzt  wird.  



  Das erhaltene     2-[N-(p-Methyl-phenyl)-N-          (in'-oxy-phenyl)-amino-methyl:]-imidazolin    ist  neu. Es schmilzt bei 174 bis 175  und bildet  leicht Salze mit anorganischen oder organi  schen Säuren, z. B. mit     Halogenwasserstoff-          säuren,    wie der Salzsäure, mit. Schwefelsäure,  Phosphorsäure,     Methansulfosäure    oder     Toluol-          sulfosäure,    Essigsäure und dergleichen, so  z. B. ein salzsaures Salz vom F. 239 bis 240 .  



  Das neue     Imidazolin        zeigt        sympathicoly-          tische    Wirkung und soll als Heilmittel Ver  wendung finden.  



  <I>Beispiel:</I>  14,02 Gewichtsteile     N-(p-1Vlethj#l-phenyl)-          N-(m'-acetoxy-pheny        l)-aminoacetonitril,    6,01  Gewichtsteile     Äthylendiamin    und etwa. 0,1 Ge  wichtsteil Schwefelwasserstoff werden auf  dem Wasserbad     bis    zur Beendigung der Am  moniakentwicklung erhitzt. Das Reaktionspro  dukt wird     zweimal    mit Alkohol im Vakuum  abgedampft und der Rückstand wird mit  einem Gemisch von Essigester und verdünn  ter Salzsäure behandelt.

   Der     Salzsäureauszug     liefert beim Einengen unter vermindertem  Druck     Kristalle,    die nach     Umlösen    aus Alko  hol einen Schmelzpunkt von 239     bis    240  zei-      gen. Sie sind in verdünnter Lauge klar     lö"4-          lieh,    ein Beweis, dass die     Acetylgruppe    abge  spalten wurde. Das so erhaltene Hydrochlorid  des     2-[N-(p-yIethyl-phenyl)-N-(m'-oxy-plie-          n@-1)-aminomethyl]-imida.zolins    wird in 'Was  ser gelöst und die Base mit verdünntem Am  moniak ausgefällt. Sie schmilzt nach dein       Umkristallisieren    aus Alkohol bei 174 bis 175 .  



  Dasselbe Hydrochlorid wird auch erhal  ten, wenn statt des     Sehwefelwasserstoffes    0,1       Gewichtsteil    Schwefelkohlenstoff angewandt  wird.  



  Das im obigen Beispiel verwendete     Nitril     lässt sich wie folgt     herstellen:     44,3     Gewichtsteile    Na-Salz des     N-[p-1le-          thyl-phenyl)-m'-on#phenylamins,    suspendiert  in 250 V     olumteilen    trockenem Benzol, werden  tropfenweise unter     Wasserkühlung    mit. 16,1  Gewichtsteilen     Aeetylchlorid    versetzt, einige  Stunden bei     Zimmertemperatur    und kurze  Zeit bei Siedetemperatur gerührt. Die Benzol  lösung wird mit kalter verdünnter Natron  lauge, dann mit     Wasser    gewaschen, getrock  net und im Vakuum verdampft.

   Das zurück  bleibende     N-(p-Methyl-phenyl)-m'-acet.oxy-          phenylamin        kristallisiert    aus verdünntem Al  kohol und schmilzt bei 60 . 24,13 Gewichts  teile dieser Verbindung in 150     Volumteilen          Eisessig    werden mit 4,74     Gewichtsteilen        Para-          formaldehyd    (95     o/oig)    und 13,02 Gewichts-    teilen     Kaliunieyanid    in 3()     Volltniteilen    Was  ser 12 Stunden im     gesehlossenen    Gefäss bei       40"    geschüttelt.

   und dann in 500     Volumteile     Wasser eingegossen. Das abgeschiedene     o1     wird in Äther aufgenommen, mit     Nasser,          Sodalösung    und wieder mit. Wasser     gewa-          sehen.    Der     Ätherrückstand,    bestehend aus       ziemlieh    reinem     NT-(p- & Ietliyl-plienyl)-N-(m'-          acetoxy-phenyl)-aminoaeetonitril,    wird direkt  weiter verwendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines neuen Imidazolins, dadurch gekennzeichnet, dass man @@ihylendiamin mit einer den Rest H@C-ICD <B><I>-N-</I></B> <B>C</B> H2-C'- R v abgebenden Verbindung, worin R einen durch Verseifung die Oxygruppe ergebenden Rest bedeutet, umsetzt und gleiehzeitig R in die Oxygruppe überführt.
    Das so erhaltene 2-[N-(p-llethyl-phenyl)- N-(m'-oxy -plienyl) - amino -niethy 1 ] - imidazolin ist. neu. Es sehmiltz bei 174 bis 175 und bil det ein salzsaures Salz vom F. 239 bis 240 . Das neue Imidazolin zeigt. sy mpathieoly- tisehe "Wirkung und soll als Heilmittel Ver wendung finden.
CH298048D 1947-01-31 1947-01-31 Verfahren zur Herstellung eines neuen Imidazolins. CH298048A (de)

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