CH306263A - Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes.

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CH306263A
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cobalt
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azo dye
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/20Monoazo compounds containing cobalt

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Description


  <B>verfahren zur Herstellung eines</B>     kobalthaltigen        Azofarbstoffes.            1:s    wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen,     kobalthaltigen        Azofarbstoff          gelangt,    wenn man auf den     Monoazofarbstoff     der Formel  
EMI0001.0008     
         kobaltabgebende    Mittel derart einwirken lässt,  dass ein     kobalthaltiger        Azofarbstoff    entsteht,  der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein       Kobaltatom    komplex gebunden enthält.  



  Der neue Farbstoff bildet ein     wasserlös-          liehes    Pulver, das Wolle aus neutralem oder  essigsaurem Bade in braunen Tönen von guten       l:clitheiten    färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel entsprechende     Monoazo-          farbstoff    kann durch Kupplung des     3,4-Di-          methyl-l-oxybenzols    mit nach an sich bekann  ten Methoden, z. B. mittels Salzsäure und     Na-          trittmnitrit,        diazotiertem        6-Nitro-2-amino-l-          oxybenzol-4-methylsulfon    hergestellt werden.  



  Die Behandlung mit den     kobaltabgebenden     Mitteln erfolgt. gemäss vorliegendem Verfah  ren in der Weise, dass ein     kobalthaltiger    Farb  stoff entsteht, der pro Molekül Farbstoff  weniger als ein Atom Kobalt in komplexer  Bindung enthält. Demgemäss führt man die       1Ietallisierung    zweckmässig mit solchen kobalt-    abgebenden Mitteln und nach solchen Metho  den durch, welche erfahrungsgemäss komplexe       Kobaltv        erbindungen    dieser Zusammensetzung  liefern.

   Es empfiehlt sich im allgemeinen, auf  ein Molekül eines Farbstoffes weniger als ein,  mindestens aber 1/2 Atom Kobalt zu verwen  den und/oder die     Metallisierung    in schwach  saurem bis     alkalischem        Medium    auszuführen.  Als     kobaltabgebende    Mittel     verwendet    man  zweckmässig     Kobaltsalze    wie     Kobaltsulfat    oder       Kobaltacetat,    gegebenenfalls auch frisch     ge-          fältes        Kobalthydroxyd.     



  Die Umwandlung des Farbstoffes in die  komplexe     Kobaltverbindung    geschieht mit  Vorteil in der Wärme, offen oder     unter    Druck,  gegebenenfalls in Anwesenheit geeigneter Zu  sätze, z. B. in Anwesenheit von Salzen organi  scher Säuren, von Basen, organischen Lö  sungsmitteln oder weiteren, die Komplexbil  dung     fördernden    Mitteln.

      <I>Beispiel:</I>    23,2 Teile     6-Nitro-2-amino-l-oxybenzol-4-          methylsulfon    werden in 100 Teilen Wasser  mit 23,4 Teilen     30%iger    Salzsäure gelöst und  bei 0 bis 5  mit einer wässerigen Lösung von  6,9 Teilen     Natriumnitrit        diazotiert.    Die mit       Natriumcarbonat    neutralisierte     Diazosuspen-          sion    wird bei 10 bis 12  in eine     Lösung     von 12,2 Teilen     3,4-Dimethy        1-1-oxybenzol    in  200 Teilen Wasser und 1.3,

  3 Teilen einer       30        %        igen        Natriumhydroxydlösung        eingegos-          sen.    Die Kupplung verläuft sehr rasch. Der  gebildete Farbstoff scheidet sich nahezu voll-           ständig    ab. Er wird     abfiltriert,    mit 300 Tei  len Wasser verrührt und durch Zugabe von  26,6 Teilen     30o/oiger        Natriumhydroxydlösung     gelöst.

   Die Lösung wird bei 80 bis 85  mit  einer Lösung von 16 Teilen     krist.        Kobaltsul-          fat    in 100 Teilen Wasser versetzt, 30 Minuten  bei dieser Temperatur gerührt und das Ganze  filtriert. Das so erhaltene Filtrat wird im  Vakuum eingedampft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines koba.lt- haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekemizeich- net, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0014 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Kobaltatom komplex gebunden enthält..
    Der nette Farbstoff bildet ein wasserlös liches Pulver, das Wolle aus neutralem oder essigsaurem Bade in braunen Tönen von guten Echtheiten färbt. UNTERAN SPRL CHE 1.. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein Atom Kobalt enthaltende Menge eines kobalt- abgebenden Mittels anwendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die lletalli- sierung in alkalischem Medium durchführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als kobalt- abgebende Mittel einfache Kobaltsalze ver wendet.
CH306263D 1951-10-30 1951-10-30 Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. CH306263A (de)

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