CH273598A - Verfahren zur Herstellung einer im Ring C eine sauerstoffhaltige Gruppe enthaltenden Verbindung der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer im Ring C eine sauerstoffhaltige Gruppe enthaltenden Verbindung der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe.

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CH273598A
CH273598A CH273598DA CH273598A CH 273598 A CH273598 A CH 273598A CH 273598D A CH273598D A CH 273598DA CH 273598 A CH273598 A CH 273598A
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Description


  Verfahren zur Herstellung einer im Ring C eine sauerstoffhaltige Gruppe  enthaltenden Verbindung der     Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe.       Es wurde gefunden,     dass    man zu einer im.       Rinn    C eine sauerstoffhaltige Gruppe enthal  tenden Verbindung der     Cyclopentanopoly-          hydrophenanthren-Reihe    gelangen kann, wenn  man d     11,12-3a-        Acetoxy-eholensälxre-methylester     mit     unterhalogeniger    Säure behandelt.,

   auf  das entstandene     Halogenhydrin    unter Bildung  eines     Ketohalogenids    oxydierende Mittel ein  wirken lässt und hierauf mit reduzierenden  Mitteln aus     letzterem    das Halogen entfernt.  



  Der Ausgangsstoff kann unter anderem  aus     Diacylaten    des     Desoxycholsäure-methyl-          esters    durch thermische Spaltung erhalten  werden.    Die     unterhalogenige    Säure kann auch z. B.  bei Gegenwart der Steroidverbindung aus  ihren Salzen,     Äthern    oder     Estern    oder solchen  Stoffen erzeugt werden, die in Gegenwart von  Wasser     unterhalogenige    Säure abgeben, wie  beispielsweise     Bromacetamid    oder Chloramin.  



  Auf das erhaltene     Halogenhydrin    werden  zuerst. oxydierende Mittel, z. B. Chromsäure  in Eisessig, dann, zwecks Entfernung des  Halogenatoms, reduzierende Mittel, z. B. Zink  und Eisessig, einwirken gelassen.  



  Das neue Verfahrensprodukt, der     3a-          Acetoxy-7l.-Ketoeholansä.ure-methylester    der  Formel  
EMI0001.0023     
    bildet farblose Blättchen vom     Sehmp.132    bis  133" C. Es soll als Zwischenprodukt für die  Herstellung therapeutisch wertvoller Verbin  dungen Verwendung finden.         Beispiel:       1 g     J        11.i2-3a-Acetoxi#-eholensäure-met.hyl-          ester    vom     Schmp.    117 bis 118  C (erhältlich  z.

   B. aus dem     3-Aeetat-12-bellzoat    des     Desoxy-          cllolsäuremetllylesters    durch thermische Spal  tung) wird in 100 cm" Aceton gelöst, mit der  Lösung von 720 mg     N-Bromaeetamid    in 20     ein:'       Wasser versetzt und 16 Stunden bei 200 C ste  hengelassen.

   Hierauf wird etwas mehr     -\NTas-          ser    zugegeben, das Aceton im Vakuum ent  fernt, der Rückstand mit Äther     a.usgesehüt-          telt,    die Ätherlösung mit     Sodalösung    und  Wasser     Rewasehen,    über Natriumsulfat ge  trocknet \und     eingedampft.    Der kristalline  Rückstand wird in 5     cm3    Chloroform und 5     cm3          Eisessig        gelöst,

          mit        20        cm'        einer    2     %        igen          Chromtrioxyd-Eisessiglösung    versetzt und 16  Stunden bei 20 C stehengelassen. Nach Ent  fernung des Eisessigs im. Vakuum bei<B>30'C</B>           Badtemperatur    wird er Rückstand mit Was  ser     versetzt,    mit Äther ausgeschüttelt, die       Wierlösung    mit verdünnter Schwefelsäure       Sodalösun--    und Wasser gewaschen, über Na  triumsulfat getrocknet und eingedampft. Der  Rückstand wird in 8     cm     Eisessig gelöst, mit.

    0,7 g Zinkstaub und     0,5g        Natriumacetat    ver  setzt und 15 Minuten unter Schütteln auf  dem siedenden Wasserbad erwärmt. Nun wird  filtriert, mit Äther     naehgewasehen,    das Fil  trat im Vakuum eingedampft, der Rückstand  mit Wasser versetzt, mit Äther     ausgesehüttelt,     die Ätherlösung mit verdünnter Salzsäure,         Sodalösung    und Wasser gewaschen, über Na  triumsulfat     getrocknet        wind    eingedampft. Der  so erhaltene     kristalline    Rückstand schmilzt  roh bei 90 bis 130  C.

   Zur Trennung wird  über     30g        Aluminiumoxyd    nach der Durch  laufmethode     chromatographiert.    Die mit     Pe-          troläther    sowie mit     Benzol-Petroläther    (1 : 2 )       eluierbaren    Anteile liefern unverändertes     Aus-          gangsinaterial    vom     Sehnip.    117 bis 1l8  C.  



  Die mit     Benzol-Petroläther    (1 :1) sowie  die ersten mit absolutem Benzol     eluierbaren     Anteile liefern     'aa-Acetoxy-11-ketocholansäure-          met.hy        lester    der Formel  
EMI0002.0029     
    als farblose Blättchen vom     Sehmp.    132 bis       133     C (aus     Äther-Petroläther).    Die     spezifi-          sehe    Drehung beträgt     -f-    67,1.        2      (e = 1,557 in     Aeeton).     



  An Stelle von     N-Bromacetamid    lässt sich       beispielsweise    auch Chloramin     verwenden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIH Verfahren zur Herstellung einer im Ring C eine sauerstoffhaltige Gruppe enthaltenden Verbindung der Cyclopeirtanopolyhydro- phenanthren-Reilie, dadurch gekennzeichnet, dass man dü,iz_3a-Aeetoxy-eliolensättre-nietliyl- ester mit unterhalogeniger Säure behandelt, auf das entstandene Halogenhydrin unter Bil dung eines Ketolialogenids oxydierende Mittel einwirken lässt und hierauf mit reduzierenden Mitteln aus letzterem das Halogen entfernt.
    Das neue Verfahrensprodukt, der 3a- Acetoxy-11-Ketoeliola.nsäiire-niethylester der Formel EMI0002.0052 bildet farblose Blättchen vom Schmp. 132 bis 133 C. Es soll als Zwischenprodukt für die Herstellung therapeutisch wertvoller Verbin dungen Verwendung finden. UNTERANSPRIICH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unterlialogenige Säure verwendet wird, welche in Gegenwart des Aus gangsstoffes hergestellt wurde.
CH273598D 1942-04-25 1942-04-25 Verfahren zur Herstellung einer im Ring C eine sauerstoffhaltige Gruppe enthaltenden Verbindung der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe. CH273598A (de)

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