CH295248A - Verfahren zur Herstellung eines organischen Salzes der y-Methylmercapto-a-acetylamino-buttersäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines organischen Salzes der y-Methylmercapto-a-acetylamino-buttersäure.

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CH295248A
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  Verfahren zur Herstellung     eines        organischen        Salzes    der     y-Methylmercapto-          a-acetylamino-buttersäure.       Bekanntlich findet die     y-Methylinercapto-          a-amino-buttersäure        (Methionin)    bzw. deren       N-Acetylderivat    in der     Leberschutztherapie     ausgedehnte     Verwendung,    wobei diese Stoffe  vorzugsweise subkutan oder intravenös ver  abreicht werden.

   Zur Unterstützung dieser  Therapie wird gerne     Cholin    als organeigener       Wirkstoff    in Form des handelsüblichen  Chlorids zugefügt.  



  Da     Acetylmetliionin    bei Raumtemperatur       nur        zu    8     %        in        Wasser        löslich        ist        und        die        thera-          peutischen        Dosen    bis zu 5 g     Acetylmethionin     betragen, müssen sehr grosse Flüssigkeits  mengen     eingespritzt    werden. Solche Injek  tionen sind jedoch für Arzt und Patient  gleich unangenehm und werden nach Mög  lichkeit vermieden.

      Während     Aminosäuren    wegen ihres     ampho-          teren    Charakters mit Stickstoffbasen keine  beständigen Salze bilden, wurde gefunden,  dass man von der     y-142ethylmercapto-a-acetyl-          amino-buttersäure    ein beständiges, leicht lös  liches, organisches Salz dadurch     herstellen     kann, dass man dieselbe mit der     äquimolaren     Menge der     quartären        Ammoniumbase        -Cholin          umsetzt.    Eine solche     wässrige,

      neutral reagie  rende     Acetyl-inetliionin-cholinsalzlösung    ent  hält - sofern man reine Ausgangsstoffe ver  wendet hat - keinerlei Ballaststoffe, sondern  nur die für die     Leberschutztherapie    ge-    wünschten Wirkungskomponenten und ist für  Injektionszwecke bestens geeignet.

      Das     Aeety        lmethionin-eholin    kann ferner  dadurch gewonnen werden, dass man ein     Salz     des     Acetylmethionins,    vorzugsweise ein Alkali  salz, mit der äquivalenten Menge von mineral  saurem     Cholin    umsetzt, und zwar zweck  mässig in einem Lösungsmittel, in dein das  bei der Umsetzung entstehende     Alkalisalz    un  löslich ist.     Anstatt    von einem     Metallsalz    des       Acetylmethionins    kann man auch von der  freien Säure und das betreffende Metallsalz  bildenden Stoffen, wie z.

   B.     Alkalihyd        roxy-          den    oder     -alkoholaten,    ausgehen.  



  Es lassen sich so     wässrige        Lösungen    mit       einem        Acetylmethioningehalt        von        30        %        und     höher und dem entsprechenden Gehalt an       Cholin        (20        %        und        höher)        herstellen,        die        in     der     Flitze    uniersetzt sterilisiert werden kön  nen und unbegrenzt haltbar sind.

      <I>Beispiel 1:</I>    In eine     Aufschlämmung    von 191     g        Acetyl-          methionin    in 200     em3    Wasser werden 134 g       Cholincarbonat    in Form einer 80     o/oigen        wäss-          rigen    Lösung eingetragen,     Wobei    ein     pss    von  4-5 erreicht wird. Durch Erhitzen der Re  aktionsmischung im     Vakuum    wird die Kohlen  säure vollständig ausgetrieben -und darauf  das     Wasser    verdampft.

   Man erhält als neu-           tral        reagierenden    Rückstand das     Acety1-          inethionineholin    in Form eines hellen     Sirups.          Beispiel   <I>2:

  </I>  In eine Lösung von 71,1     g        Cholinchlorid     in 200     em3    absoluten     Alliohol    wird unter  Rühren und Kühlen alkoholisches     Natrium-          äthylat,    erhalten aus<B>11,7</B>     g        Natrium    und  250     cms    absolutem Alkohol,     eingetragen.    Das  ausfallende     Natriurriclilorid    wird abgetrennt  und die     alkoholische        Lösung    der     Cholin-Base     zu einer Lösung von 97,

  3     g        Acetylmethionin     in 800     cms        Wasser        hinzugegeben,    wobei eine  Lösung von neutraler Reaktion erhalten wird.  Nach dem Verdampfen des Wassers und       Alkohols    im     Vakuum        hinterbleibt    das     Choliii-          salz    des     Aeetylmethionins    als     sirnpöse    Masse.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines organi- sehen Salzes der y-Methylmercapto-a-acetyl- amino-buttersäure, dadurch gekennzeichnet, dass man die Aminosäure bzw. ein Salz der selben mit der äquimolaren Menge Cholin bzw. eines Cholinsalzes umsetzt. Das neue Salz bildet einen zähen Sirup und ist leicht löslich in Wasser und niederem Alkoholen. UNTER .. ANSPRCCHL 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein Salz der y-Methylmereapto - u-acetylamino-biittersäure mit der äquimolaren Menge eines mineral sauren Cholinsalzes in Gegenwart eines rjö- sungs- oder Verdünnungsmittels umsetzt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Alkalisalz der "-1lethylmercapto- a, acetylamino-buttersäure mit. einem n iineral- sauren Cholinsalz umsetzt.
CH295248D 1948-12-24 1951-07-04 Verfahren zur Herstellung eines organischen Salzes der y-Methylmercapto-a-acetylamino-buttersäure. CH295248A (de)

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