CH276901A - Verfahren zur Herstellung einer wässerigen Lösung einer komplexen Metallverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer wässerigen Lösung einer komplexen Metallverbindung.

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CH276901A
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complex
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complex metal
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/48Preparation from other complex metal compounds of azo dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent     Nr.   <B>273955.</B>    Verfahren zur Herstellung einer wässerigen Lösung einer komplexen     Metallverhindung.       Es wurde gefunden,     dass    man zu einer     wäs-          serigeii    Lösung einer wertvollen komplexen  Metallverbindung gelangt, wenn man die in  
EMI0001.0006     
    in     wässeriaem    Medium mit     Monoäthanolamin     umsetzt.  



  Die wässerige Lösung enthält eine neue  komplexe, in Lösung beständige Metallverbin  dung, welche ihrerseits ausser dem Kupfer  auch     Monoäthanolamin    in komplexer Bindung  enthält. Die Lösung ist blau gefärbt und er  gibt auf Baumwolle kräftige blaue Färbungen.  



  Die beim vorliegenden Verfahren als Aus  gangsstoff dienende, in Wasser     sehwerlösliehe          Kupferverbindung    der obigen Formel kann  man durch Einwirkung kupferabgebender  Mittel auf den durch Kupplung von     tetrazo-          tiertein        3,3-Dioxy-4,4'-diaminodiphenyl    mit     2-          Arnino-5-oxynapli,thalin-7-sulfonsäi,ire        erhältli-          ehen        Disazofarbstoff    herstellen.

   Ein Herstel  lungsverfahren für diesen     Disazofarbstoff    ist  in der     sehweiz.    Patentschrift     Nr.246422    be  schrieben.  



  Die     schwerlösliche        Kupferverbindung    kann  auch hergestellt werden, indem man den       dureh    Kupplung von     tetrazotiertem        3,3-Di-          methoxy-4,4'-diaminodiphenyl    mit     2-Amino-          5-oxynaphtlialin-7-sulfonsäure    erhältlichen       Disazofarbstoff    unter solchen Bedingungen    Wasser     sehwerlÖsliehe    komplexe Kupferver  bindung der Formel.

      mit kupferabgebenden Mitteln behandelt,     dass     die Komplexbildung unter Abspaltung der in  den     Methoxygruppen        befindliehen        Methyl-          Oruppen    erfolgt.

   In beiden Fällen ist es     zweek-          mässig,    als kupferabgebende Mittel eine     Kup-          fertetramminverbind-Ling    zu verwenden, wobei  für die erwähnte Umwandlung des     Di-(o-oxy-          o'-methoxy)        -azofarbstoffes    in den     Kupf        erkom-          plex    selbstverständlich eine höhere Umset  zungstemperatur (zweckmässig etwa<B>850)</B> und  eine längere Zeit erforderlich sind als für die       Kupferung    des     Di-(o,o'-dioxy)-azofarbstoffes.     



  Die Umsetzung der komplexen Kupferver  bindung mit dem     Monoäthanolamin    erfolgt in  wässerigem     Medhim,    zweckmässig unter Ver  wendung eines Überschusses an     Monoäthanol-          amin,    z. B. von mindestens soviel     Äthanol-          amin    wie Farbstoff.  



  Die so erhältliche komplexe Kupferverbin  dung, welche ausser dein Kupfer auch     Ätha-          nolamin    in komplexer Bindung enthält, be  sitzt die wertvolle Eigenschaft, in Wasser sub  mikroskopisch     dispers    bis echt gelöst zu sein.  Die Kupferverbindung ist in wässeriger Lö  sung beständig; sie zerfällt jedoch beim Trock-           nen    oder     atieh    beim Färben, offenbar -unter  Austritt der Base aus dem Komplex und     Rüek-          bildung    des     schwerlösliehen    Ausgangsstoffes.

    <I>Beispiel:</I>  <B>1</B> Teil der     dureh        entmethylierende        Kupfe-          rung    erhaltene     Kupferverbindung    des Farb  stoffes aus<B>1</B>     Mol        tetrazotiertem        3,3'-Di-          inethoxy-4,4'-diamino-diplienyl    und 2     Mol        2-          Amino-5-oxy-naphthalin-7-sulfonsäl-ire    wird in  200 Teilen Wasser zusammen mit<B>2</B> Teilen       Monoäthanolamin        aufgekoeht.    Man erhält eine  klare Lösung,

       welehe    zum Beispiel wie folgt       zum    Färben von     zellulosehaltigen    Materialien  verwendet werden kann:  Die Lösung wird in<B>2800</B> Teile Wasser von  <B>700</B> gegeben,     welehes    2 Teile wasserfreies Na-  
EMI0002.0024     
    in wässerigem Medium mit     Monoäthanolamin          Limsetzt.     



  Die wässerige Lösung enthält eine neue  komplexe Metallverbindung,     welehe    ihrerseits         triumearbonat    enthält.     Naeh    kurzem Umrüh  ren geht man mit<B>100</B> Teilen Baumwolle ein  und treibt die Temperatur innert einer Vier  telstunde zum     Koehen.        Naeli    fünf Minuten  werden 20 Teile kristallisiertes Natriumsulfat       und        naeh    zwanzig Minuten     noehmals   <B>290</B> Teile  zugegeben.

       Naeh    einstündigem     Koehen    wird  die Ware     gründlieh    gespült und     getroeknet.     Es resultiert eine reine,     grünstiehig    blaue Fär  bung von sehr guter     Waseh-    und     Lieliteeht-          lieit.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung- einer wässeri gen Lösung, einer komplexen, in Lösung be ständigen Metallverbindung, dadureh gekenn- zeiehnet, dass man die in Wasser sehwerlös- lielle komplexe Kupferverbindung der Formel <B>c</B> ausser dem Kupfer aueli Monoäthanolamin in komplexer Bindung enthält.
    Die Lösung ist blau gefärbt und ergibt auf Baumwolle kräf- Z, tige blaue Färbungen.
CH276901D 1948-07-02 1948-07-02 Verfahren zur Herstellung einer wässerigen Lösung einer komplexen Metallverbindung. CH276901A (de)

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